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Montag, 22. Juli 2013

Vergebliches Training zur Sauberkeits-Akzeptanz

Die Geschichte ist eine Inspiration vom Original Das Sauberkeitstraining von HHHChrist und auch nur für diese Plattform gedacht. Ich wünsche viel Vergnügen und dass euch die Inspiration genauso gut gefällt wie das Original von HHHChrist......... Leider finde ich das Originale nicht mehr!

MFG Leonie_Gaga


Es soll sich um 2 Geschwister drehen, 
die ihr Umfeld versucht, ins Schema der 
normalen Gesellschaft zu bekommen, 
um sie auf den Ernst des Lebens vorzubereiten! 
Als "Große" kommen sie jedoch zur
Erkenntnis, dass die Umerziehung nichts brachte,
durch die Erfahrung, dass es AB/AC und DL gibt
und sie mit ihrer Ungewohnheit, die Jahre lang im
Verborgenem schlummert nicht allein sind. 

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Es fing mit der Tatsache bei Pedro und Linda an, dass sie sich von Windeln trennen sollten. Sie waren zwar schon vor dem Kindergartenalter sauber, provozierten jedoch aus Neid auf andere Kindergartengänger immer wieder Windelkontakt. Ausreden wie Mama/Papa/Kind-Spielchen oder sich als Bettnässer auszugeben waren keine Seltenheit. Pedro und Linda sind 2001 geborene Zwillings-Stiere vom Sternzeichen und waren zu dem Zeitpunkt als die ganze Neigung anfing gerade mal 4 Jahre alt. Selbst mit 5 noch Windelkontakt zu haben störte die Kinder gar nicht. Auch sorgten ihre Eltern an Wochenenden für viel Kontakt zu den Großeltern. Bei denen waren Pedro und Linda schon immer sehr beliebt und durften sich dort anders benehmen als bei ihren Eltern. Ihnen wurde erlaubt, sich eher progressiv zu verhalten dh, Cola bis zu einer gewissen Uhrzeit trinken, länger wach bleiben, lernen mit Messern umzugehen, sich selbst ihre Klamotten raussuchen wie die Erwachsenen u.ä. Bei ihren Eltern durften sie sowas nicht, die hatten eine andere Einstellung:,,Wer Babybehandlung und Windelkontakt provoziert, hat nichts zu entscheiden! Babys dürfen auch keine Cola trinken, kein Messer anfassen und können sich auch nicht ihre Klamotten aussuchen!"
Zwischen den Mahlzeiten samt Reifeprozess spielten die Zwillingsgeschwister vor dem Haus ihrer Verwandten. Mal nutzten sie den Sandkasten, Sandspielzeug, mal Schaukel, Rutsche, Wippe, je nach Jahreszeit einen aufblasbaren Pool. In der Wohnung waren es meistens Puppen, Barbies, Baustellenfahrzeuge, Spielzeugtiere und Malen. Zu Hause besaßen sie ähnliches Spielzeug, nur dass sie aus dem gerade erwähnten Grund noch lange nicht so viel mitreden durften. Nach Toilettengängen, egal wo sie waren wickelten sie sich in unbeobachteten Momenten, im Kindergarten baten sie jedoch andere Kinder oder die Erzieher darum. Häufige Wickelplätze waren Schlafliege, Waschraum, Spielecke manchmal das Außengelände, zu Hause oder bei Verwandten Bett, Schreibtisch, Bad, Couch oder Gartenmöbel. Ja, selbst die Jahreszeit hatte einen Einfluss auf deren Lieblingswickelorte. Windeln tragen wurde als wunderschön empfunden. Mit der Erkenntnis waren sich die Zwillinge einig:,,Windeln gehören zu uns, egal wie ältere Menschen reagieren!" Im Winter hält ihr Lieblings-Objekt warm und im Sommer nimmt es Schweiß auf, das kam doch für die beiden schon immer ganz günstig. Sobald das Wissen über die Ungewohnheiten der Zwillinge vorhanden war, wurden sie im Laufe ihrer Freizeit von wissenden Leuten vom Spielen weggeholt. Die betroffenen Erwachsenen, seltener waren es andere Kinder riefen Pedro und Linda zu sich, breiteten Wickelutensilien aus, zogen sie im Intimbereich aus, drückten die beiden auf aufgefaltete Windeln in Liegeposition, cremten sie ein, klappten sie herum, verklebten sie und zogen die Geschwister wieder an. Anschließend bekamen die Ageplay-Kinder Sachen wie Spielzeugfläschchen, Schnuller in den Mund, Spielzeug in die Hand, wurden in Decken eingewickelt und mit Spielzeugkarren durch die Gegend geschoben. Meistens fanden solche Babyspielchen zwischen den Geschwistern und anderen Kindern, den Erziehern Herr Eisenberg oder Herr Obrigheim vor dem Mittagsschlaf oder schon kurz nach der Ankunft statt und wurden, wenn sie denn stattfanden von den beiden Erwachsenen an die Eltern von Pedro und Linda weitergegeben. Jeden Tag bekamen die Angehörigen das Thema von den beiden Herren zu hören. Aber nicht nur im Kindergarten sondern auch zu Hause oder bei Verwandten lebten die beiden ihre Macken aus, wie schon mal beschrieben. Die Eltern reagierten auf das Verhalten sehr hart und entzogen ihnen zunächst die ganzen normalen Unterhosen aus dem Schrank mit den Worten:,,So liebes Fräulein/Freundchen, Wickelkinder brauchen keine Unterhosen, dafür seid ihr anscheinend noch zu klein. Ihr braucht uns gar nicht das Gegenteil vorzuspielen, wir nehmen euch sowieso nicht ab, älter sein zu wollen da wir schon alles jeden Tag auf das Neue von euren Erziehern erfahren“, verstauten stattdessen Bodys, Latzhosen, Plastikhosen, Windelpakete und Babypflegeprodukte in deren Schränke. Die Änderung ihrer Anziehklamotten passierte ca., als die Eltern ½ Jahr von den Ungewohnheiten der Zwillinge wussten, weil sie es irgendwann satt bekamen mit ihren Sprösslingen, nach dem Motto:,,Sollen die doch Babykram bekommen, wenn sie das unbedingt wollen.“ Monate lang beschwerten sich die Eltern über die Ungewohnheiten von Pedro und Linda, da weile empfanden die Kinder wiederrum:,,Es sei doch nicht so schlimm. Jeder trug mal in seinem Leben Windeln.“ Wenn die Kindergartenkinder eine Zeit bei ihren Großeltern verbrachten, von ihren Eltern wieder abgeholt wurden, ging es zu Hause wieder streng zu. Natürlich wussten die Großeltern, dass die Mittlere der drei Generationen was gegen progressives Verhalten von Pedro und Linda hatte. ,,Cola trinken, mit Messer umgehen und sich die Klamotten selber raussuchen dürfen nur Große,“ wurde sich dann beschwert. ,,Aber das ist doch nicht schlimm, wenn sich die beiden noch verhätscheln lassen. Die sind nur ein wenig spät dran,“ nahmen die Großeltern sie in Schutz. ,,Mit 5 Jahren Windeln zu tragen ist nicht ganz normal, deswegen müssen wir demnächst ein erzieherisches Gespräch führen, warum sie das wollen,“ konterten die Eltern, verabschiedeten sich und fuhren mit ihnen anschließend nach Hause.
Wenn die Geschwister Windeln trugen, versteckten sie sich eine Weile vor ihren Eltern und spielten gemeinsam irgendetwas, um nicht ertappt zu werden. Doch dieses Mal schafften es die beiden nicht, weil sie wie angekündigt ins Wohnzimmer zu einem Gespräch aufgerufen wurden. Der Vater stimmte das Gespräch ein:,,Kinder, die so alt sind wie ihr und unmittelbar vor der Schulpflicht stehen, wollen normalerweise keine Windeln mehr und würden sich dagegen sträuben. Ihr geht doch schon 2 ½ Jahre auf Toilette und wer es gelernt hat, sollte doch froh sein darüber. Ist es euch nicht peinlich, im Kindergarten die ältesten Windelträger zu sein?“ Die Mutter schimpfte sie an:,,Ihr beide macht das mit Absicht. Ihr habt euch schon lange an den Rhythmus der Toilette gewöhnt und könnt eigentlich ohne Windeln auskommen. Ihr wart früher einmal stolz darauf und jetzt Kinder werden wir versuchen, die Windeln wieder loszuwerden und euren Stolz auf Trockenheit zurückzugewinnen.“ ,,Nääääääh, wir sind Babys, also gehören wir auch dorthin, wo man uns hinsteckt, nämlich in Windeln,“ antworteten sie unverschämt, als hätten sie vor, mit Windeln eingeschult zu werden. ,,Also nein, Babys seid ihr nicht. Der Unterschied ist ganz einfach, ihr könnt euch melden, wenn ihr müsst, was Babys nicht können. In Kürze reduzieren wir das Tragen von Windeln,“ versuchten die Eltern Pedro und Linda zur Trennung von Babykram zu bewegen. Anschließend wurde Abendbrot gegessen, die Zwillinge nochmal auf Toilette, waschen, zum Zähne putzen geschickt, gepflegt, angezogen, durften von ihren Eltern noch eine Geschichte hören und 19:00Uhr war für die jungen Spunde Feierabend.
7:00Uhr wurde für Pedro und Linda der nächste Tag begonnen, Brottaschen fertig gemacht, die beiden zur täglichen Körperhygiene und Toilettengang ins Bad begleitet, fertig gemacht, angezogen. Sie gingen jedoch ohne Windel außer Haus und freuten sich bereits diebisch auf die nächste Babyprozedur. Auf die Frage von anderen Kindergartenbesuchern:,,Na, seid ihr noch Babys?“, antworteten die Zwillings-Stiere wie von Herrn Eisenberg und Herrn Obrigheim nicht anders erwartet mit:,,Ja,“ so wie jeden Tag. Daraufhin gingen die Spielkameraden, mit denen die Geschwister sich austauschten zu dem Erzieher, der zur Verfügung stand und verpfiffen sie an ihn:,,Pedro und Linda wollen schon wieder Baby sein!“ Mit den Worten:,,Na wartet,“ schäkerte Herr Obrigheim mit den Betroffenen zunächst herum, nach 5 Minuten Kasperei trug er sie in den Waschraum, holte Wickelutensilien aus dem Pflegeschrank, breitete alles auf einer Sitzbank aus, zog ihnen die Hosen herunter, cremte sie ein, drückte sie auf aufgefaltete Windeln in Liegeposition, verklebte sie den Kindern, zog sie wieder an und gab ihnen grünes Licht, weiter spielen zu dürfen bis 9:00Uhr, denn um die Uhrzeit wurde gefrühstückt und drei Stunden später Mittag gegessen. Sie fühlten sich sichtlich beim Spielen zwischen Mahlzeiten und Mittagsschlaf, ob drinnen oder draußen wohl, mit 3 weiteren Kandidaten auf einer Ebene zu sein, taten sich mit denen zusammen, waren bei Wickelprozeduren auf Wolke 7, nur mit dem einzigen Unterschied, dass ihre 3 Kameraden einmachten und die Geschwister selber nicht. Es ging den Großen nur um das Gefühl einer Wickelprozedur.
Da 2006 ein ziemlich heißer Sommer war, richteten die Erzieher ein Planschbecken her und ließen ihn zur Abkühlung für die meisten Kinder mit Wasser voll laufen. Windelträger durften jedoch nicht und somit wurden die Geschwister mit den 3 einmachenden Kameraden von den Erziehern ausgeschlossen. Auf die Reife von Pedro und Linda, nahmen Herr Eisenberg und Herr Obrigheim keine Rücksicht, da diese Wert auf gleiches Recht für alle Windelträger lagen. Zudem wollten die Erwachsenen, dass die Konsequenz für Windeln tragen, etwas nicht zu dürfen die Zwillinge so tief wie möglich traf, damit sie es später vielleicht nicht mehr gewollt hätten. Allerdings half das auch nicht, also entschlossen sie sich im Oktober für eine andere Methode zur Gewinnung von Stolz auf ihre Sauberkeit. Es störte sie noch nicht einmal, auf die Erzieher angewiesen zu sein, bei Toilettengängen die Windel abzubekommen und danach wieder frische um zubekommen, damit die Kinder nicht wund wurden, während Nicht-Windelträger ohne fremde Hilfe ihr Geschäft erledigten.
In dem jeweiligem Monat, wo sich die berufstätigen Männer zu einer noch härteren Erziehungsmethode entschlossen, weil das Planschbecken im Sommer als Ansporn, sich von Windeln zu trennen nicht wirkte, waren Pedro und Linda schon 5 ½ Jahre alt. Eines Oktobertages war es dann so weit. Herr Eisenberg setzte die mit seinem Kollegen abgesprochene Erziehungsmethode um, bei den Zwillings-Stieren unvorbereitet die Wickelmethode umzustellen, damit es die beiden kurz vor der Schulpflicht stehenden Kinder anekelte, Baby zu spielen. Wenn Pedro und Linda von Spielkameraden die Frage, ob sie Babys waren mit Ja beantworteten, erwarteten die Geschwister sonst immer Einweg-Windeln und freuten sich auch darauf. Dieses Mal sollte das Wickelszenario für die 5 ½ jährigen nicht aus Spaß an der Freude sein. Enttäuscht schauten sie zu, wie Herr Eisenberg statt Wegwerfwindeln dicke Moltontücher zu Recht faltete und Plastikhosen danebenlegte. Er holte sich Linda sträubend und traurig zuerst, cremte sie ein, drückte sie in Liegeposition auf die vorbereiteten 2 übereinander liegenden Moltontücher. ,,Nein, ich will keine Stofftücher sondern unsere Windeln weiter haben,“ bettelte das Mädchen ihn weinerlich an, versuchte sich, von ihm los zu strampeln, während er sie zum Wickeln auf die Sitzbank legte. Doch die heißgeliebten Einweg-Windeln gab es diesen Tag nicht. Bevor sie von der Bank vor den Moltontüchern flüchten konnte, drückte er ihr mit einer Hand auf den Bauch, damit sie auf dem Stoff liegen blieb, zog das für die beiden gewöhnungsbedürftige Material stramm an ihren Körper, verknotete dessen Enden links, rechts und in der Mitte sehr fest zusammen, klappte die Plastikhose herum und knöpfte sie zu. Selbst als das Mädchen fertig war, weinte es in fürchterlicher Lautstärke weiter, weil ihre Klamotten nicht drüber passten. Sie schmiss die Sachen, die nicht über die Mehrweg-Windel passten dann lieblos durch die Gegend. Trotz Wut, Enttäuschung und Trauer merkte Linda, dass sie keine Chance hatte, also ließ sie Zeit verstreichen und wartete auf evtl. weitere Ankündigungen vom Herrn Eisenberg. Pedro wurde genau so gewickelt, wehrte sich allerdings nicht. Er sah ja bei seiner Schwester, dass sich gegen ältere Menschen zu lehnen nichts bringt. Auch dem Jungen passte die Hälfte seiner Klamotten nicht mehr, anstatt zu weinen fragte er bei der Anprobe Herrn Eisenberg verblüfft:,,Was jetzt?“ Eigentlich würden sie so gerne ihre Hosen wieder anziehen und wollten am liebsten die ekelhaften Stofftücher wieder loswerden, da das Umfeld um ihre Sauberkeit, die beide nicht wahrhaben wollten wusste. Der Erzieher blieb jedoch hartnäckig und klärte die Zwillinge auf, dass er sie nicht ärgern, sondern auf Akzeptanz der eigenen Sauberkeit hin trainieren wollte, seine Generation früher so gewickelt wurde, weil es damals noch keine Einwegprodukte gab, Moltontücher mit Plastikhosen nicht viel anders sind als die moderne Wickelmethode, dass man in das Material genau so einmachen könnte, wie in Einwegwindeln. Anschließend wurden sie ohne Hosen, nur mit den dicken Moltontüchern und Plastikhosen drüber wieder zu den anderen spielen geschickt.
Für den Anfang sollten Pedro und Linda einen Tag in der Woche die Stofftücher und nach Toilettengängen auch keine frischen bekommen. Später wurde es jedoch auf mehrmals in der Woche erweitert und den Kindern somit erschwert. Dazu später mehr! Da sie das Material ja anekelte und die beiden wussten, welche Wochentage das waren, verzichteten sie automatisch nach 2 Malen an entscheidenden Tagen und beantworteten die Frage, ob es Babys waren mit:,,Nein, heute sind wir groß,“ was auch für viel mehr Anerkennung in ihrer Kindergartengruppe sorgte.
Zu Hause lief es folgendermaßen ab. Schon Ende September holten die Eltern für ihre Pappenheimer eine magnetische Pinnwand mit unterschiedlich großen Magnetsternen dazu. Die Roten waren für Linda und die Blauen für Pedro bestimmt. Der richtige Geschmack war ausschlaggebend für Interesse und einer Einigung mit ihren Eltern. Zu dem Zeitpunkt bekamen die Kinder die Sterne jedoch noch nicht. Aber immerhin wussten die Geschwister, dass es bald so weit sein würde. Es wurde bezahlt, anschließend nach Hause gefahren und neue Regeln für Pedro und Linda aufgestellt. Die Sterne gab es nicht umsonst, sondern wenn die Geschwister über einen längeren Zeitraum keinen Babykram wollten. Sie sollten für eine gewisse Stundenzahl tagsüber die Windeln weglassen und nur, wenn sie es schafften gab es einen Stern. Schafften sie es Nachts, gab es sogar eine kleine Süßigkeit als Belohnung. Es wurde sogar der Inhalt ihrer Kleiderschränke umgeändert. Neue, altersgerechte Klamotten weichten dem Babykram, zudem durften sie auf einmal wieder Unterhosen tragen.
Am 23.10. des Jahres 2006 war es dann so weit. Pedro und Linda verdienten sich jeweils ihren ersten Stern, obwohl es jedoch nicht ihr Alleinverdienst war, sondern die berufstätigen Herrschaften wie weiter oben beschrieben nachhalfen. Also gab es für die Kinder nur einen Kleinen. Natürlich waren Herr Eisenberg, Herr Obrigheim und die anderen Kinder Zeugen, dass die Geschwister keine Windeln wollten und berichteten es fleißig den Eltern der beiden Zwillinge, sodass schon die Belohnung zu Hause auf sie wartete. Zwei Tage später wollte Pedro es aber wissen und sich als erstes einen großen Stern verdienen, während seine Schwester sich wie die drei einmachenden Kandidaten wickeln, Schnuller, Spielzeugfläschchen in den Mund stecken, Babyspielzeug geben und von ihrem Umfeld wieder durch die Gegend schieben ließ. Der Wille war da, doch vor dem Mittagsschlaf scheiterte Linda dann doch und ließ sich dann das gesamte Programm wieder gefallen. Für ihr Brüderchen wartete bereits die Belohnung, während das Mädchen von den Eltern zu hören bekam:,,Für guten Willen gibt es ein Lob, aber keinen Stern, da du ja vor dem Mittagsschlaf gescheitert bist und mit dir wieder alles an Babykram machen lassen hast.“ Um überhaupt noch etwas zu retten und ihrem Bruder nachzuziehen, zog sie sich nach der Ansage ihre Windel selber aus, normale Unterwäsche an und fragte nach, wie lange sie jetzt ohne Babysachen durchhalten müsste, um sich ebenfalls einen Stern zu erarbeiten. ,,Naja, laut Aussage der Erzieher warst du heute schon 3 Stunden ohne Windel. Wir legen das so fest, wenn du es jetzt noch mal 3 Stunden schaffst, bekommst du einen ersehnten 2. Stern, allerdings nur einen kleinen, denn zwischen den 6 Stunden war ja eine Unterbrechung.“ Bevor ihr einfiel, sich eine frische Windel zu nehmen, lenkte sie sich besser mit Spielen ab, da es ihr krampfhaft um den nächsten Stern ging. Leer auszugehen traf sie tief, wenn der Bruder etwas bekam, umgekehrt dasselbe. Sie schaffte es, bis beide ins Bett geschickt wurden, verdiente sich ihren Stern und war stolz auf den Gleichstand mit ihrem Bruder.
Bei den Großeltern durften sie jedoch unbegrenzt weiter Baby spielen, wenn sie es wollten und nutzten es auch aus. Waren sie ohne Windeln bei denen, wurden sie beim Spielen unterbrochen, gebeten, sich zum Wickeln auf die Couch zu legen, im Intimbereich ausgezogen, eingecremt, bekamen eine Windel unter sich platziert, hochgezogen, verschlossen und ihre Klamotten wieder hochgezogen. Es gefiel Pedro und Linda immer unendlich, von den Großeltern so verhätschelt zu werden, besonders wenn es um Kleinkinderpflege ging, erst kalte Babycreme und dann das weiche Vlies von Windeln auf der Haut zu spüren. Da die Eltern wussten, dass das Windeln tragen dort unendlich ausgekostet wurde, bekamen beide Geschwister nach Besuchen bei denen keinen Stern. Zudem kündigten die Eltern den Geschwistern an, dass sobald die Schulpflicht einsetzen würde, ihnen dieselben Rechte einzuräumen, wie ihre Großeltern, da Pedro und Linda auch nicht mehr die Jüngsten waren, um sich auf das Altern besser einzulassen. Ihnen wurde klar, dass es nicht mehr lange dauerte und sich das Zeitfenster im Kindergarten dem Ende neigte, andererseits freuten sie sich darauf, sehr bald zu Hause dieselben Rechte zu bekommen, wie bei ihren Großeltern.
Nach dem Jahreswechsel zwischen 2006 und 2007 folgte wie angekündigt der nächste Schritt zur Akzeptanz der Sauberkeit von Pedro und Linda, doch der Neid auf die anderen Wickel-Kandidaten schlummerte in den Geschwistern weiter. Auf die ekelhaften Moltontücher bestand kein Bock, weil diese sich noch lange nicht so toll anfühlten wie Einweg-Windeln, also ließen sich die ältesten von insgesamt 5 Windelträgern auf den nächsten Schritt der Erzieher von selbst ein. Zu dem Zeitpunkt wurden sich unter anderem von beiden Kindern bereits 10 Sterne erarbeitet, unter ihnen jeweils ein Großer. Nun sollten sie lernen, 3 x die Woche ohne Windeln auszukommen, was denen wesentlich schwerer fiel. Die 2. Woche im neuen Jahr entschieden sie sich dann doch lieber an den Tagen, wo der Lernprozess fortschritt gegen Windeln, als mit Moltontüchern konfrontiert zu werden, nachdem sie die erste Woche wieder von den Erziehern eine Lektion mit diesem Wickelmaterial erhielten. Diese Male wehrten sich Pedro und Linda nicht, weil sie vom Anfang dieser Erziehungsmethode wussten, dass sich gegen Erwachsene zu stellen nichts bringt und aus dem nächsten Schritt lernten. Nun hatten sie nur noch 2 Tage in der Woche, um sich mit den anderen drei Wickelkandidaten auf eine Ebene zu stellen, fragten sich, wie sie bloß aushalten sollten, anders behandelt zu werden, als ihre Lieblings-Kameraden und weinten vor den Erwachsenen Sturzbäche. Doch Herr Eisenberg und Herr Obrigheim blieben hartnäckig. Sie wollten, dass die Geschwister lernen, den Alterungs-Prozess auszuhalten. Pedro und Linda wurde klar, dass bis zu ihrem 6. Geburtstag nicht mehr viel fehlte und die Schulpflicht zum Greifen nahe war. Man kündigte ihnen den Grund der Erweiterung des Fortschrittes schon an, dass sie nur noch 3 Monate bis zum nächsten Geburtstag und 7 Monate Zeit bis zur Einschulung hatten. Bis zum Schulpflichtbeginn wollten Herr Eisenberg und Herr Obrigheim ihre Schützlinge aus den Windeln haben. Dafür warteten auf die Kinder jeweils 3 Sterne pro Woche, auch wenn es nur Kleine waren, weil der Erwerb von mehr Unabhängigkeit bei Anziehen und Toilettengängen wieder nicht ihr Alleinverdienst war, sondern die Erzieher mit der für die Kinder unangenehmen Wickeltechnik nachhalfen. Der Entwicklungsprozess tat den jungen Spunden weh. Sie kamen sich vor wie Jungtiere im Endstadium des Zeitfensters mit dem Muttertier, die in Kürze auf sich allein gestellt werden sollten. Trotzdem hörten sie gespannt zu, wenn die Männer ihren Eltern vom Erfolg mit den Geschwistern berichteten und freuten sich darüber, hoch gelobt zu werden.
Im März 2007 wurde auch zu Hause das Wickeln umgestellt. In einem Einkaufszentrum nach dem Abholen aus dem Kindergarten dachten Pedro und Linda, dass neben Lebensmitteln, Körperhygieneartikeln und Spielzeug dieselben Windeln gekauft werden, doch dem war nicht so. Die Eltern ließen ihre Pappenheimer Plastikhosen aussuchen. Auch hier gingen die Geschmäcker auseinander. Pedro suchte sich unterschiedliche Modelle zum Schlüpfen und Zuknöpfen in den Farben Grün, Gelb, Blau und Transparent raus, während Linda Rosa, Rot, Lila, Orange als Bindemodell bevorzugte. Zusätzlich suchten die Eltern Saugvorlagen, bedruckte Baumwolltücher und über den Kopf ihrer Tochter hinweg ebenfalls Schlupfhosen in ihren Lieblingsfarben raus. Sie wollten ihre Kinder nicht ärgern, sondern wie das Kindergartenpersonal zu mehr Selbstständigkeit erziehen, daher Schlupfhosen, um sich bei Toilettengängen selbst an und ausziehen zu können. Es ginge einfach nicht, so ältere Kinder zu verhätscheln. Ihnen musste klargestellt werden, dass man in der Schule oder als berufstätiger Erwachsener auch nicht Baby spielen kann, sonst hätten sie einen negativen Ruf, würden später aus der Klasse oder Firma ausgegrenzt werden und das wünschte sich keiner für die Kinder.
Sobald alles ausgepackt und in das noch gemeinsame Kinderzimmer verstaut wurde, probierten die Eltern mit den Geschwistern zusammen die neuen Wickelutensilien aus. Es war ein Dienstag, also einer der beiden übrig gebliebenen Tage, an denen die Erzieher die Babyspiele von Pedro und Linda durchgehen ließen und ihnen noch die geliebten Einwegwindeln verpassten oder falls Spielkameraden sie auch mal wickeln wollten, einen Stapel in die Spielecke packten. Die Zwillinge wurden gebeten nach dem Kindergartenaufenthalt und dem Einkaufen, ihre Windeln zu entfernen, nochmal auf Toilette zu gehen, bevor die neuen Wickelutensilien ausprobiert wurden. Um Selbstständigkeit zu fördern wurden die Schlupfhosen zuerst probiert, auch wenn Pedro und Linda noch so um die anderen Modelle bettelten, aber Plastikhosen die für die Liegeposition zum Verschließen geeignet waren sollten für Nachts aufgehoben werden. Die Eltern zogen die Geschwister im Intimbereich aus, wischten sie mit Feuchttüchern markellos, cremten sie ein, zogen denen eine Plastikhose mit Vliesvorlage an und ihre Klamotten wieder drüber mit den Worten:,,So, jetzt braucht ihr uns nicht mehr Bescheid geben, wenn ihr merkt, dass ihr müsst, sondern flitzt einfach ins Bad, zieht eure Windeln runter, setzt euch auf die Kloschüssel und wenn ihr fertig seid, die Höschen einfach wieder hoch. Glaubt uns mal, so ist es besser für euch, als ständig um Hilfe betteln zu müssen. Wann ihr die Windeln weglasst ist euch selbst überlassen, denn Körperlich könnt ihr das ja. Das Tragen von Windeln ist ja nur euer Wunsch, um das Gefühl zu behalten, so wie wir es momentan aufnehmen. Aber denkt daran, in der Schule gibt es das nicht, also muss man euch gezielt vorbereiten.“ Momentan musste jedoch keiner, da sie gerade erst waren, in 4 Stunden wieder für die beiden der Tag beendet wurde und sie dann nochmal vorsichtshalber gingen, um ihren Schlaf später nicht unterbrechen zu müssen. Anschließend wurden Vliesvorlagen in bedruckten Baumwolltüchern eingerollt, die Kombination den Geschwistern in den Schritt getan, verschließbare Plastikhosen-Modelle ausprobiert, Schlafanzug drüber gezogen, eine Geschichte vorgelesen, Spieluhr laufen gelassen und sich schließlich von ihnen für die Nacht verabschiedet. ,,Hätten Mama und Papa uns nicht nur die Vorlagen geben können ohne diese verflixten Stofftücher? Das Gefühl ist doch zum Abgewöhnen, genau wie diese Moltontücher, mit denen wir uns im Kindergarten rumärgern, wenn wir einen falschen Tag zum Babyspielen erwischen“ waren Pedro`s letzte Worte vor dem Einschlafen. Linda antwortete ihm:,,Ja, mir geht es genauso. Das fühlt sich wirklich nicht so schön an, wie die anderen Windeln!“ Mit der Erkenntnis, dass man den Kindern bloß das Windeln tragen verderben wollte, damit sie in das Schema der normalen Gesellschaft passten, schliefen sie ein. Die beiden bekamen es irgendwann satt und wollten zu Hause dementsprechend keine mehr, weil sie wussten, dass sie nur noch Stoff anstatt die geliebten Wegwerf-Artikel zu spüren bekamen. Belohnungen wie große Sterne an der Magneten-Pinnwand und Süßigkeiten erwarteten die Zwillinge auf den Erfolg der Eltern hin, weil es die Nächte mit betraf. In ihnen selbst schlummerte weiter der Neid auf jüngere Kinder, weil die dürfen, was den unmittelbar vor der Schulpflicht stehenden Geschwistern nach und nach verwehrt wurde.
Am 27.04., also 2 Wochen nach dem Erfolg der Eltern wurden Pedro und Linda 6, dementsprechend von ihrem damaligen Umfeld hoch geehrt. Der Gruppe wurde es verkündet, für sie Kuchen und Getränke mitgebracht, die Geschwister reich beschenkt, besungen, ihnen Geburtstagskarten vorgelesen. Es war ein Freitag, also der 2. Tag in der Woche, wo sie sich verhätscheln lassen durften, es auch nach ihrer Ehrung unbegrenzt auskosteten mit der Aussage:,,Wir sind neugeborene Kinder,“ und nach dem Satz auch so behandelt wurden.
Nach dem Kindergartenaufenthalt wurden sie von Verwandten empfangen, nahmen erneut Gratulationen, Geschenke entgegen aßen nochmal Kuchen, durften das erste Mal vor ihren Eltern Cola trinken, was ihnen früher von den Erziehungsberechtigen aus nicht erlaubt wurde, weil Coffein für jüngere Kinder nicht gut ist und vergasen die Überbleibsel von Babyspielchen völlig. Das fiel ihnen aber erst beim nächsten Toilettengang auf. Sie zogen sich die Windeln aus, knüllten sie zusammen, schmissen sie in den Hygieneeimer neben der Toilette, setzten sich auf die Kloschüssel und gesellten sich nach dem Geschäft wieder von ihrer Sünde befreit zurück zu ihren Geburtstagsgästen. Nach Getränken und Kuchen wurde ausgiebig getanzt und mit den Gästen Abendbrot gegessen. Da am nächsten Tag ausgeschlafen werden konnte, ging die Feier bis 21:00Uhr, anschließend wurden die Gäste verabschiedet, die Geschenke in das noch gemeinsame Kinderzimmer verstaut, Geschwister zum Nachttauglich machen und für Toilettengang ins Bad geschickt. Erst gegen 22:00Uhr kamen die Kinder zum Schlafen, weil es ein aufregender aber andererseits schmerzhafter Tag für sie war, da sie in Frage stellten, wie lange ihre Babyspielchen im Kindergarten noch durchkamen.
Im Juni ging es Pedro und Linda an den Kraken, da die Schulpflicht immer näher rückte, Herrn Eisenberg und Herrn Obrigheim buchstäblich die Zeit davon lief, die beiden sauber zu bekommen. Es bestand nur noch 2-3 Monate Zeit bis es für die Zwillinge richtig ernst wurde, also beschlossen die Herrschaften, mit ihren vergehenden Schützlingen den letzten Schritt zu gehen. Sie verpassten ihnen wieder unvorbereitet die als abscheulich empfundenen Moltontücher, sodass die Zwillinge sich schon denken konnten, dass Freitag schon mal Schicht im Schacht war, nur noch auf Dienstag hofften und auch um den übrig gebliebenen Wochentag bangten. Der 5.6. war ein Dienstag und somit der letzte Tag, an dem die Babyspielchen von den Erziehern durchgehen lassen wurden. Die andere Woche, den 12. Junitag kam die Komplettentwöhnung mit der ungeliebten Wickeltechnik dran, sodass Pedro und Linda vor den Männern wieder Sturzbäche weinten und dementsprechend viel mehr schwitzten, weil die Tücher viel dicker waren als Einwegprodukte. Die berufstätigen Herrschafften blieben und redeten mit ihnen auch hart:,,Ihr seid viel zu alt für Windeln. Das geht doch nicht, sich mit 6 Jahren so behandeln zu lassen. In der Schule und später im Arbeitsleben könnt ihr auch nicht Baby spielen. Überlegt mal, was es für Ärger gäbe, wenn ihr vor Mitschülern, Lehrern, Arbeitskollegen oder Chefs Baby spielen würdet. Dann seid ihr ganz schnell unten durch. Wer in der Schule einen schlechten Ruf hat, wird Außenseiter und im Arbeitsleben vom Chef rausgeschmissen. Ihr werdet gnadenlos ausgegrenzt. Wir wollen euch nicht ärgern oder den Spaß an irgendwelchen Sachen verderben, sondern einem schlechten Ruf im späteren Leben vorbeugen!“ Als Gegenleistung, dass Pedro und Linda keine Moltontücher mochten und somit schon mal im Kindergarten 100%tig entwöhnt wurden, durften sie sich zusammen mit der Mehrzahl der Gruppe bei sommerlichen Temperaturen im Wasser abkühlen, wenn die Erzieher ein Planschbecken befüllten, anstatt mit einmachenden Kandidaten dahocken und bloß zuschauen zu dürfen, weil man mit ihnen unter einen Kamm geschert wurde. Besonders wenn mit den Kindern einen Ausflug gemacht wurde, die Jüngsten unter ihnen ohne Einschränkungen bei Spielplatzaufenthalten gepflegt wurden, kam bei den Zwillingen der Neid hoch, sodass sie sich nicht an Bildern sattsahen, wie die Erzieher andere behandelten und es ihnen selbst entzogen wurde. Kurz vor der Schulpflicht zu stehen tat ihnen auf Grund dessen unglaublich weh, weil ihnen klar wurde, dass jede Altersgruppe anders behandelt wird. Hinter einer Hecke ließen die von Windeln frisch entwöhnten Kinder heimlich ihrer Traurigkeit freien Lauf. Ein Spielkamerad konnte es sich nicht verkneifen, ihnen ungeahnt nach zu kommen, sah die Geschwister unter Tränen und verpfiff sie an die Erzieher:,,Pedro und Linda weinen!“ Es war ihnen sichtlich unangenehm, aus Eifersucht jüngerer Kinder zu weinen und dabei erwischt zu werden, sodass sie ihr Versteck wieder verließen, zu den Erwachsenen hinliefen, um die Männer über den Grund ihrer Gefühle aufzuklären. Als Antwort bekamen sie nur:,,Tja, so ist es. Alterungs-Prozess ist kein Kinderspiel. Mit viel Glück lassen vielleicht noch eure Großeltern Babysachen durchgehen. Ihr werdet heute von denen abgeholt und verbringt das ganze Wochenende mit denen.“ Sie freuten sich nach der Verkündung Löcher in den Bauch, weil es für sie austoben ohne Ende hieß. Nur fragten sie sich insgeheim, woher es die Erzieher wissen wollten. Es konnte doch nur von den Eltern kommen und der aktuelle Tag ein Freitag sein. Werktags ging es nicht, hintereinander bei den Großeltern zu verbringen und dort zu schlafen wegen dem knappen Zeitplan vor dem nächsten Kindergartenaufenthalt.
Nachmittags kamen auch schon die Fernverwandten, um Pedro und Linda aus dem Kindergarten abzuholen. Es ging um ein Wochenende noch im Entwöhnungsmonat der wahrscheinlich angehenden Ageplayer, oder würden es doch einfach nur Windelliebhaber werden. Das war bei denen noch nicht ganz sicher. Nach außen hin schien bei den Zwillings-Stieren alles normal, bis auf die Zeit mit den Großeltern, da sie keinen Bock hatten, sich wieder Moltontücher einzukassieren. Die Angehörigen besuchten das letzte Juni-Wochenende mit den unmittelbar vor der Schulpflicht stehenden Kindern Erlebnisfreibäder, packten dementsprechend Badesachen, Badespielzeug, Wechselklamotten, Körperhygieneartikel, Babyprodukte und welche von ihren geliebten Einwegwindeln zusammen, um sie bei sich zu verhätscheln. Pedro und Linda machte es sichtlich Spaß, Zeit mit den Großeltern zu verbringen, da es die wahrscheinlich einzigen verständnisvollen Menschen in ihrem Leben blieben. Da die Kinder noch Nichtschwimmer waren, pusteten die Angehörigen für sie Schwimmringe, Schwimmärmel, Schlauchboote, Luftmatratzen, Wasserbälle usw. auf, damit ihnen nichts passierte und die Geschwister unbeschwert das Freibadgelände erkunden konnten. Sie sahen sich an der Vielfalt der Wasserbecken nicht satt, sodass sie erst nach mehreren Rufen reagierten, um mit den Großeltern zwischendurch zu essen und zu trinken. Nach ½ Stunde Pause tobten sie sich bis zum Badeschluss für unter 14jährige aus, ließen sich, nachdem sich die Großeltern zuerst umzogen wieder von ihnen verhätscheln, was das Zeug hielt. Sie wurden gründlich abgeduscht mit Shampoo und Duschgel, abgetrocknet, wie die Jüngeren, denen sie beim Wickeln hinterher schauten auf das Badehandtuch gelegt, von ihren Verwandten eingecremt, angehoben, um Windeln unter sich platziert zu haben, bekamen sie verschlossen und auch in Liegeposition ihre Straßenklamotten an. Keiner achtete darauf, ob Pedro und Linda ebenfalls beim Wickeln zugeschaut wurde. Es störte sie noch nicht, vor anderen nackig zu sein, die Eltern gewöhnten es ihnen bei einem späteren Ausflug jedoch innerhalb von wenigen Monaten ab, damit sich die Umgebung, wenn die Kinder älter sind nicht belästigt fühlt. Nun aber zurück zu der Zeit mit den Großeltern. Zu Hause durften sie wieder Schnuller tragen, sich weiter mit Babyspielzeug austoben. Strampeln, Geräusche machen, durch die Gegend getragen, gefüttert, umgezogen und babyhaft angesprochen zu werden waren inklusive. Pedro und Linda kriegten sich vor Freude kaum ein mit ihrer Marotte, bis die Eltern sie Sonntag Abends wieder abholten.
Es fiel ihnen sichtlich schwer, sich in der Woche zusammenzureißen und auf ihre Großeltern zu warten, weil sie Tag-täglich den Unterschied zwischen sich und jüngeren Kindern mitbekamen, was später auch Freundschafts-Schließungen in der Schule beeinflusste, da Pedro und Linda sich von Mitschülern, die kleine Geschwister hatten wieder abgrenzten und sich nicht trauten, die Betroffenen in ihren Macken einzuweihen. Im Kindergarten sensibilisierte man sie auf die Konsequenzen, vor jedem Baby sein zu wollen, um einem schlechten Ruf vorzubeugen, also handelten sie dementsprechend, so normal wie es ging auf andere zu wirken und meideten weitestgehend Schulfreunde mit kleinen Geschwistern.
Sobald die Schulpflicht ein paar Jahre anhielt, Pedro und Linda einigermaßen lesen, schreiben und rechnen konnten, bekamen sie ihren eigenen Computer samt Internetanschluss. Um zu sehen, ob es noch mehr Windelträger ihrer Art gibt, gaben sie bei google.de den Begriff Windelträger direkt ein und waren erstaunt über etliche Ergebnisse. Unter ihnen waren sämtliche Beiträge verschiedener Kranken-&Fetischplattformen, Windelshops, Fetisch-Shops, Windelgeschichten ob nun real oder fiktiv, sei mal dahingestellt. Als sie nach einer geeigneten Windelträger-Plattform für sich suchten, stellten sie leider fest, dass ein Großteil von denen Volljährigkeit verlangt auf Grund des Jugendschutz-Gesetzes, auf der Deckseite jedoch mit die Grund-Erklärung für Ageplay über die Ü18-Aufklärung stand. Doch bevor sie sich überhaupt jemandem anvertrauten, dass die Windelentwöhnung umsonst war, weil in ihnen der Neid auf jüngere Kinder über Jahre hinweg weiter schlummerte, suchten sie nach einer jugendfreien Fetisch-Plattform. Auch wenn die Chance, jemanden aus ihrem alten Umfeld zu treffen ziemlich gering war, wollten sie vorher über sich selber aufgeklärt sein, um ihrem Gegenüber später so kompetent wie möglich zu vermitteln, zu der Ageplay-Szene zu gehören. Also fingen sie zuerst mit dem Lesen von Windelgeschichten an, in denen es um Jugendliche und Erwachsene ging, die Babysachen mochten. Auf Seite 3 der Suchmaschine fanden sie über ihre Besonderheit eine scheinbar gute Erklärung mit dem Fachbegriff ``ABDL“, so wie die Szene eben richtig heißt. Beim Anklicken des Suchergebnisses ,,Was ist ABDL?“ wurden die bereits schulpflichtigen Kinder aufmerksam. Hinter dem Ergebnis machten die Geschwister eine erstaunliche Entdeckung. ,,ABDL“, ist die Englische Abkürzung für Erwachsenenbabys und Windelliebhaber zu Deutsch (EBWL). Betroffene Erwachsene beruhen sich auf Gegenstände und Pflegeartikel, die von der freien Gesellschaft mit ``Baby`` in Verbindung gebracht werden, worunter Babyspielzeug, Babypflegeprodukte, entsprechende Kleidung, Nahrung, Kindergeschirr Windeln usw. fallen! Sie versetzen sich in ein anderes Alter hinein und wünschen sich, so behandelt zu werden. Die Szene bezieht sich auf Alters-Rollenspiele und beinhaltet einen weiteren Begriff, der sich auf Grund des Reinversetzens in ein anderes Alter Ageplaying nennt. Minderjährige, die sogenanntes Ageplaying vollziehen, heißen Teenbabys (TB)!“
Sie druckten diverse Erklärungen über ihre Bedürfnisse für mehrere Leute aus, die versuchten, Pedro und Linda ins Schema der normalen Gesellschaft zu bekommen, um ihnen zu zeigen, dass der Neid auf Jüngere in ihnen einfach weiterschlief und die Ursache für ihre unangemessenen Bedürfnisse sein könnte. Ihre Eltern hatten, seit sie in die 3. Klasse gingen einen Ganztagsjob, sodass die Schulkinder nach den Hausaufgaben ihre innere Seite ungestört besser kennenlernen konnten. Für den Fall, altbekannte Leute in der Öffentlichkeit zu treffen, machten sie eine Mappe fertig, lochten die ausgedruckten Papiere und hefteten sie ein.
Wenn sie mal wieder einen Trip zu ihren Großeltern machten, vertrauten sie denen als Erstes die Erklärung über ihre Szene an, weil sie zu denen von allen den besten Draht hatten. Mit den Worten:,,Ja, wir wissen schon Bescheid, dass ihr gerne Ageplay vollzieht. Da wir wissen, dass es die Szene gibt, weil wir uns schon sehr früh erkundeten, verstehen wir es auch. Ihr müsst es euren Eltern zeigen und wenn sie fragen, warum ihr da reingerutscht seid, die Ursache erklären,“ bestätigten die Großeltern Pedro und Linda. ,,Wir haben Angst vor Strafen,“ erklärten die Geschwister ihnen. ,,Dann machen wir das halt gemeinsam, aber je früher eure Eltern Bescheid wissen, desto besser, sonst können sie sich nicht drauf einstellen und wirklich für Ärger sorgen,“ wurden sie gewarnt. ,,Kennt ihr jugendfreie Windelträger-Plattformen? Wir stoßen bisher nur auf Erwachsenenforen,“ fragten sie ihre Großeltern. Daraufhin gaben sie ihnen entscheidende Adressen wie traumkinderland.de und windelnet.org mit der Ansage:,,Lasst euch aber nicht von den Foren-Titeln abschrecken, dort sind jede Menge Leute wie ihr, die Ageplay  vollziehen. Ihr könnt anderen Mitgliedern oder Moderatoren alle Fragen stellen und euch austauschen, Fotos hochladen, Geschichten veröffentlichen soweit ihr euch an Regeln hält,“ gaben die Angehörigen Pedro und Linda mit auf den Weg.  
Kurze Zeit später tauchte bei Pedro und Linda im Erdgeschoss bei sich in der Hausnummer ein altbekannter Familienname auf. ,,Eisenberg? Der Nachname sagte den inzwischen kurz vor dem 10. Geburtstag stehenden Schülern doch etwas. Wird etwa der Erzieher, der die beiden als Sechsjährige aus den Windeln begleitete in ihre Adresse einziehen? Oder wird es jemand Fremdes, der genau so heißt,“ ging ihnen durch den Kopf, als sie den Namen an der Klingel lasen, die zur linken Haustür gehört. Doch von außen betrachtet sah die linke Wohnung im Erdgeschoss noch unbewohnt aus. Das wäre für die Schulkinder ein Unding, wenn jemand aus ihrer Vergangenheit in unmittelbare Nähe zieht. Sie blieben noch minutenlang an der Klingel mit der schon reservierten Wohnung stehen. Der Nachname von dem neuen Mieter an der Klingel wollte den Zwillingen nicht aus den Kopf gehen. Es kam ihnen in erster Linie unheimlich vor, als forschte jemand nach dem aktuellen Stand bei Pedro und Linda und wollte wissen, wie sich seine Ex-Schützlinge entwickelten.
Selbst als sie in ihr eigenes Stockwerk liefen, fasten sie noch keinen klaren Gedanken, meldeten sich auf eine der beiden Windelträger-Plattform an, die ihnen aufgeschrieben wurde. Sie mussten sich einen Mitgliedsnamen ausdenken, aber was passte zu denen am Besten. Sie überlegten lange, vielleicht ,,Hosenmacher,“ aber das waren sie ja nicht, also schminkten sie sich den wieder ab. Als nächstes kam ihnen ,,Schnullerbaby,“ in den Sinn. Doch der Nickname würde sich dann ja nur auf einen Artikel beziehen, also passte er auch nicht. Pedro fiel ein, getrennte Wege zu gehen, damit sich jeder selbst etwas überlegen konnte, da mittlerweile die Zimmer getrennt waren auf Grund der Privatsphäre und jeder ein PC für sich hatte. Während er den Nickname Babyjunge nahm, brauchte Linda nur die gegengeschlechtliche Variante Babymädchen zu nehmen.
Bei der Erweiterung ihrer Accounts ging es zur Sache. Im Infotext ließen sie die Sau erst richtig raus:,,Hallo, wir sind Geschwister und mussten vor kurzem feststellen, in eure Szene gerutscht zu sein. Jahre lang blieb es auf Grund unserer Erziehung im Verborgenem. Man hatte uns den Spaß an Babyspielen verdorben, indem man uns anstatt geliebte Einwegwindeln Moltontücher aufdrückte, um klarzustellen:,,Windeln würden sich ab einem gewissem Alter nicht mehr gehören.“ Das wir Stoffwindeln nicht mochten, empfanden Eltern und Erzieher als Erfolg der Sauberkeitserziehung! Mittlerweile gehen wir schon ein paar Jahre in die Schule und bräuchten die Hilfe anderer Mitglieder, da wir sehr neu auf diesem Gebiet sind und evtl. Leute, die uns in das Schema der normalen Gesellschaft haben wollten darüber aufklären wollen. Wir fanden durch unsere Großeltern zu euch Gleichgesinnten, da sie die Einzigen waren, die sich über AB/DL und TB erkundeten und uns dadurch am ehesten so akzeptierten, wie wir waren oder heute noch sind. Bei ihnen dürfen wir uns heute noch austoben, bis wir von den Eltern wieder abgeholt werden für die nächsten Schultage!“

Zum Ausbau des Accounts gehören:

Geschlecht: Linda weiblich, Pedro männlich
Geburtstag: 27.04.2001
Stadt: Keine Angabe
Bundesland: Keine Angabe
Staatsangehörigkeit: Deutsch
Ihr sucht: ,,Gleichgesinnte“
Was seid ihr: Teenbabys

Sexualität: keine Angabe
Windeln trag ihr: ,,Seit ein paar Jahren nur bei Großeltern“
Familienstand: Single
Lieblingswindel: Einwegwindeln und nichts anderes
 Seit wann tragt ihr Windeln: Mit 4 wieder angefangen, dazwischen 1,3 Jahre sauber

Warum mögt ihr Windeln:  
Gehört für uns zu Rollenspielen dazu
Weil es so schön kuschelig ist

Wer weiß von eurem Fetisch: Großeltern
Wickelort: Je nach Jahreszeit, Bett, Couch, Tische, Gartenmöbel
Und wir würden gerne mal:
-Mit jemandem zusammen klein sein
-Mit jemandem etwas kindliches spielen
-Jemand anderes mal lieb wickeln
-von jemand anderem mal lieb gewickelt werden
Nach dem Profil-Ausbau von Pedro als Babyjunge und Linda als Babymädchen speicherten die Zwillinge ihre Angaben, lasen alles noch einmal durch und stöberten herum, wo welche Themen waren und warteten auf Hilfestellung erfahrener Mitglieder.  
Einen Tag später entdeckten die Zwillinge eine Privatnachricht in der Kategorie Nachrichten und die Information:,,Gelbe_Sissy hat dir eine Nachricht geschrieben!“ Sie lasen erst die Nachricht, in der es um eine Hilfestellung ging, wie man andere Leute günstig aufklärt, anschließend gingen sie auf das Profil des unbekannten Mitglieds und fragten sich, wie die Person auf so einen ungewöhnlichen Nickname kommt. Auf dem fremden Account lasen die Zwillinge, dass die Person neben Babysachen auf gelbe Kleidung, ob es nun Plastik, Seide, Satin war stand und sich deswegen diesen ungewöhnlichen Nickname Gelbe_Sissy raussuchte. Auch das andere Mitglied hatte nichts zu verbergen und gab ebenfalls so viel wie möglich von sich Preis.  

Geschlecht: männlich
Geburtstag: 22.11.1966
Die Person ist:,,AB & DL“
Familienstand: vergeben
Sexualität: heterosexuell
Windeln trägt er:,,Sehr oft“
Lieblingswindel: ,,Er kann sich nicht festlegen!“
Er sucht:,,Freunde, Windelfreunde!“
Wer weiß von seinem Fetisch: Partnerin
Stadt: keine Angabe
Bundesland: keine Angabe
Staatsangehörigkeit: Deutsch
Wieso trägt er eigentlich Windeln?
,,Weil er sie braucht“
,,Gehört für ihn zu Rollenspielen dazu“
,,Für seine Partnerin“

Er würde gerne mal:
-mit jemandem zusammen klein sein
-von jemand anderem mal lieb gewickelt werden
-jemand anderes mal lieb wickeln

Zu guter Letzt gingen sie auf dessen Fotoalben und schauten sich die Fotos an, wo er Windeln und gelbe Kleidung in vielen verschiedenen Varianten trug.
Sobald sie die Informationen des Mitglieds im mittlerem Alter wussten, schrieben sie ihm zurück:,,Danke für die Hilfestellung“ und verabschiedeten sich erst einmal von der Person. Ihnen fielen noch Parallelen mit dem älteren Menschen auf, was die Vorstellung mit anderen Mitgliedern betraf, sodass sie ein anderes Mal neuen Kontakt mit ihm suchten.
Mit ihrer Beichte an die Eltern, zu einer Randgruppe zu gehören, ließen sich Pedro (Babyjunge) und Linda (Babymädchen) Zeit, da sie es mit ihren Großeltern zusammen machen wollten und fragten sie bei der nächsten Gelegenheit, wann sie ihnen helfen wollten, es Preis zu geben. Kurz bevor ihre Eltern von der Arbeit kamen und mit ihnen Abendbrot aßen, loggten sich die Zwillinge wieder aus der Plattform.
Einen Monat später schauten die Geschwister nach, ob sich im Erdgeschoss in der linken Wohnung etwas tat. Sie wollten rausfinden, ob wirklich jemand aus ihrer Vergangenheit demnächst in unmittelbare Nähe zog, oder es doch jemand fremdes mit dem gleichen Familiennamen wurde. Klingeln trauten sie sich nicht, also gingen sie mit Papieren, auf denen sie diverse Erklärungen ausdruckten vor die Haustür und schauten heimlich an den Fenstern rein. Gardinen hingen schon dran und Tapeten waren auch schon gestrichen, stellten sie fest. Hinter sich hörten sie ein auffallendes Fahrzeug auf den Anwohnerparkplatz parken, was eigentlich nicht hingehörte. Als sie auf den Anwohnerparkplatz schauten, sahen sie einen giftgrünen Kleinbus mit jeder Menge Umzugskram, einem Mann am Steuer und einem als Beifahrer. Auf dem ersten Blick erkannten sie die Männer nicht. Beim Aussteigen, Möbel rausholen und einem Blick zu den Kindern der Erwachsenen, also in der heißen Phase zog Pedro den Schwanz ein indem er seine Schwester warnte:,,Schnell, lass uns wieder nach oben verschwinden!“ ,,Feigling! Ich dachte, du wolltest wissen, wer in unsere Nähe zieht. Die tun uns doch nichts,“ konterte Linda und hielt ihren Bruder auf. ,,Ich will nicht, dass sie uns erkennen! Schnell, lass uns woanders spielen gehen,“ redete der Junge so nervös wie er war, auf sie ein. ,,Sag mal Pedro, waren das wirklich unsere Erzieher gewesen?“ fragte Linda ihn, als sie den Beifahrer wieder erkannte. ,,Nicht so laut meinen Namen nennen, die hören das doch. In solch einem Beruf vergisst man sowas nicht so schnell. Es sieht jedenfalls so aus, sonst würden sie ja uns nicht 10 x, während des Einzuges von der Seite anschauen,“ antwortete ihr der Bruder und versteckte sich mit Linda hinter einer Hecke. Die leichten Gegenstände schleppte der zukünftige Mitbewohner von den Zwillingen alleine rein. Bei den schweren Möbeln musste sein Kollege Herr Obrigheim mit anpacken, den das Mädchen wieder erkannte. ,,Magst du jetzt nicht mal die Tasche mit Schlüssel, Spielzeug und Papieren tragen?“ fragte Linda ihren Bruder. Mit den Worten:,,Ok, komm her“ wechselte er sich mit ihr beim Tragen der wichtigen Dinge ab. In einem abgepassten Moment ging es zügig zurück nach oben. Im Treppenhaus hörten die Zwillinge Umzugslärm, darunter Bohrmaschine, Fließenschneider und Hammer.
Zwei Tage mit jeweils 8 Stunden nahm der Einzug in Anspruch, samt Elektrogeräte anschließen, Lampen anbringen, durchwischen und Möbel an ihren richtigen Platz bringen mit Hilfe seines Arbeitskollegen, eh Herr Eisenberg in unmittelbare Nähe, von Kindern aus seiner Vergangenheit einzugsfertig war, was für die Zwillinge ab April 2011 jeden Werktag Adrenalin-Pur bedeutete, wenn sie früh morgens in die Schule gingen, mittags wieder zurück kamen und an die neubewohnte Wohnung vorbeiliefen. Auch draußen zu spielen war von Adrenalin betroffen. Es ließ sich früher oder später sowieso nicht verhindern, aufeinander zu treffen. Sie beeilten sich, wenn sie raus mussten, zur Bushaltestelle zu kommen. Bei der Rückkehr flüchteten sie förmlich in ihre eigene Etage, schlossen hastig ihre Haustür auf, mit rasendem Herz und Puls wieder von innen zu. Auf Grund der Nervosität, versuchten sie eine Begegnung nach hinten zu verschieben und schleppten ab dem Zeitpunkt immer ihre Papiere mit sich herum, um ihn evtl. aufzuklären, da er ihnen ja nicht fremd war. Nach 2 Wochen scheiterten sie schon. Eine Erwachsenen-Stimme riefe schallend laut vom Erdgeschoss durch den Flur:,,Hahaaaaaa! Ihr braucht euch nicht zu verstecken. Ich kenne euch noch von früher,“ und näherte sich unaufhaltsam dem 3. Stockwerk. Pedro und Linda liefen nervös weiter auf den Dachboden, um nicht entdeckt zu werden. Nachdem sie wieder Schritte durch das Treppenhaus hörten, tappten sie in die Falle, da sie dachten, die Person würde sich entfernen und liefen dem altbekannten Kollegen des frisch eingezogenen Bewohners aus ihrer Vergangenheit in die Arme. Mit der Tatsache:,,Jetzt könnt ihr euch nicht mehr verstecken“, erschrak er die schon seit fast vier Jahren schulpflichtigen Kinder, ließ ihr Adrenalin weiter ansteigen und hielt sie mit einem Gespräch auf, in die Wohnung zu gehen. Herr Obrigheim wurde neugierig auf den aktuellen Stand der Dinge bei den schulpflichtigen Kindern. Er wollten unter anderem wissen, was aus ihnen wurde, wie es ihnen ging, in welche Klasse sie mittlerweile gingen und ob sie bereits wussten, dass Herr Eisenberg bei ihnen im Haus wohnt. ,,Uns geht es mittelmäßig. Wir gehen zur Zeit noch in die 3. Klasse, kommen aber bald in die 4. Einmal sind wir sitzen geblieben. Wir wissen bereits, dass er hier ins Erdgeschoss zog. Was aus uns wurde, dass wollen wir Herrn Eisenberg lieber selbst beichten. Es ist was ungewöhnliches, was Sie beide noch nicht kennen und unsere Eltern ebenfalls nicht,“ antworteten die Geschwister. ,,Darf ich genaueres wissen?“ bohrte er aus Neugierde nach. Mit den Worten:,,Aber es ist sehr ungewöhnlich und schlummert auf Grund unserer Erziehung schon Jahre lang im Verborgenem. Es entstand ja bei uns wie Sie früher wussten, durch Neid auf Jüngere. Nur unsere Großeltern haben es bisher verstanden. Unseren Eltern trauen wir nicht, es zu zeigen. Wenn Sie es unbedingt wissen wollen, bitte schön,“ vertrauten ihm Pedro und Linda die ausgedruckten Papiere aus ihrem Rucksack zum Lesen an. Der Berufstätige Mann las es sich vor den Zwillingen durch und kam aus dem Staunen nicht heraus. ,,Also hätten wir das schon viel früher gewusst, wären wir damit anders umgegangen. Aber um etwas zu korrigieren ist es schon zu spät, weil wir für Schulkinder leider nicht verantwortlich sind. Früher oder später wird es sowieso auffliegen. Wenn ihr euch nicht allein traut, eure Eltern aufzuklären, dann sprecht mich an,“ bot Herr Obrigheim den Zwillingen an und fragte sie, ob er es für seinen Kollegen mit runternehmen durfte. Sie erlaubten es ihm, weil es ihnen wichtig war, verstanden zu werden und sie Papiere für drei Leute druckten. Selber im Erdgeschoss zu klingeln trauten sie sich dann doch nicht. Sie nahmen das Angebot an und baten ihn um Hilfe, es ihren Eltern so kompetent wie möglich zu erklären, also klingelte er an einem Wochenende bei denen an. Frau Kirrweiler horchte ab, wer Kontakt zu ihren Kindern suchte und ließ ihn rein, als sie seinen Namen hörte, da auch ihr der Nachname etwas sagte. Bei einem Kaffeeklatsch fragten die Eheleute Namens Kirrweiler, warum Herr Obrigheim Kontakt mit dieser Familie suchte. Er erklärte den Erwachsenen, dass sein Arbeitskollege ins Erdgeschoss zog, er ihm beim Einzug half, selbst neugierig auf den Entwicklungsstand der beiden Zwillinge war, sie beim Umzug, als sie draußen herumliefen und spielten wiedererkannte, weil Linda so laut den Namen ihres Bruders rief. Außerdem begründete er, dass Pedro und Linda ihm anvertrauten, zu einer Randgruppe zu gehören und Angst hatten, es ihnen selbst zu vermitteln. Wenig später wurden die Kinder ins Wohnzimmer zu den Erwachsenen gerufen, nahmen Papiere mit, um evtl. mit Hilfe ihres ehemaligen Erziehers, die Eltern aufzuklären, was es für eine Randgruppe ist. ,,So, erklärt uns mal, was mit eurer Entwicklung los ist. Wie heißt die Randgruppe, zu der ihr gehört? Ihr braucht aber nichts zu befürchten,“ forschten die Eltern in Ruhe nach. Den Kindern war die Angst vor negativen Reaktionen im Nacken, sodass sie nur stockend voran kamen, sich vor ihrem Angstzustand mit dem Anschauen der Papiere ablenkten und gegen Tränen kämpften. ,,Die Randgruppe hat mit Alters-Rollenspielen zu tun. Das sind Leute, die sich in ein anderes Alter reinversetzen und so behandelt werden wollen. Bei Erwachsenen heißt die Szene ABDL, bei Minderjährigen, die Alters-Rollenspiele vollziehen TB, also die Abkürzung für Teenbaby. Wir rutschten, wie unser altes Umfeld wusste durch Neid auf Jüngere hinein. Jahre lang schlummert es im Verborgenem, auf Grund vergangener Erziehungsmethoden und wir haben uns nicht getraut, es euch alleine zu beichten und uns deswegen Hilfe geholt.“  ,,Was genau müssen wir uns unter der Neigung vorstellen?“, fragten die Eltern nach, um evtl. richtig reagieren zu können. Pedro und Linda konnten sich das Weinen doch nicht mehr verkneifen. Es war ihnen sichtlich peinlich, vor einem Menschen aus ihrer Vergangenheit Angst und Traurigkeit zu zeigen, weil er dachte, sie würden sich normal entwickeln. Während sie die ausgedruckten Sachen ihren Eltern gaben schluchzten sie bereits schon herum:,,Hier, die Papiere sind für euch. Falls ihr mehr über die Randgruppe wissen wollt!“ Sie lasen es sich durch, meinten, es sei nicht so schlimm und hätten gerne eher von der Randgruppe gewusst, um mit ihren Kindern vielleicht anders umzugehen, als realistisch getan. Anschließend trösteten sie ihre Kinder um ihnen zu versichern, es wirklich ernst zu meinen, die Randgruppe nicht als schlimm zu sehen.
Was sie nicht ahnten war, dass die Eltern ihnen ein paar Tage später die Last nahmen, sich mit dem neuen Mieter Herrn Eisenberg in Verbindung zu setzen. Die Erwachsenen machten es, wenn Pedro und Linda in der Schule waren oder draußen spielten, um sie aus der Schusslinie zu halten. Die Kirrweiler-Eheleute wussten, dass er als erster von den vielen Erwachsenen aus dem Umfeld der Zwillinge versuchte, die Kinder ins Schema der normalen Gesellschaft zu bekommen und gaben zu, Mitläufer gewesen zu sein, wie sein Kollege, weil damals keiner von der Ageplay-Szene wusste, dass sie auch von Erwachsenen vollzogen wird. Den älteren Leuten wurde klar, einen riesen Fehler begangen zu haben mit den Kindern. Alle bereuten es bitter, nicht vor Pedro und Linda darüber Bescheid gewusst zu haben, so hätten die Kinder schon viel früher entlastet werden können und keinen Grund gehabt, es über Jahre zu verheimlichen.
Nach dem heimlichen Gespräch unter Erwachsenen holten die Eltern die Zwillinge zu sich und stellten mit dem neuem Hausbewohner zusammen Ageplay-Regeln für sie auf. Pedro und Linda wurden Alters-Rollenspiele gestattet, sodass die Schule nicht in Mitleidenschaft geriet, was bedeutete, sich erst in ihrer Freizeit austoben zu dürfen, wenn keine schulischen Pflichten wie Schulzeit oder Hausaufgaben anstanden, um Mobbing zu verhindern. Zudem mussten sie vorher die Erwachsenen fragen, ob sie Ageplaying vollziehen durften und Bescheid geben, in welches Alter sie sich reinversetzten, damit sich ihr Umfeld darauf einstellen und sie dementsprechend behandeln konnte. Vergasen die Kinder ihre Ankündigungen, wie sie behandelt werden wollten mitzuteilen, wurden sie auf die Regel hingewiesen. Erst wenn sich vergewissert wurde, dass keine Pflichten in der Familie Kirrweiler bevorstanden und sich auf die Kinder-Bedürfnisse eingestellt wurde, legten die Erwachsenen mit den Zwillingen los. Es wurden dementsprechend Sachen gekauft wie Töpfchen, Toilettenaufsätze, Kleinkindernahrung, Klamotten, die Windeln jedoch separat aus einem Sanitätshaus gekauft, weil Kinderwindeln ihnen nicht mehr passten und einige Sachen sogar von früher aufgehoben, gereinigt und dann wieder verwendet. Bedruckte Stofftücher wurden als Sabbertuch verwendet, den Geschwistern beim Essen um den Hals gebunden, Plastikhosen ihnen über die Windeln gezogen, sofern es erwünscht war, für die Kinder eine Ecke für Ageplay-Saisons ausgestattet, Kissen, Stofftiere, Kleinkinderspielzeug, Schnuller zu Recht gelegt, Pflegeutensilien gestapelt, die Zwillinge in kleinkindhaft aussehenden Klamotten gepackt und zum Mittagsschlaf hingelegt. Alte Erinnerungen wurden wach, besonders wenn sie sich in der linken Erdgeschoss-Wohnung bei dem neuem Hausbewohner, der sie von früher kannte mit den Erwachsenen inklusive er sich höchstpersönlich mit ihnen austobte, wenn sie ihn ganz höflich fragten und beide Eltern nicht da waren. Natürlich wollte das Umfeld auch sicher gehen, dass Pedro und Linda nicht die alten Lektionen von vor ein paar Jahren befürchteten, deswegen durften sie auch Einwegwindeln tragen. Es wurde erkannt, dass es keinen Zweck erfüllte, Pedro und Linda ungeliebte Sachen aufzuzwingen, da sich an den Bedürfnissen nichts änderte, diese bloß weiterschlummerten und mit früheren Erziehungsmethoden unterdrückt wurden. Schlechte Erfahrungen sollten ihnen gerade jetzt, wo sie ihre Randgruppen-Angehörigkeit aussprachen und sich ausgiebig mit dem Thema beschäftigt wurde erspart bleiben.

 Eingesendet von User => Leonie_Gaga bei Windelnet

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