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Montag, 9. Dezember 2013

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Carneval 4


Andreas öffnete schlaftrunken die Augen.
„Na komm schon du Schlafmütze, es ist Zeit zum Aufstehen,“ hallte die Stimme von Lisa erneut in seinem Kopf wider.
„Ich will aber noch nicht,“ murrte er zurück. Er fühlte sich, als hätte er nicht länger als 20 Minuten geschlafen. Außerdem waren immer noch Ferien. Warum also aufstehen?

„Muss ich dich nochmal daran erinnern, dass ich noch was bei dir gut habe?“
„Die Rede war aber von später.“
„Jetzt ist es später,“ beharrte Lisa.
„Nicht spät genug,“ widersprach Andreas.
„Nicht spät genug? Junge es ist der 2. Jänner.“
„Was ist heute?!“ Andreas schoss mit einem Mal aus seiner bequemen Bauchlage auf. Erschrocken blickte er seiner Freundin ins Gesicht, die nur ausdruckslos zurückstarrte. Der 2. Jänner? Das hieße ja, er hätte einen kompletten Tag verschlafen? Unmöglich, ihm kam es vor, als hätte er höchstens ein kleines Nickerchen gemacht und dabei... Moment mal! Sein Kopf drehte sich Richtung Fenster. Draußen war es stockdunkel. Wie konnte heute der 2. Jänner sein, wenn die Sonne noch nicht mal aufgegangen war? Oder war sie schon längst wieder untergegangen? Er drehte seinen Hals noch ein Stückchen weiter nach rechts zu seinem Wecker. Dieser verkündete mit grellrot leuchtender Digitalschrift:
1.Jänner 19:23 Uhr.
Noch bevor er Lisa zur Rede stellen konnte, brach diese schon in schallendes Gelächter über ihren gelungenen Streich aus. „Oh mein Gott! Ich hätte nicht gedacht, dass du SO drauf reinfallen würdest! Hahahaha! Ich muss mir wirklich mal ne‘ Kamera besorgen, das ist echt unvergleichlich mit dir! Hahahaha!“
Andreas fand es hingegen gar nicht so witzig. Wie ein begossener Pudel saß er aufrecht in seinem Bett, mit einer halbschiefen Decke über den Beinen, die er im Zuge des gerade durchlebten Schocks panisch weggerissen hatte und definitiv wach. Und angepisst! (Wenn auch nicht wörtlich)
Lisa lag mittlerweile vor lauter Lachen rücklings auf seinem Bett. Sie hatte sich ein T-Shirt und eine Boxershorts angezogen, die er als seine eigenen erkannte. Stand ihr gut, wie er fand. Besonders in einer Situation wie dieser, in der sie mit ihrer Frechheit jemand anderen total an der Nase herumgeführt hatte, so wie ihn gerade. Obwohl er eigentlich angefressen wegen ihr war, bäumte sein Glied sich gegen seine Willen schon wieder auf. Dagegen war er wie alle anderen Männer machtlos. Dennoch blieb ihm die Wahl, seine Erektion auszunutzen und sich bei ihr zu „revanchieren“ oder seinem Urtrieb zu widerstehen und Lisa seinen Liebesbeweis zu verweigern und sich so zumindest einen kleinen, moralischen Sieg zu behalten. Er entschied sich für zweiteres, zumal er auch immer noch müde war und eigentlich seine Ruhe haben wollte, so gern er auch Lisas sexy Körper berührte.
„Lach du nur, aber verlass dich darauf, das hat Konsequenzen! Zum Beispiel die Tatsache, dass ich mich jetzt einfach wieder ganz gemütlich umdrehen und meinen Termin zum Liebesspiel verschlafen werde. Gute 1. Jänner Nacht, deine Revanche hast du fürs erste verspielt!“ Er dreht sich von ihr ab und zog sich die Bettdecke bis zum Hals hoch.
„Wie kommst du darauf, dass ich als Gegenleistung Sex mit dir haben will,“ antwortete Lisa ihm belustigt.
„Was? Wozu hast du mich dann bitte geweckt,“ erwiderte Andreas genervt. Sie erfing sich wieder und richtete sich auf. Dabei stützte sie sich mit einer Hand auf der Matratze ab, die andere hing leger vor ihrem Bauch mit dem weißen T-Shirt.
„Weißt du, das war jetzt so ein typischer Männersatz,“ sagte sie und zog zum Zeichen ihrer Geringschätzigkeit eine Augenbraue hoch. Dann fuhr sie fort mit ihrer Rede: „Immer könnt ihr nur an das eine denken! Dabei gibt es ganz andere Dinge auf der Welt, die viel mehr Spaß machen als Sex.“
„Ach ja? Was denn zum Beispiel,“ murrte er und drehte sich auf die andere Seite, als Zeichen, dass er eigentlich keine Lust auf eine Diskussion über die Rechtfertigung gängiger Vorurteile über Männer hatte.
„Wickeln zum Beispiel!“
„Was?“ Und zum zweiten Mal an diesem Tag riss er die Augen auf und sprang aus seinem Bett hoch auf, wie ein „Jack-in-the-box“ aus seiner Kiste.
„Das funktioniert ja fast gleich gut wie mit dem Datum,“ bemerkte Lisa grinsend.
„Ach jetzt hör auf mit dem Blödsinn! Ich will schlafen,“ sagte Andreas entnervt. Er wollte sich gerade wieder hinlegen, als Lisa meinte: „Das ist kein Blödsinn, ich meins ernst.“ Sie zog mit der frei hängenden Hand eine Windel unter dem weiten T-Shirt hervor, die sie dort versteckt haben musste und wedelte damit vor seinem Gesicht herum. „Leg dich auf den Rücken und nimm die Bettdecke weg! Nackt bist du ja noch, soweit ich weiß.“
Doch Andreas rührte sich nicht. Er blickte abwechselnd sie und dann die Windel in ihrer Hand entgeistert an. Verarschte sie ihn jetzt schon wieder? Er war sich nicht sicher. Obwohl er sie schon fast sein ganzes Leben lang kannte, tat er sich manchmal immer noch schwer, ihre ernst gemeinten Aussagen von denen zu unterscheiden, die nur gut geschauspielert waren. Vor allem seit er mit ihr beisammen war, kam er sich, auch wenn es seltsam klang, manchmal so vor, als kenne er Lisa gar nicht richtig. Eigentlich wusste er überhaupt nichts mehr. In seinem Kopf explodierte ein Neujahrsfeuerwerk aus Gedanken. Er zweifelte sogar daran, ob die letzten fast zwei Wochen tatsächlich stattgefunden hatten, oder alles nur eine Ausgeburt seiner Fantasien gewesen war. Er starrte sie wie ein Moslem an, der gerade Jesus begegnet war. Lisa wurde daraufhin ungeduldig und sagte mit drängender Stimme: „Jetzt mach schon. Du schuldest mir was, also stell dich nicht so an. Sonst werd‘ ich böse!“
Er löste sich aus seiner Starre. „Sonst wirst du was? Sag mal verarschst du mich schon wieder? Wieso soll ich als Gegenleistung eine Windel anziehen, ich brauch doch derzeit gar keine? Ich dachte, du würdest dich darüber freuen und jetzt willst du von mir, dass ich nur aus Spaß eine trage? Vielen Dank, aber ich werd‘ früh genug wieder auf Windeln angewiesen sein,“ da plötzlich begriff er, was hier los war: „Warte kurz! Sag mal, macht dich das an? Ist das der Grund, warum du mit mir zusammen bist? Weil ich inkontinent bin und du aufs Wickeln abfährst?“ Andreas war ganz außer sich. Zu Ende wurde er sogar ein wenig lauter als er es eigentlich beabsichtigt hatte. Doch er konnte nicht anders. Die Frage, warum Lisa ihn immer wickeln hatte wollen, hatte ihn im Hintergrund schon die ganze Zeit über beschäftigt, doch er hatte nicht genau gewusst, wie er damit umgehen sollte. Doch jetzt, da er darüber sprach, kam ihm plötzlich alles total logisch vor. Er hatte es immer genossen, dass sie ihm bei so etwas Intimen immer so viel Aufmerksamkeit geschenkt hatte und er war durch sein Verlangen danach von ihr so eingelullt worden, dass er aus Angst, sie könnte es lassen, wenn er sie zu sehr bedrängte, gar nicht mehr weiter über das Thema nachdachte. Dabei war er nie auf den Gedanken gekommen, dass es Lisa vielleicht einfach gefallen könnte, sich um seine Windeln zu kümmern. Das hatte er sich als Inkontinenzkranker einfach nicht vorstellen. Doch jetzt war er mit einem Schlag aus dem Sirenengesang erwacht und sein wacher Geist peitschte wie ein wütender Sturm los.
„Hey nicht in diesem Ton! Ich tue dir immerhin einen Gefallen und will deshalb nicht von dir angebrüllt werden!“
„Ich hab‘ dich doch gar nicht angebrüllt! Ich bin nur etwas lauter geworden.“
„Das ist ja wohl dasselbe! Entschuldige dich dafür und dann leg dich endlich auf den Rücken, damit ich dir die Windel anziehen kann,“ sprach sie in autoritärem Tonfall. Ihr Gesicht wirkte wie versteinert. Kein Rest des süßen, fröhlichen Ausdruckes, den man sonst stets darin erkannte, zeichnete sich mehr darin ab. Ganz unmerklich hatte sie sich sogar noch ein wenig mehr aufgerichtet, sodass sie größer zu sein schien und auf ihn in seiner sitzenden Position ein klein wenig herabblicken konnte. Sie sah wirklich beeindruckend, wenn nicht gar bedrohlich aus, doch er hatte sie durchschaut und ihr ganzes Gehabe bewirkte eher das Gegenteil seiner Absicht. Er fühlte sich durch ihre gespielte Wut in seinem Urteil bestätigt und nochmal würde er sich nicht von ihr vom eigentlichen Thema ablenken lassen. Andreas fragte sie streitlustig: „Und was wenn nicht? Was wenn ich mich weder entschuldige, noch wickeln lasse? Was passiert, wenn ich einfach solange hier stocksteif sitzen bleibe, bis ich von dir eine klare Antwort auf meine Frage erhalte, ob es dir gefällt mich zu wickeln? Willst du mich dann übers Knie legen? In dem Fall muss ich dich daran erinnern, dass ich um einiges stärker bin als du, egal wie groß du dich machst. Also was ist jetzt? Krieg ich endlich eine Antwort?“
Die direkten Worte schienen ihre Wirkung nicht zu verfehlen. In Lisas makellosem Gesicht arbeitete es heftig und ihr traten winzige Schweißperlen auf die Stirn. Damit zerbröckelte ihre autoritäre Wirkung, mit der sie ihn hatte blenden wollen. Zum Vorschein kam ein schüchternes, unsicheres 17-jähriges Mädchen voller Furcht über die Enthüllung ihres wohlgehüteten Geheimnisses. Und das ausgerechnet von dem Jungen, dessen Geheimnis sie im Beisein all seiner Klassenkameraden, auf so grausame Weise enthüllt hatte und den sie nun auch noch mit ihrer Offensive hatte überrumpeln wollen. Den Jungen, den sie so lange kannte und auch liebte. Er hatte ein Recht darauf, es zu erfahren! Also los, er würde das schon verstehen, mit Sicherheit!
Doch was sie dachte, war nicht was sie fühlte. Den Mut und die Sicherheit, die sie sich zusprechen wollte, waren nicht vorhanden. Sie war mit ihrem Spiel zu weit gegangen und hatte den Bogen der Glaubwürdigkeit überspannt und das erkannte sie nun! Es gab kein Täuschungsmanöver mehr, mit dem sie ihn hätte ablenken können, keine logische Erklärung für ihr Verhalten, gar nichts! Er hatte sie durchschaut und auf einer Frage festgenagelt, die nur eine Antwort zuließ. Ihr Plan war fehlgeschlagen und es gab nur noch einen einzigen Ausweg. Sie musste mit der Wahrheit herausrücken! ... Doch sie geriet in Panik. Wilde, unkontrollierte, gedankenlose Panik! Er durfte es nicht erfahren. Nicht so! Nicht heute! Am besten überhaupt nicht! Und sie musste weg von hier. Sofort!
„Tut mir leid, ich muss gehen!“
Sie warf ihm die Windel entgegen und er fing sie reflexartig auf. Diesen kurzen Moment der Verwirrung nutzte sie, um aufzustehen, ohne, dass er sie festhalten konnte. Sie griff sich eine von seinen für sie zu weiten Jeanshosen und schlüpfte, gelenkig wie sie war, mit einem Mal hinein. Den Knopf verschloss sie, der Reißverschluss jedoch blieb offen. Nach nicht einmal 5 Sekunden griff sie schon nach der Tür und hörte noch wie ihr Freund sich schließlich hochrappelte und ihr hinterherrief, sie solle warten, und dass es ihm leid tue. Sie fragte sich dabei insgeheim, was ihm denn leidtun solle? Sie war es, die sich falsch verhalten hatte, und er hatte nur die Fragen dazu gestellt. Es war ganz allein ihre Schuld, dass sie in Bedrängnis geraten war und es war ihre Schuld, dass sie nun kalte Füße bekommen hatte. Wie hatte sie nur so dumm sein können, zu glauben es wäre am besten so? Ihr traten Tränen in die Augen. Sie musste einfach raus hier. Lisa warf die Tür hinter sich zu und stürmte die Holztreppe zum Hauseingang hinunter, griff sich ihre Jacke und verschwand weinend aus dem Haus.
Fortsetzung folgt...

Eingesendet von User Rotfuchs. Vielen lieben Dank!
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Kommentare:

  1. Sehr detailliert und schön zu lesen
    Find deinen Schreibstil klasse!
    Tanjaz

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  2. Bin auch der meinung dass der schreibstiel sehr gut ist
    Lg
    Nadine Mayer

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