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Sonntag, 13. April 2014

Die Windelosterferien Teil 2


Ein Windelsommer

(Fortsetzung von "Die Windelosterferien")

Als die Tage länger wurden und die Sonne kräftig die Luft erwärmte, waren Wandertage in der Schule angesagt. Mit der Klasse sollten vier Tage im Gebirge verbracht werden - Bergsteigen und das ganze Programm. Ich hab mich sehr darauf gefreut, besonders weil ich mich damals ein wenig in eine Mitschülerin verknallte, was die aber noch gar nicht wusste.



Daheim musste ich nur noch meine Mutter überzeugen, den Ausflug zu finanzieren. Da wir sehr wenig Geld hatten, war meine Mutter gar nicht erbaut ob dieser Sonderausgabe. Meine Klassenlehrerin setzte sich dafür ein, dass vom Elternbeirat ein Zuschuss gewährt wird, damit ich auch mitfahren konnte. Die Wochen um Pfingsten war die Klassenfahrt jedenfalls bei uns Tagesgespräch:
Es gab viel Streit und Geheul (der Pubertät war ich mit 16 noch nicht wirklich entwachsen) und dann kam der Schlag von meiner Schwester. Sie sagte einfach am Mittagstisch vor versammelter Familie:

„Franky, was passiert, wenn du dann im Matratzenlager ins Bett machst?“

Wow. Das hat reingehauen.
Ich stammelte, die Tränen unterdrückend: „Ich hab schon seit Jahren nicht mehr ins Bett gemacht!“
Es gab dann ein Wort das andere, der Streit eskalierte bis ich aufstand und heulend raus lief. Meine Schwester rief mir noch hinterher: „Wann hattest du das letzte mal eine Windel an?“

Ich weiß nicht, was meine Geschwister danach beredeten, ich wusste nur, dass mich meine Schwester noch wenige Wochen davor eigenhändig gewickelt hat. Ich schämte mich schrecklich und wusste nicht mehr, wie ich meiner Mutter oder den anderen Geschwistern unter die Augen treten konnte. Was wussten die? Hat meine Lieblingsschwester mich verraten? Wer weiß von meiner geheimen Windelhose?

Flennend lag ich auf meinem Bett und bekam so eine Wut, dass ich jetzt erst recht nach meiner alten Gummihose kramte. Im Nachhinein betrachtet war das wahrscheinlich keine so gute Idee. Denn als ich nackig nur mit meiner alten Windelhose bekleidet auf dem Bett lag, kam meine Mama ins Zimmer. Ich hatte vergessen abzuschließen!
Mein Gott sind wir beide erschrocken!!
Eigentlich wollte sie mich nach dem Streit trösten (nehme ich zumindest an), aber als sie mich sah, hielt sie mir eine Standpauke. Und das Schlimmste:
„Klassenfahrt ist hiermit gestrichen.“

Wohl aus Protest hatte ich die kommende Nacht eingenässt. Seit langem war ich wieder klatsch nass am Morgen – trotz improvisierter Windel. Meine Mama war auf 180. Diese Trotzreaktion lasse sie sich nicht gefallen und ich müsse jetzt die ganze Sauerei sauber machen. Mein Einwand, ich müsse ja doch zu Schule, wurde abgetan mit: „Erst wenn du dein Bett gereinigt hast“

So schnell ging das natürlich nicht und ich kam mit 1,5 Stunden Verspätung in die Schule. Von der Klassenlehrerin angesprochen, wo ich so lang geblieben sei, stammelte ich erst was von „Verschlafen“, dann von „Streit“ bis mich die Lehrerin beiseite nahm und fragte, was wirklich los sei. Irgendwann konnte ich das Lügengebäude nicht mehr aufrecht erhalten und sagte unter Tränen:
„Ich darf nicht mit auf Klassenfahrt.“

Aber jetzt wurde es richtig kompliziert, weil die Lehrerin natürlich den Grund wissen wollte. Geld? Da hätte sie eine Lösung. Aber das war es ja nicht allein. Die hat so lange gebohrt, bis ich mürbe war und sagte:
„Ich mach manchmal ins Bett.“

Man hab ich mich dabei geschämt. Und nach dem Satz war erst mal Ruhe im Gespräch. Als sie sich wieder gefasst hatte, wurde ich ausgefragt: Wann das letzte Mal, wie oft, bin ich in Therapie, wer weiß davon. Und so weiter. Das kannte ich vom Jugendpsychologen, bei dem ich mit 12-13 war. Sie hat mich daraufhin erst mal nach hause geschickt und mir versichert, dass sie eine Lösung findet. Dass war super nett. Daheim hab ich dann meiner Schwester voller Stolz erzählt, dass ich mit meiner Klassenlehrerin geredet hätte. Und dass die dennoch für ein Mitkommen auf die Bergtour sei. Meine Schwester befürwortete das Unternehmen auch und meinte nur, ich soll einfach Pampers mitnehmen. Pampers? Kleine Kinder?
Die hat doch glatt in einem Sanitätshaus nachgefragt, was es für Jugendliche gibt...

Ein paar Tage später bat die Klassenlehrerin zu einem Gespräch mit mir und meiner Mutter.
Meine Mama war sehr aggressiv und wollte gar nicht über das Bettnässen ihres Sohns reden. Ich hörte mir das so an und dachte nur an früher. Wie ich z.B. vom Opa verhauen wurde, wenn ich nass im Bett lag. Die Geduld und Ruhe meiner Klassenlehrerin hab ich bewundert. Ich glaube meine Mutter war mit der Situation total überfordert. Jedenfalls war das entscheidende Ergebnis: Ich darf mit auf Klassenfahrt.

Supi!

Die Lehrerin gab mir noch mit auf den Weg, dass ich – auch wenn ich es nicht brauch – jede Nacht eine Windel anziehen sollte. Das sei besser so. Und ich solle mal üben, wie man „geheim“ eine Windel an- und auszieht. In einem Matratzenlager ist das wohl nicht einfach. Ich hab das meiner Schwester erzählt und die hat dann gleich angefangen mit mir zu üben:
Unter ihren strengen Blicken musste ich eine Windel aus der Tasche holen und sie mir umlegen. Ohne dass sie dabei etwas bemerkt. Das war die Abend-Übung. Die Morgen-Übung bestand daraus, dass ich meine Windel unbemerkt ausziehe und in der Tasche verschwinden lasse. Auch ohne, dass sie was sieht. Wir hatten das viele Tage lang geübt, damit auf der Berghütte nichts schief geht.

Dann kam der Moment: Wir fuhren in die Berge. Meine Tasche hatte meine Schwester mit Windeln und Plastiktüten präpariert (falls eine Windel nass wurde) und mir eingeschärft, dass keiner an meine Tasche gehen darf. Ich wahr glückselig, mitfahren zu dürfen. Schon am ersten Tag sind wir auf einen kleinen Berg. Beim Aufstieg suchte ich die Nähe zu einer Mitschülerin und hab sie wahrscheinlich ziemlich zugelabert. Dennoch hat sie irgendwann meine Hand genommen. Und dann sind wir halt Hand-in-Hand auf den Berg gegangen. Den Kumpels blieb das nicht verborgen und am Abend haben sie mich deshalb aufgezogen. Und im Matratzenlager haben sie nicht aufgehört mich aufzuziehen. Das Licht war schon aus und ich hatte meine Windel schon an als einer rief: „Wichst der jetzt?“ - Ich bin total erschrocken. Wenn die mich jetzt in einer Windel sehen – na dann gute Nacht. Aber dann erinnerte ich mich an die Worte unserer Lehrerin: „Deine Klassenkameraden sind genauso unsicher wie du.“
Und ich stand aus dem Bett auf, machte das Licht an und sagte: Nein, ich wichse nicht.
Und alle konnten deutlich meine Windel unter der Schlafanzughose sehen. Da war es sehr ruhig im Lager geworden. Und ich war der König.

Ein böser Kumpel schrie dann noch: Was sagt Elfi dazu?
Vor Selbstbewusstsein strotzend antwortet ich: Sie weiß es.
Das war ne glatte Lüge und ich wusste nicht, wie ich den nächsten Tag überleben würde. Die Buschtrommeln haben offensichtlich die ganze Nacht gearbeitet und als ich (trocken) aufwachte war wohl schon alles rum.
Meine Lehrerin nahm mich gleich zur Seite und gab mir Verhaltenstipps. Sie bot mir auch an, die nächste Nacht in einer Einzelkammer zu schlafen, damit ich nicht gemobbt werde. Und Elfi kam auch. Nahm mich bei der Hand und sagte: Hi, hab dir da dein Frühstück hingestellt.

Wir sind dann noch zwei dicke Berge raufgeklettert und daheim hab ich sie meiner Familie vorgestellt. Meine Schwester hat ihr dann auch erzählt, wie sie mich an Ostern windelte. Da hat sie sehr gelacht.






Diese Geschichte wurde anonym per E-Mail eingesendet. Vielen Dank!

Kommentare:

  1. Ein abruptes Ende ist sehr sehr schlecht.
    Die Idee ist gut, den ein oder anderen Logik Fehler ließ sich scheinbar nicht vermeiden, aber dennoch ok.

    Kleiner Tipp für die Zukunft...
    Versuch Wortwiederholungen zu meiden.
    Es soll eine Geschichte werden? Dann eeg mit den Bildern, absoluter Bockmist und zerstören die Fantasie und Vorstellungen des Lesers.

    Behalte die Tipps im Hinterkopf und du wirst sehen, es wird besser.

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  2. Blöd gelaufen in dem Ferienheim. Bin mal gespannt ob die Angebetete zu dir hält oder ob sie danach nichts mehr von dir wissen will. Schreib auf jedenfall bald eine Vortsetzung!

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  3. Super geile Geschichte. Bitte bald weiterschreiben.

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  4. Super um zum Orgasmus oder wenigstens einem Griff in die Hose zu kommen....;-)

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  5. Super um zum Orgasmus oder wenigstens einem Griff in die Hose zu kommen....;-)

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  6. Was hat Deine Mutter mit der Gummihose gemacht, nachdem Du erwischt worden bist? Es war die letzte, die Du noch hattst.

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