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Mittwoch, 30. November 2016

Bens Traum Kapitel 20


 Ich stand unter der Dusche. Warmes Wasser tropfte in weichen Tropfen auf meine Haut. Ich liebte diese Regendusche, die wir unglaublich günstig online bekommen hatten. 

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Ich stand einfach nur da und ließ mich vom Wasser erwärmen. Wirklich dreckig war ich nicht und Urin war nun wirklich nichts schmutziges. Ich hatte sogar mal gelesen, dass es eine sterile Flüssigkeit ist. Also reichte klares Wasser, um mich wieder sauber zu fühlen.

Ich verstand mal wieder die Welt nicht mehr. War ich in einer alternativen Realität gelandet? Wieso waren Windeln hier so normal? Das Rauschen des Wassers schien auch meine Gedanken etwas zu klären. Ich fühlte mich für einen Moment so leicht, so unbeschwert, so frei.

Ich drehte die Dusche ab, ließ das Wasser noch einen Moment von meinem Körper abtropfen und wickelte mich dann in ein übergroßes Handtuch ein. Ich öffnete die Tür und huschte verstohlen in mein Zimmer und schloss hinter mir ab. Ich hielt kurz inne und lauschte auf die Geräusche hinter der Tür. Es war ruhig, niemand schien auf dem Gang zu warten.

“Was horchst du?”, fragte Thomas. Erschrocken drehte ich mich um. Er saß auf meinem Bett und schaute mich an.
“Nichts.”, sagte ich, als ich mich wieder gefasst hatte. “Was machst du in meinem Zimmer?”, fragte ich ihn.
“Ich hab dir deine Sachen gebracht.”, antwortete er und zeigte auf den Stapel neben sich. “Und zwei Windeln, eine dicke und dünne. Soll ich dir beim Anziehen helfen?”
“Nein!” sagte ich, eine Spur entschiedener, als ich es gemeint hatte. An seinem Blick konnte ich Erscheockenheit und einen Hauch von Enttäuschung erkennen. “Nein.”, sagte ich noch einmal, nun etwas ruhiger.

“Schade!”, sagte Thomas, “Ich werde unsere Spiele wohl vermissen.”. Er stand auf und ging an mir vorbei zur Tür.

“Welche Spiele?”, fragte ich, betont unwissend. Ich wusste schon lange nicht mehr, was von meinen Erinnerungen real und was nur geträumt war.

“Nicht so wichtig.”, sagte Thomas mit ruhiger Stimme, öffnete die Tür und ging. Als er die Tür ganz geschlossen hatte, drehte ich den Schlüssel wieder im Schloss, vergewisserte mich, dass die Tür wirklich verschlossen war und streifte mein Handtuch ab. Ich liebte es, nach dem Duschen noch nackt zu sein, bis auch die letzte Feuchtigkeit verdunstet war.

Ich setzte mich auf mein Bett und betrachtete den Stapel, den Thomas gebracht hatte. Ganz obenauf lagen zwei Windeln. Das Muster war identisch, nur in der Dicke unterschieden sie sich.  Ich fühlte die Folie, spürte die feinen Unterschiede zwischen den bedruckten und unbedruckten Bereichen und schämte mich für meine Faszination. Ich blickte mich abermals im Raum um und nahm die Windeln ganz nah an meine Nase, saugte den Duft aus und genoss das Aroma. Ein schwer zu beschreibender Duft aus Plastik, Farben und ... Frische Windel Duft eben.

Ich schaltete meinen Radiowecker ein. Silbermond sang gerade von leichtem Gepäck und ich entschied mich für die Tagesvariante meiner Unterwäsche. Die dickere Windel legte ich auf meinen Nachttisch. Die Musik spielte, ich saß immer noch nackt auf meinem Bett und wieder glitten meine Gedanken zum Thema unter der Dusche.

Da war Thomas, der mein Bruder zu sein schien. Er redete von Spielchen, aber welche meinte er? Da war meine Mutter, die gar nicht erschrocken war, als ich mir in die Hose machte und hier lagen ganz selbstverständlich zwei Windeln. Und da war ich. Ich hatte nicht bemerkt, dass ich mal musste. Es war ganz ohne mein Zutun gelaufen. Ich konnte es nicht mal verhindern. Wie war das möglich?

Ich kramte in meinen Erinnerungen, wollte das Puzzle zusammensetzen. Da war ein Krankenhaus, so viel wusste ich noch. Aber es war undeutlich und davor schien nichts als Leere zu sein. Dort war mir auch Thomas ausgefallen. Der Stent... unbewusst stellte ich mich hin und betastete meinen Po. Alles fühlte sich normal an, kein Schmerz, kein Fremdkörper. Aber ich erinnerte mich an einen Stent, den Schmerz, den Kontrollverlust und meine Geilheit, als Thomas mit mir...

Waren das die Spiele, die er meinte? Mein Penis schien sich jedenfalls sehr reghaft daran erinnern zu können. Aber ich wollte das nicht, faltete meine Windel auseinander, legte mich aufs Bett und verschloss sie, bevor meine Erektion so hart wurde, dass das nur noch unter Schmerzen ging. Die Erregung ebbte wieder ab. Nun saß ich mit Windel auf dem Bett, betastete nochmal meinen Schritt und schnappte mir ein T-Shirt. Nur mit Windel, das wollte ich nicht.

Das T-Shirt entpuppte sich beim entfalten als Body. Ich dachte nicht drüber nach, streifte ihn über und verschloss die Druckknöpfe im Schritt. Er war ganz weiß, ohne Musterung und passte wie angegossen. Ich setzte mich wieder auf die Bettkante und überlegte weiter.

Sarah Connor sang "wie schön du bist" und ich musste schmunzeln. Weißer Body mit Windel. In der Schule wäre ich damit zum Gespött geworden. Und wieder stiegen Erinnerungen hoch, eine Schule mit Windelunterricht, die Schule mit Wickelraum und Sanitäter. Das Babyzimmer von Thomas und unsere Babyspiele.

Ich schüttelte den Kopf und wollte die Gedanken loswerden. Ich wurde wohl langsam irre, verlor den Bezug zur Realität oder hatte ihn schon verloren und merkte es nicht mehr.

Ich legte den restlichen Wäschestapel neben das Bett, schlüpfte unter die Decke und machte die Augen zu. Ich war müde und schlafen konnte es nur besser werden lassen. Mit Musik aus meinem Radio schlief ich ein.

***

“Ben. Die Couch ist nicht zum Schlafen da.”, sagte eine Männerstimme. Ich öffnete die Augen und schaute mich verwirrt um. Es sah fast wie ein gemütliches Wohnzimmer aus. Große Bücherregale nahmen einen erheblichen Teil der Wand ein. Schwerer Teppich lag auf dem Boden und ein Mann saß in einem sehr bequemen Sessel und ich... ich lag auf einer Couch.

“Wo bin ich?”, fragte ich den Mann. Ich kannte ihn nicht, aber er kam mir bekannt vor.
“Du bist in meinem Sprechzimmer und wir unterhalten uns.”, antwortete der Mann. Ein skeptischer, forschender Unterton lag in seiner Stimme. “Du bist wohl kurz eingeschlafen.”
“Ich erinnere mich, dass ich im Bett lag und nun wache ich hier auf.”. Ich war über meine Offenheit erstaunt. Im Traum war alles einfacher.
“Deshalb bist du ja hier. Deine Mutter erwähnte, dass du solche Aussetzer hast.”, sagte der Mann.
“Und wo ist hier?”, fragte ich.
“In einer Klinik für besondere Kinder.”, sagte der Mann. “Ich bin Dr. Jacob."
Ich schaute erstaunt. Couch, Wohnzimmeratmosphäre, kein Kittel. Mir kamen Bilder aus Filmen in Erinnerung. “Ein Seelenklempner?”, fragte ich ernst.
Dr. Jacob lachte. “So werden wir manchmal auch bezeichnet."
“Oh Mann, ich hatte schon befürchtet, nicht mehr ganz klar im Kopf zu sein.”, sagte ich.
“Und wieso kommst du darauf?”, fragte der Arzt.
“Naja. Es war so seltsam. Wie Träume ohne Zusammenhang. Sie wirkten so real. Und doch konnte es nicht echt sein. Ich hatte da so eine Ahnung.”, sagte ich. Mehr wollte ich dazu nicht sagen. Die Sache mit den Windeln wollte ich jetzt nicht ansprechen.
“Das hier ist unser erstes Gespräch und ich will das nicht gegen deinen Willen tun. Du sollst selbst entscheiden, ob du hier bleiben willst und wir das Problem untersuchen oder du gehst wieder mit deiner Mutter nach Hause. Sie wartet draußen.", sagte Dr. Jacob.
Ich war erleichtert. Traum oder Realität, ich war hier kein Gefangener. Wenn's ein Traum war, konnte es mir ja egal sein. Der würde irgendwann enden. Aber in der Realität wollte ich nicht in einer Klapse rumhängen und einem Seelenklempner von meiner Windel erzählen. Das ging mir dann doch zu weit.
“Bevor du dich entscheidest, will ich dir noch unser Haus zeigen, Teile davon.”, sagte Dr. Jacob und stand auf.
Gegen eine Besichtigungstour war nichts einzuwenden. Meine Neugier siegte. Geschichten über diese besonderen Häuser hatte ich schon einige gehört. Nun konnte ich mir das mal anschauen. Ich stand auch auf und sagte “OK. Aber eigentlich hab ich mich schon entschieden.”
“Wart ab! Diesen Satz hab ich schon oft gehört und dann wollten die meisten doch hier bleiben.”
Ich war nun wirklich gespannt. Was konnte hier so toll sein, dass man sich freiwillig zum Bleiben entschied?



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Zur Zeit habe ich leider keine Signatur für dich. Aber den hier: "Das Königreich der Himmel hat sich genaht."

Ist doch cool!

1 Kommentar:

  1. Hmm, von Tanja ist dieser Teil definitiv nicht.
    Die Schreibweise ähnelt zu sehr dem alten Teil, also den 19.ten.
    Aber mir gefällts, gerne weiterschreiben. :)

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