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Sonntag, 15. September 2013

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Felix und seine Kolleginnen

Felix ist ein 23-jähriger junger Mann, der nach seinem Abitur beschloss, die Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher machen. Er lebt noch bei seinen Eltern in einer Kleinstadt. Er ist seit zwei Jahren mit seiner zwei Jahre jüngeren Freundin Anita sehr glücklich zusammen, die auch noch zuhause lebt.

Die neue Einrichtung

Es war ein grauer und kalter Herbstag, als sich Felix in einem kleinen Kindergarten bewarb, um dort seine Ausbildung als Erzieher zu beenden. Im Jugendzentrum machten ihm die Jugendlichen und Sozialarbeiter das Leben schwer. Der Kindergarten lag am Rande der Stadt in einem ruhigen Wohngebiet. Er musste eine halbe Stunde mit dem Bus fahren, um dorthin zu gelangen. 12 Kinder zwischen zwei und sechs Jahren wurden dort von einer Erzieherin und einer Kinderpflegerin betreut. Miriam und Milena waren Anfang 20 und machten Felix gegenüber einen sehr warmherzigen und vertrauensvollen Eindruck, als er sich dort vorstellte. Die Kinder stürzten sich mit Wonne auf ihn. Die Eltern, die über seine Einstellung entschieden, waren von Felix ebenso begeistert. Zwei Tage nach seinem Vorstellungsgespräch bekam er die Zusage, sofort bei den „Zwergrüben“ anfangen zu dürfen. Seine Schule willigte auch ein, und so fing er in der darauffolgenden Woche an, dort zu arbeiten. Da am Montag Feiertag war, war Dienstag sein erster Arbeitstag. „Nimm Dir wetterfeste Kleidung mit, denn wir gehen auf den Spielplatz“.

Dienstags und freitags gab stand vormittags immer ein Besuch auf dem Spielplatz an, der zehn Minuten entfernt vom Kindergarten lag. Er war groß und einladend und bot viel Abwechslung. Die Kleinen wurden vorher nochmal gewickelt, bevor sie in ihre Schneeanzüge schlüpften. Dabei wurden sie von Miriam und Milena unterstützt. Nachdem sich auch seine neuen Kolleginnen umgezogen hatten, ging auch Felix auf die Mitarbeitertoilette, um sich für den Ausflug passend anzuziehen. Dabei fiel ihm über dem Spülkasten eine Packung mit Windeln auf, die definitiv keinem der Kinder gehören konnte. Dafür waren sie zu groß. Er hatte aber keine Zeit darüber nachzudenken, denn die Kinder wurden ungeduldig.

MIt einem Bollerwagen, auf dem die kleineren Kinder saßen, ging es an die frische Luft. Auf dem Spielplatz gab es viel zu entdecken. Obwohl es recht kalt war, hatten die Kinder viel Spaß daran, sich draußen zu bewegen. Miriam und Milena erzählten ihrem neuen Kollegen derweil etwas über die einzelnen Kinder. Und den typischen Tagesablauf Vier trugen noch Windeln, erfuhr Felix. Dabei gingen sie immer ein wenig rum, ihre ihre Schützlinge im Blick zu haben. Ab und an kam ein Kind, um etwas Tee aus den mitgenommenen Thermoskannen zu trinken.
Ein Mädchen stand etwas abseits und schien sich nicht wohlzufühlen. Milena ging zu ihm und fragte, was es denn bedrücke. Cora schaute betreten auf den Boden und sagte sehr leise: „Ich muss A-A.“ „Das ist doch nicht schlimm. Du hast doch eine Windel an, in der sicher noch viel Platz ist. Im Kindergarten bekommst Du wieder eine frische.“ Sie schaute Milena an und fragte: „Schimpfst Du nicht?“ „Nein, auch wenn Du keine Windel anhast, ist's nicht schlimm.“ Die Kinderpflegerin begab sich in die Hocke und streichelte das kleine Mädchen auf den Rücken. „Soll ich bei Dir bleiben?“ Cora nickte. Andere Kinder kamen dazu. „Was ist mit Cora“, wollten sie wissen. „Nichts Schlimmes. Sie braucht nur ein wenig Hilfe. Macht Euch keine Sorgen!“ „Na dann!“ Die anderen widmeten sich wieder den Büschen und anderen wichtigen Dingen auf dem Spielplatz. „So, jetzt kannst Du Dein A-A machen. Ich bleibe so lange bei Dir.“ Das kleine Mädchen stützte sich mit seinen Händen auf dem harten Boden ab. Kurz darauf verspannten sich ihre Gesichtszüge ein wenig. Unter ihrem Schneeanzug bildete sich langsam eine kleine Beule.
Felix ließ sich von Miriam die Situation erklären. „Bei den Kleinen ist das noch normal. Kleine und große Unfälle gehören dazu, ab und zu auch bei den schon etwas Größeren.“ Sie erklärte, daß Sauberkeitserziehung schon zum Alltag gehörte, aber jedes Kind sein eigenes Tempo habe. „Wenn sie einen Vormittag das erste Mal sauber ohne Windel überstanden haben, sind sie auch sehr stolz.“ Felix erinnerte sich wieder an die Windelplackung auf der Erwachsenentoliette, sprach seine Vorgesetzte aber nicht darauf an.

Zurückgekehrt zogen sich alle die Schneeanzüge aus. Inzwischen roch es recht eindeutig im Flur. „Puh, ich glaube, einige brauchen wohl ganz dringend eine frische Windel“, bemerkte Miriam mit einem Lächeln. Die Wickelkinder gingen mit Milena ins Bad. „Kommst Du mit, Felix? Du sollst doch wissen, wie man Kinder wickelt.“ Er ging mit. „Wichtig ist, daß Du beim Windelwechseln den Intimbereich ordentlich sauber machst, vor allem, wenn sie groß gemacht haben. Sonst bilden sich Pilze und andere Keime, die sehr wehtun können.“ Sie zeigte auf die Feuchttücher, die am Fensterbrett lagen.
Milena griff danach, ihr fielen sie aber zu Boden. Noch ehe sich Felix helfend bücken konnte, griff Milena nach ihnen. Dabei gab sie ungewollt Einblicke. Ihr Pullover war hochgerutscht, und unter ihrer Schneehose, die sie noch trug, erblickte er eine Strumpfhose, aus der ein wenig Plastik herausragte. Er bemühte sich nichts anmerken zu lassen und richtete seinen Blick auf die zu wickelnde Cora. Felix ließ sich alles erklären und wickelte Max unter den aufmerksamen Blicken der Kinderpflegerin selber.

Danach ging es zum gemeinsamen Mittagessen. Die Zeit bis zur Schließung des Kindergartens um 15 Uhr verging wie im Flug, und Felix freute sich auf seinen nächsten Arbeitstag. 
Der zweite Tag und offene Worte

So ganz konnte Felix die Windelpackung auf der Erwachsenentoilette vom Vortag nicht vergessen, aber er wollte sich nicht zu sehr Gedanken darüber machen.
Sein zweiter Arbeitstag beinhaltete, die Kinder weiter kennenzulernen. Miriam versuchte ihm während des tobenden Alltags das Wichtigste zu erklären. Er gesellte sich zu den Kindern, um sie besser kennenzulernen. Aber auch dabei wurde er mit der Beobachtung des Vortages unfreiwillig konfrontiert. Beim Bauen einer großen Legoburg breitete sich ein unangenehmer Duft in der Bauecke aus. „Iiihh, der Pascal hat wieder einen Stinki gemacht“, bemerkte Anton, der zu den Größeren gehörte. Felix wusste nicht, wie er darauf reagieren sollte. Miriam kam dazu und fragte den kleinen Buben, ob er nicht eine frische Windel haben wolle. Pascal nickte, und sie signalisierte Felix doch mitzukommen.
„Wie gesagt. Daran musst Du Dich gewöhnen. Wir haben halt immer wieder Kinder, die Windeln tragen und auch reinmachen. Klein und groß.“ Pascal legte sich auf den höhenverstellbaren Wickeltisch, hob seinen Hintern, und Miriam nahm ihm , nachdem sie sich Hygienehandschuhe angezogen hatte, routiniert seine Windel ab. „Na, da musste aber jemand richtig groß.“ Sie lachte. „Danz doß!“ Ein dreckiges Lachen schallte durchs Badezimmer. Mit schnellen Handgriffen hatte sie Pascals Hintern, aus dem anscheinend – Felix konnte das nicht beurteilen – eine Menge herausgekommen war, sauber gemacht und ihm eine frische Windel angezogen. „Die Jungs werden im Bad Deine Aufgabe sein. Das haben wir mit den Eltern so besprochen. Das musst Du nicht morgen und auch nicht übermorgen können, aber nach der Einarbeitung solltest Du das beherrschen. Bei den Großen musst Du auch ran. Nicht alle können sich nach ihren Geschäften ordentlich saubermachen.“ Felix signalisierte, dass das für ihn kein Problem darstelle.
Zwischen dem Gruppenalltag zeigte ihm Miriam das eine oder andere Portfolio, das über jedes Kind angelegt wurde. Darin wurde die Entwicklung individuell mit Bildern und Texten dokumentiert. Nach dem Mittagessen wickelte er die Windeljungs Pascal und Leon unter Anleitung seiner Kollegin. „Ja, für den Anfang nicht schlecht“, bemerkte Miriam. Als sie sich die Hände über dem niedrigen Kinderwaschbecken wusch, fiel Felix auf, dass ihr Hintern unter der dunkelblauen Jeans auch nicht die ihm bekannte Form zeigte. Er versuchte abermals, wieder einen Eindruck zu verdrängen. Die Mittagsruhe verlief unterschiedlich. Es gab kleine und große Kinder, die schliefen, und andere, die sich in Ruhe beschäftigen. Nach der Ruhezeit bekamen die Wickelkinder frische Windeln. Leons Windel war ziemlich voll, und es roch sehr stark, als er mit im Bad war. Milena guckte ihm über die Schulter, um sich überzeugen, ob er keine Fehler machte. Er brauchte viele Feuchttücher, um den verschmierten Po sauber zu kriegen. „Spar nicht damit, es sind genügend da“, versicherte sie ihm, während er unter seinen Hygienehandschuhen schwitzte.

Nach einer Brotzeit und kurzen Beschäftigungen war Felix' zweiter Tag auch schon fast vorbei.

Nachdem die Kinder abgeholt waren, traf sich das Team wie jeden Mittwoch zu einer Sitzung, um die vergangene Woche Revue passieren zu lassen, einzelne Kinder genauer zu besprechen und gemeinsame Vorbereitungen, für die während der Betreuungszeit keine Zeit blieb, zu treffen. Felix war gespannt auf die erste gemeinsame Sitzung. „Wie haben Dir die ersten zwei Tage gefallen“ wollte Miriam von ihm wissen. Er äußerte sich begeistert von den KIndern, der heimeligen Atmosphäre, seinen Kolleginnen und deren liebevollen Umgang mit den Kindern. „Ja, wir haben auch den Eindruck, dass Du sehr gut zu uns passt.“ Miriam erklärte ihm den Ablauf der wöchentlichen Besprechungen. Sie erklärte ihm auch, was seine Aufgaben seien und fragte, wie er sich über die alltägliche Gruppenarbeit hinaus einbringen wolle. Felix fiel darauf nichts ein. „Lass Dir Zeit. Aber wenn Dir etwas einfällt, lass es uns wissen.“, ermutigte ihn seine Kollegin. Danach berichtete sie von einem Elterngespräch, das harmonisch ablief. Es wurden noch einige organisatorische Dinge besprochen, bevor eine Pause auf etwas Unangenehmes hindeutete. Felix guckte ein wenig irritiert, weil er ein großes Aber vermutete, von dem er befürchtete, dass es nicht ausgesprochen werden sollte. Er suchte bei seinem mit Leitungswasser gefüllten Glas Halt.
Miriam goss sich Kaffee in ihre Tasse, gab ein wenig Milch dazu und rührte verlegen darin rum. Milena guckte intensiv in den Terminkalender. Miriam unterbrach die Pause und versuchte dabei seinen Blicken auszuweichen. „Es gibt da noch etwas, was Du wissen solltest. Ja, musst!“ „Habe ich etwas falsch gemacht?“ Er war auf einmal sehr unsicher. „Nein, gestern und heute hast Du ganz toll gearbeitet. Es hat mit Dir nix zu tun. Es hat mit uns zweien, also Milena und mir, zu tun.“ Milena richtete ihren Blick vom Terminkalender weg und schaute etwas ängstlich zu ihrer Kollegin. „Nun ja“, Miriam suchte nach passenden Worten. „Du warst ja jetzt auch schon das eine oder andere Mal auf unserer Teamtoilette. Ein eigenes Männerklo können wir Dir eben nicht bieten.“ Felix begab sich sofort in Abwehrstellung. „Habe ich die Toilette nicht sauber verlassen?“ „Nein, nein. Aber Du hast sicher das Paket am Fenster gesehen.“ Jetzt fiel bei ihm der Groschen, aber er wollte sich nichts anmerken lassen. Er hatte seine Entdeckung vom Vortag auch schon wieder vergessen. Nein, eigentlich nur verdrängt.. „Das sind Windeln.“ „Äh, ja?“ „Ja, und das sind Erwachsenenwindeln.“ „Ach so!“ Er gab sich ahnungslos. „Und die liegen da nicht grundlos rum.“
Miriam nahm einen tiefen Schluck aus ihrer Kaffeetasse, während sich Milena schüchtern Felix zuwandte. „Weißt Du, ich habe einen ziemlich weiten Weg in den Kindergarten. Ich fahre eine halbe Stunde mit der S-Bahn, und dann muss ich noch eine viertel Stunde mit dem Bus fahren. Dazwischen muss ich meistens noch zehn Minuten warten. Das ist für mich nicht so einfach, weil ich Probleme mit dem Einhalten habe.“ „Einhalten?“ Felix war irritiert.. Milena nahm sich einen Keks vom Teller, der auf dem Tisch stand. „Unterwegs gibt es halt keine Toilette. Und wenn ich muss, kann ich eben nicht lange auf das Klo im Kindergarten warten, sondern mache mir eben sehr schnell ein. Deswegen trage ich eigentlich immer Windeln.“
Felix schwieg betreten. Er wusste nicht, was er darauf sagen sollte. „Das tut mir leid für Dich“, schob er schnell ein. „Du kannst ja nix dafür, dass es so ist, Felix.“ Milena wurde allmählich sicherer. „Wenn ich morgens in den Kindergarten komme, ist meine Windel meistens voll.“ Der Kugelschreiber, der vorhin neben dem Kalender lag, baumelte nun zwischen dem Zeige- und Ringfinger ihrer rechten Hand. Er gab ihr ein Gefühl von Sicherheit. „Weißt Du, es ist halt wie bei unseren Kleinen. Es ist eben nicht nur das kleine Geschäft, das mir bei mir in die Windel geht, sondern auch das große.“
Felix schluckte.
„Was Milena sagen will: Wenn sie morgens in den Dienst kommt, riecht sie öfters etwas streng. Und das nicht, weil sie sich nicht wäscht, sondern weil sie halt unterwegs muss und dafür ihre Windel hat, damit's nicht in die Hose geht.“ Ihr neuer Kollege wusste nicht, wie er darauf reagieren sollte, ohne das Gefühl zu haben, taktlos zu wirken. „Ich finde, Du sollst einfach wissen, dass ich immer Windeln trage. Und wenn ich in der Früh komme, habe ich“, sie zögerte, „wie viele andere auch, eben schon verdaut, aber halt in die Windel. Häufig muss ich unterwegs schon groß. Das ist mir sehr unangenehm, aber Miriam, die Kinder und die Eltern verstehen das. Und das riecht natürlich, wenn ich in den Kindergarten komme. Deshalb gehe ich meistens erst mal auf die Toilette, um mich sauber zu machen und mir mir eine frische Windel anzulegen.“
Felix schwieg betroffen.
„Und ab und zu muss ich halt auch mal im Kindergarten. Dann stinkt's halt nicht nur nach Pascal oder Cora, sondern manchmal auch nach mir.“ Felix hielt sein Glas Wasser fast schon krampfhaft fest. „Ich gehe dann halt auf die Toilette, um das alles wegzumachen. Ich sagen den Kindern Bescheid. Weil wir nicht alleine im Dienst sind, ist das auch kein Problem. Die Kinder akzeptieren das.“ Felix nahm eine tiefen Schluck aus seinem Glas. „Uns ist es wichtig, dass Du das auch akzeptierst“, warf Miriam ein. „Wenn Du das nicht kannst, ist das nicht schlimm. Aber dann wirst Du Dich schwertun, Dich hier wohlzufühlen.“
Felix' Glas war inzwischen leer. „Aber wickeln musst Du Mille nicht“, versuchte Miriam die angespannte Situation zu entspannen. Jetzt musste auch Felix lachen. „Ich glaube, ich halte das aus“ versuchte Felix adäquat drauf zu reagieren. „Das glaube ich auch“, antwortete Miriam. Sie ging in die Küche und kam mit drei Sektgläsern und einer Flasche Prosecco zurück.
„So, und und jetzt stoßen wir endlich auf gute Zusammenarbeit an!“ Das junge Team unterhielt sich angeregt, bevor es bis zum nächsten Tag auseinanderging.

Auf seinem Heimweg konnte Felix das Bekenntnis seiner Kollegin nur schwer verdrängen. Anita, die ihn an diesem Tag besuchte, bemerkte, dass ihr Freund auffallend wortkarg war. Sie führte es aber auf die vielen Eindrücke, die er sicher zu verarbeiten hatte, zurück.  

Es bedrückt.

Felix fiel es schwer, die ungewöhnlichen Eindrücke zu verarbeiten. Daß kleine Kinder noch in die Hosen machen, verstand er. Mit dem Gedanken, vollgeschissene Jungs zu wickeln, konnte er sich anfreunden. Das gehörte schließlich zu seinen Aufgaben. Außerdem würden sie irgendwann keine Windeln mehr brauchen. Aber die Vorstellung, mit einer Kollegin zusammenzuarbeiten, die es den Kleinen gleichtat, fiel ihm schwer. Seine Freundin Anita freute, sich dass er sich in seiner neuen Arbeitsumgehung wohlfühlte; ihr entging aber auch nicht, dass ihn etwas bedrückte.

Sie lagen gemeinsam im Bett, als sie ihn „Was denkst Du gerade?“ fragte. „Hm.“ „Typisch Mann. Den Kopf voller Gedanken haben und nix rausbringen! Dich bekümmert doch schon die ganze Woche etwas! Wenn Du mich nicht betrogen hast, dann spuck's aus!“ Sie richtete sich ein wenig auf, blickte ihn an und signalisierte, daß sie ihm zuhören wolle. Er zögerte noch ein wenig, bevor er begann, seine unsortierten Gedanken in Worte zu fassen. Er erzählte von den Kindern, wie er Pascal und Leon zum ersten Mal gewickelt hatte, bevor er auf die Kinderpflegerin Milena zu sprechen kam. Er bemühte sich um einen verständnisvollen und von Respekt geprägten Ton, aber es fiel ihm schwer. Das bemerkte auch Anita. „Weißt Du, es fällt mir so schwer, mir vorzustellen, daß es erwachsene Menschen gibt, die nicht wie Du und ich ganz normal aufs Klo gehen können. Milena ist echt eine ganz liebe, aber wenn ich mir vorstelle, daß sie wie die Kleinen alles in die Windeln macht, tue ich mich schwer sie ernstzunehmen.“ Inzwischen klang auch ein wenig Trauer durch. Der Respekt vor allen Menschen, egal welcher Hautfarbe und Herkunft war ihm sehr wichtig. „Ich verstehe Dich, Felix“, begann Anita zu antworten. „Das ist nicht einfach. Aber Du wirst Dich daran gewöhnen. Gewöhnen müssen, wenn Du mit ihr gut zusammenarbeiten willst.“ „Nein, Du verstehst mich nicht!“ „Doch, Felix.“
Inzwischen saßen Beide. „Pass mal auf! Ich erzähle Dir jetzt etwas. Vielleicht fällt es Dir danach etwas leichter, mit Milena so umzugehen, wie sie es verdient hat und sich auch wünscht, und wie Du es von Dir erwartest. Du kennst doch Nicole, oder?“ „Ja, Deine Freundin aus Stuttgart, die Dich in den Osterferien besucht hat.“ „Genau.“ Anita fuhr fort. „Es dauerte sehr lange, bis wir uns endlich treffen konnten. Geld und Zeit waren eigentlich kein Problem. Meine Eltern hatten auch nichts dagegen, daß sie mich besuchte. Aber sie wich auf meine immer wieder ausgesprochene Einladung ständig nur aus. Es war ihr auch nicht recht, daß ich sie besuchen wollte. Ich spürte, daß sie etwas beschäftigte, was ihr sehr unangenehm ist. Ich hatte Angst, daß es etwas mit mir zu tun haben könnte. Wir hatten an einem Abend sehr lange telefoniert, bis ich sie fragte, was sie eigentlich daran hindere, mich zu besuchen. Am anderen Ende der Leitung wurde es still. Nach einer gefühlten Ewigkeit hörte ich, wie sie zu weinen begann. Ich war vollkommen irritiert und hilflos. Mir fehlten die passenden Worte. Nach einer Weile versicherte ich ihr erneut, daß sie mir alles sagen könne, egal, was es auch sei. Nach einigen Minuten beruhigte sie sich wieder und fragte mich, ob ich wüsste, was Inkontinenz bedeute. Mir war das Wort ein Begriff, weil meine Uroma in ihren letzten Jahren auf Windeln angewiesen war. Dann berichtete sie davon, daß sie seit drei Jahren Tag und Nacht auf Windeln angewiesen sei. Nach einem schweren Autounfall lernte sie mühsam das Laufen wieder, aber ihre Schließmuskeln versagten seither. Mit ihrer Mutter war sie bei verschiedenen Ärzten, die alle Dasselbe diagnostizierten. Der Unfall und die nachfolgenden OPs hatten Muskel irreparabel beschädigt. Sie erzählte mir, daß sie sich danach vor lauter Scham zurückgezogen habe. Sie wendete sich von ihren Freundinnen ab und machte mit ihrem Freund Schluss, weil sie Angst hatte, daß sie von ihnen verspottet werde. Ich war ziemlich sprachlos, als sie mir das erzählte. Ihr Vater kann mit dieser Einschränkung auch nicht umgehen und ging ihr aus dem Weg. Ihre Mutter und ihr älterer Bruder konnten nach einiger Zeit damit umgehen, daß sie auf Windeln angewiesen war. Ihre Eltern trennten sich wenig später. Außer ihrer Familie wusste niemand davon.“ Felix schnaufte während Anitas Schilderung einige Male tief durch. „Das ist heftig.“ „Ja, sie litt sehr darunter. Vor allem, daß ihr Vater sie mehr oder weniger verstoßen hatte, knabberte sehr an ihr.. Nachdem sie fertig erzählt hatte, hätte ich sie zu gerne in den Arm genommen. Aber das ging ja nicht. Ich gab ihr nur sehr deutlich zu verstehen, daß ich sie so mag, wie sie ist, und daß sie jederzeit willkommen sei. Natürlich hatte sie Angst, daß meine Eltern sie nicht akzeptieren könnten. Ich versprach ihr, mit ihnen zu reden, stellte aber in Aussicht, daß das eigentlich kein Problem sein dürfte. So war es auch. Papa erwartete nur, daß die Windeln täglich in der Mülltonne entsorgt werden. Er war froh, daß mein kleiner Bruder endlich sauber war und wollte nichts wieder mit vollen Windeln zu tun haben. Nachdem ich ihm das versichert habe, hatte auch er kein Problem mehr damit.“ Anita griff nach der Mineralwasserflasche an ihrem Nachttisch und nahm einen tiefen Schluck daraus.
„Und wie war es dann für Dich, als sie Dich besucht hat“, wollte Felix wissen. „Na ja, am Anfang war es schon sehr ungewohnt, neben jemandem im Bett zu liegen, der regelmäßig klein und groß in die Windel macht. Von den zehn Nächten, die sie bei mir geschlafen hat, war ihre Windel bis auf zwei oder drei Morgen so richtig richtig voll. Und der Geruch war war mir natürlich auch fremd. Bei ihr roch es eben anders als bei Jonas. So ein Baby- oder Kleinkinderschiss ist schon was anderes, als wenn ein erwachsener Mensch in die Windel kackt. In den ersten Nächten bin ich davon auch wach geworden, aber sie schien im Schlaf nicht zu bemerken, wenn sie einmachte. Aber ich wollte ihr das Gefühl geben, daß sie sich vor mir nicht zu schämen brauchte.“ Felix war erstaunt wie gerührt von seiner Freundin. Daß sie ein toller Mensch war und dabei auch noch gut aussah, wusste er ja. Sonst hätte er sich auch nicht in sie verliebt. Aber daß sie so einfühlsam war, machte ihn fast schon ein wenig stolz. Er nahm sie in den Arm und küsste sie sehr ausführlich. „Na ja“, jetzt begann Anita zu lachen, „in den letzten zwei Nächten habe ich dann auch eine Windel getragen.“ „Wie? Wirklich?“ „Ja, im Ernst. Ihr tat die Zeit bei mir richtig gut, und ich wollte mich einfach mit ihr 'solidarisch' zeigen, obwohl das natürlich Quatsch ist. Denn was es bedeutet, inkontinent zu sein, weiß ich natürlich nicht. Aber Nicole freute sich, daß sie mal nicht nur sich, sondern auch jemand anderen wickeln durfte. Nachdem sie mich gewickelt hat, habe ich sie dann untenrum frischgemacht.“ „Hast Du denn die Windel auch benutzt?“ Felix stand vor Erstaunen der Mund offen. „Ja, natürlich. Ich habe mir gedacht: wenn schon, denn schon! Ich hatte mir sogar tagsüber mein großes Geschäft verdrückt, damit ich es nachts in die Windel machen konnte. Und wir blieben so lange auf, bis ich es endlich drin hatte. Obwohl ich eigentlich schon den ganzen Abend musste, dauerte es fast bis zum frühen Morgen. Es fiel mir schwer, einfach so einen Haufen in die Windel zu drücken. Doch irgendwann war der Druck so groß, daß ich gar nicht mehr anders konnte, als in die Windel zu kacken. Und kaum hatte ich meinen Haufen endlich in der schon nassen Windel, kam bei ihr auch noch die obligatorische Nachtportion. Wir mussten beide ziemlich lachen, weil wir es recht komisch fanden, daß zwei erwachsene Mädels mit vollgeschissenen Windeln im Bett lagen. Wenige Minuten später schliefen wir mit unseren dicken Paketen ein. Es war fast Mittag, als wir aufwachten und aufstanden. Meine Mutter meinte bei unserem Frühstück nur, daß es diesmal wesentlich intensiver aus meinem Zimmer gerochen hätte, als in den Nächten zuvor. Ich konnte mir ein verstohlenes Grinsen nicht verkneifen. Wahrscheinlich ahnte sie, daß Nicole nicht die einzige war, die in der Nacht etwas Größeres loswerden musste. Sie versuchte sich aber nichts anmerken zu lassen.“
Felix wusste nicht, wie er auf dieses Bekenntnis reagieren sollte. Während Anita innehielt, überlegte er, was er sagen könnte, ohne seine Freundin vor den Kopf zu stoßen. Ihm fiel nichts anderes als zu fragen: „Was war das für ein Gefühl, in die Windel zu machen?“ „Es war seltsam. Ich habe das ja auch irgendwie die halbe Nacht aufgeschoben, obwohl ich nach dem dritten Video wirklich dringend musste. Aber ich habe mich nicht getraut. Nicole war das auch unangenehm, weil sie nicht wollte, daß ich nur wegen ihr etwas mache, was mir eigentlich total unangenehm ist. Sie sagte auch immer wieder, daß ich ruhig auf die Toilette gehen könne. Schließlich könne ich es ja kontrollieren. Aber ich hatte es ihr am Nachmittag, nachdem sie auf dem Heimweg vom Shoppen kurz vor der Haustür unvermittelt ordentlich ihre Windel füllte, versprochen. Und ich wollte nicht als schlechte Freundin dastehen. Als der Haufen dann endlich drinnen war, fand ich es weniger unangenehm als erwartet. So schlimm kam es mir wohl nicht vor, denn an unserem letzten gemeinsamen Abend fiel es mir schon wesentlich leichter, in die Windel zu machen. Und mein Haufen war größer als ihrer!“ Dabei musste sie wieder lachen. „Du bist ganz schön mutig“, fiel Felix keine andere Reaktion ein. „Iwo!“ Anita versuchte zu beschwichtigen. „Natürlich macht man als erwachsener Mensch nicht mal eben so mir nichts, dir nichts in die Hose. Aber im Gegensatz zu Nicole oder Milena kann ich es ja kontrollieren. Solidaritätsschisse, wenn Du so willst.“ „Mh.“ Felix fiel keine Antwort ein.
„Was ich Dir damit sagen will, mein Lieber: Für Milena und Nicole und ist es sehr unangenehm, es nicht im Griff zu haben, wenn sie aufs Klo müssen. Deshalb sind es dennoch liebenswerte und vor allem zu respektierende Menschen. Für Eure Kinder und Deine Kollegin Miriam scheint es kein Problem zu sein.“ „Ja, Du hast ja recht, ich bemühe mich auch.“ „Das glaube ich Dir. Damit es Dir noch etwas leichter fällt, habe ich Dir von Nicole erzählt, obwohl ich ihr versprochen habe, es nicht weiterzusagen. Aber Du bist mein Freund, und sie wird es verstehen.“

Der Wecker zeigte inzwischen 1:48 an. „Jetzt ist es aber spät geworden“, fiel es Felix auf. „Ja, ich bin inzwischen auch sehr müde. Lass uns schlafen, Felix!“ Sie kuschelten sich aneinander und schliefen sehr schnell ein. 
Liebliches Blau

Langsam machte sich ein seltsamer Geruch in Felix' Nase breit, und er konnte sich nicht erklären, woher er kam. Plötzlich breitete sich auch wie aus dem Nichts direkt über seinem Gesicht ein liebliches Blau aus, das er mit dem Geruch nicht in Einklang bringen konnte. Aber es war nicht der wunderschöne Winterhimmel, der ihn beglücken wollte, sondern eine dicke Windel aus, die einen sehr großen Hintern bedeckte. Mehr konnte er nicht erkennen.
„Jetzt kommt's, jetzt kommt's!“
Irgendwie kam ihm die Stimme bekannt vor, aber es war weit und breit niemand zu erkennen. Er sah nur diesen Windelhintern, der sich sich maximal zehn Zentimeter über seinem Gesicht bewegte. Wie angestarrt blieb er auf dem Rücken liegen. Er traute sich nicht, sich auch nur einen Millimeter zu bewegen.
„Jetzt kommt's! Jetzt kommt's!“
War es Milena? War es Anita? Eine Drohung lag in der Stimme.
„Jetzt kommt's! Jetzt kommt's!“
Inzwischen hörte er nicht mehr nur diese Stimme, sondern musste es auch ertragen, wie es über seinem Gesicht aus der Windel furzte. Dazu gesellte sich ein unangenehmer Wind, der wie der Gestank nach dem Mittagsschlaf im Kindergarten roch, bei dem sich einige Kleine einmachten.
„Jetzt kommt's! Jetzt kommt's!“
Wieder diese Stimme! Er spürte nun selbst einen unangenehmen Druck. „Aufs Klo! Ich muss aufs Klo! Dringend!“ Aber es gab keine Möglichkeit aufzustehen. Die Riesenwindel ließ ihm keine Möglichkeit zum Entweichen. Und der Druck wurde immer größer. Fast unerträglich. Auf einmal begann die Windel zu hallen. Als hätte jemand die Lautsprecher zu sehr aufgedreht, dröhnte das Knistern.
„Jetzt kommt's! Jetzt kommt's!“
Die Stimme wurde inzwischen in den Hintergrund gedrängt. Dazwischen zischte es. Mit offenen Augen musste er ansehen, wie sich diese Windel langsam aber sicher füllte. Das liebliche Blau wich mit rasender Geschwindigkeit schmutzigen Gelb- und Brauntönen. „Aber ich muss doch auch so dringend!“ Aber es gab keine Gnade. Der Gestank wurde immer bestialischer, während sein Darm inzwischen fast schon sekündlich dringende Entleerung anmeldete. „Ah, das tut gut“, vernahm er inzwischen von derselben Stimme, die er immer noch nicht zuordnen konnte. Lag die Windel eben noch zehn Zentimeter über seinem Gesicht, rückte sie ihm durch die sehr schnell größer werdende Beule immer näher.
„Macht hoch die Tür“, sang die Anita-Milena-Stimme auf einmal. „Es tut so gut, Ballast abzuwerfen“, hörte er nun. Danach erklang ein „Aaaahhh“, für das Erleichterung kein Ausdruck war. Dazwischen knisterte es an allen Ecken und Enden, während er masiv Probleme hatte, seiner Verdauung den Ausgang zu verweigern. Die übel riechende Beule näherte sich immer bedrohlicher seiner Nasenspitze, als es plötzlich heftig knallte.

Wie von einer Tarantel gebissen rannte er aus dem Zimmer und stürmte zur Toilette. Er konnte sich gerade noch hinsetzen, bevor mit hoher Geschwindigkeit eine dicke Wurst in die Schüssel schoss. Er rieb sich übermüdet die Augen.
„Gerade noch geschafft“, dachte er sich schlaftrunken. Nachdem diese Sitzung mit Vorspiel beendet war, legte er sich wieder ins Bett. Anita brabbelte etwas vor sich hin. Es klang wie ein „War was?“ „Nein, ich habe nur schlecht geträumt.“

Am viel zu früh eintretenden Morgen, den der Wecker um halb Sieben mit 'Morning Has Broken' auf dem Lokalsender einläutete, richtete sich Felix vollkommen gerädert auf. Anita drehte sich zu ihm und murmelte „Du warst sehr unruhig heute Nacht“ in ihr Kopfkissen. Als er das Licht am Nachttisch anknipste, sah er, daß die dickbäuchige Glasvase, die gestern Abend noch am Fensterbrett stand, nur noch in vielen kleinen Bruchstücken am Boden lag.  

Anschiss vor dem Wochenende

Müde und gedankenschwer fuhr Felix in den Kindergarten. Die Nacht mit Anitas Erzählung und dem seltsamen Traum, an den er sich nur bruchstückhaft erinnern konnte, war sehr anstrengend. Er versuchte seine Müdigkeit zu überspielen.
Er gab sich den Kindern gegenüber sehr aktiv und war an allen Ecken zu finden. Ruhe strahlte er dabei nicht aus – ganz im Gegenteil. Miriam und Milena hatten Mühe, die Kinder zu beruhigen. Kurz vor dem Ausflug zum Spielplatz nahm sich die Leiterin ihren jungen Kollegen zur Seite. „Ich weiß ja nicht, was Du gestern Abend oder heute Nacht getrieben hast. Daß Du gerädert bist, sieht man Dir an der Nasenspitze an. Komm wieder runter! Wir erwarten keine Wunderdinge von Dir. Schau einfach auf Pascal, Leon und Marvin! Mit den Hosenscheißern bist Du genügend beschäftigt.“ Felix versuchte sich zu entschuldigten, aber Miriam gab ihm zu verstehen, daß alles in Ordnung ist. „Es ist Deine erste Woche. Mach Dir keinen Kopf!“

Nachdem alle für die anderthalb Stunden an der frischen Luft ausgerüstet waren, zog die Gruppe los. Felix versuchte einerseits, sein Auge auf die drei kleinen Jungs zu richten, hielt sich aber auch an seine Kolleginnen, die sich angeregt unterhielten. „Das wirst Du auch noch lernen“, beschied ihm Miriam. „Man kann sich tatsächlich unterhalten und die Kinder beobachten.“ Felix fühlte sich ertappt. „Die Kinder können sich am besten entfalten, wenn sie das Gefühl haben, nicht ständig beobachtet zu werden. Dich werden sie noch am ehesten ansprechen, weil Du neu bist. Daß sie Dich auch austesten wollen, ist Dir hoffentlich klar.“ Felix nickte und richtete seinen Blick wieder auf die ihm heute Anvertrauten. Immer wieder kam ein Kind zu ihm, um ihm etwas Wichtiges mitzuteilen. Der gefundene Stecken musste bewundert werden, der frische Kuchen musste probiert werden – Spielplatz eben. Es fiel ihm trotz seiner Müdigkeit auch auf, wie offen die Kinder mit ihren Betreuerinnen umgingen.
Milena erzählte ihm gerade etwas über ihre ersten Tage im Kindergarten, als Cora zu ihr kam und ihre Hand nahm. „Was ist“, wollte sie wissen, obwohl sie es natürlich wusste. „A-aaaahh“, quengelte sie. „Das kann man doch auch anders sagen.“ „Muss A-A! Ganz dringend! Kommst Du? Bitte!“ Milena nickte und entfernte sich mit Cora ein wenig vom Geschehen.
Nach kurzer Zeit rannte das kleine Mädchen wieder zu den anderen, während Milena weiter abseits blieb. Felix bemühte sich fast schon krampfhaft, seinen Blick nicht auf sie zu richten, aber es entging ihm nicht, wie seine Kollegin in unmittelbarer Nähe des kahlen Gebüschs wie kurz zuvor Cora in die Hocke ging. Aus der Entfernung konnte er nicht viel erkennen. Als sie zurückkehrte, versuchte er, er einen Blick auf ihren Po zu werfen. Aber sie sie stand so, daß er nichts sehen konnte. Auf dem Rückweg ging er zwischen seinen Kolleginnen, so daß er auch wieder nichts erkennen konnte. Die Skihose, die Milena trug, schien auch recht dick zu sein.

Als sie wieder im Kindergarten waren, zogen sie wieder die Kinder aus, die es noch nicht selbst konnten. Zufälligerweise stand Milena neben Felix. Als sie sich bückte, um Cora und Nathalie beim Anziehen zu helfen, sah er er eine kleine Beule unter ihrem Schneeanzug. „Kuck nicht, hilf“, blaffte sie ihn an. Felix tat wie ihm befohlen und half den kleinen Jungs. Nachdem sie von ihrer Winterkleidung befreit waren, ging es ins Bad. Milena begleitete ihn. Sie begutachtete, wie er Pascal, Leon und Marvin, die alle nur eingepinkelt hatten, die Windeln wechselte. Der Geruch, der sich ausbreitete, konnte also nur von Milena kommen. Die Kinder störte es nicht. Nachdem sie draußen waren, zischte sie Felix an: „Frauen haben es nicht gern, wenn man ihnen auf den Po starrt. Und mein A-A-Arsch geht Dich zweimal nix an! Klar?“ Felix' Kopf lief rot an; anders konnte er darauf nicht engagieren. „So, und jetzt wickle ich die Mädels, bevor ich mich um meine volle Windel kümmere.“ Milena schickte Felix bestimmt aus dem Bad.

Während der Mittagsruhe entschuldigte sich die Kinderpflegerin bei ihrem jungen Kollegen, der seine Müdigkeit inzwischen vollkommen verdrängt hatte. „Es tut mir leid, aber es fällt mir schwer, wenn andere mitbekommen, wenn ich mir die Hosen voll mache. Und ich weiß, daß man es sieht, wenn man es sehen will. In geschlossenen Räumen riecht man es sowieso. Deshalb wissen es die Kinder und die Eltern. Wenn es mir auf dem Spielplatz passiert, ist es mir noch am liebsten, weil ich mich da in der Regel kurz verziehen kann. Aber wie Du schon mitbekommen hast, muss ich halt leider auch im Kindergarten.“

Die Kinder waren längst abgeholt und seine Kolleginnen schon längst ins Wochenende entschwunden, als Felix ermattet auf der Treppe des Kindergarten saß und versuchte seine Gedanken zu sortieren. Aber dazu war er nicht mehr in der Lage. Er setzte sich auf sein Fahrrad und fuhr nachhause.
Daheim angekommen, legte er sich ins Bett. Zu viel war in den letzten Tagen passiert. 
 Diese Geschichte stammt von Windelnet User Couchier

Vielen lieben Dank für die Erlaubniss zum veröffentlichen der Geschichte. Lg Windelistvoll
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1 Kommentar:

  1. Die Geschichte ist genial! Ich habe sie schon einmal auf einer anderen Seite gelesen.

    Ich brenne darauf, zu erfahren wie es weitergeht. Gibt es denn die Möglichkeit eines klitzekleinen Hoffnungsschimmers, dass es eine Fortsetzung gibt.

    Würde mich sehr freuen.

    Gibt es noch andere, die eine Fortsetzung möchten?


    Danke im Voraus!

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