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Sonntag, 3. April 2016

Die entführten Zwillinge Teil 4


Kira wachte auf. Wie lange hatte sie geschlafen? Nur langsam gelang es dem Mädchen, einen klaren Gedanken zu fassen. Sie erinnerte sich wieder an die Situation im Taxi. Sie war schuld daran gewesen, dass Dr. Jule Winter und ihre Freundin Karin Kirschweg die Mädchen auf ihrer Flucht aus der Spezialklinik wieder eingefangen hatten. 

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Dr. Winter hatte nur ein Ziel: Die Zwillinge zu adoptieren, die ihren verstorbenen Zwillingsadoptivmädchen offenbar nicht nur äußerlich, sondern auch vom Charakter her sehr ähnelten. Kira hatte sich nach dem Tod ihrer Eltern immer als große Schwester für Lilly gefühlt, obwohl der Altersunterschied kaum der Rede wert war, aber Lilly war nach dem Unfall in ein seelisches Loch gefallen und es hatte Kira Wochen gekostet, sie wieder zu der Lilly zu machen, die sie vorher gewesen war. Durch die Ereignisse der vergangenen Tage waren die Erinnerungen und der Schmerz zurückgekommen. Kira hatte in den letzten Tagen so viele Fehler gemacht wie noch nie. Die beiden Frauen hatten Maja, Kiras und Lillys Bekanntschaft aus der Klinik als Druckmittel eingesetzt. Kira erinnerte sich. Maja musste höllische Schmerzen erlitten haben. Um sie aus den Fängen der Frauen zu befreien, hatte Kira erneut einen schweren, unverzeihlichen Fehler begangen. Kaum hatte sie ihre Schwester zur Unterschrift der verschiedenen Verträge gedrängt, was diese schließlich mit flehender, leiser Stimme befürwortet hatte, war die Autotür des Taxis aufgerissen worden. Dr. Winter hatte den Mädchen keine Chance gegeben, ihren Entschluss noch zu ändern. 

Jetzt lag Kira auf einem weichen Bett und versuchte vorsichtig, die Augen zu öffnen. Helles, gleißendes Licht brachte sie dazu, sie gleich wieder zu schließen. Erst nach mehreren Anläufen konnte sie die Augen länger als 5 Sekunden am Stück offen halten. Sie war wieder in der Klinik, lag offensichtlich in einem Spezialtrakt. Der Raum war gelb gestrichen, außer dem Bett und einem weißen Schrank befand sich nichts darin, von dem großen Fenster, durch das die Sonne vom Winterhimmel strahlte mal abgesehen. Kira war komplett verkabelt. An beiden Armen hatte sie Zugänge, an ihrem Po hing ein Katheter, an beiden Schultern, Ober- und Unterschenkeln, Ellenbogen, Bauch und Rücken klebten große Pflaster, unter ihrer Nase entdeckte sie einen von vielen Schläuchen, die sich an ihrem Körper angebracht befanden. Um Bauch und Beine waren stramm angezogene Gurte gewickelt, sie nahmen dem Mädchen jegliche Bewegungsfreiheit. Kira trug ein grünes OP-Hemd. Es war kein freundliches Grün, so wie man es von Wiesen oder Bäumen kannte, es war jener Grünton, den Ärzte bei Operationen trugen. Erst jetzt realisierte Kira, wie sich aus dem toten Winkel neben der Tür ein Schatten löste. Es war Dr. Winter: "Du lässt mir leider keine andere Wahl, Kind. Aber bald ist es vorbei. Nächste Woche werdet ihr ein ruhiges, geregeltes Leben führen und ganz normal wieder zur Schule gehen..." Die Art, der Tonfall, wie sie es sagte, jagte Kira wie fast immer, wenn sie die Ärztin sprechen hörte, einen Schauer über den Rücken. Kira spürte, sie war noch nicht operiert worden. Dr. Winter spielte ein gefährliches Spiel mit ihr und vermutlich auch mit Lilly. Sie versuchte, ihnen Angst einzujagen, sie einzuschüchtern. "Wo sind Lilly und Maja?", brachte Kira heraus. Es kostete sie unglaubliche Anstrengungen, auch ihr Hals war nicht von Kabeln und Schläuchen verschont geblieben. Sie drehte den Kopf mühselig auf die andere Seite um Dr. Winters Blick zu entgehen und starrte nun den Behälter an, dessen Schlauch zu ihrem Arm führte. Er war etwa zu 3/4 mit Wasser gefüllt. Kira sah genauer hin. Die Flüssigkeit sah milchig aus. "Schmerzmittel", sagte Dr. Winter ruhig und bestimmt, die Kiras Gedanken lesen können musste. Aus dem Augenwinkel sah das hilflose Mädchen, dass Dr. Winter ein Fläschchen aus dem Schrank nahm. Dann sie sich zu Kira auf das breite Bett und begann, ihr über den Kopf zu streicheln. "Es ist aber auch genug Brechmittel vorhanden. Das brauchen wir nicht, wenn du brav bist und von nun an sämtliche Fluchtgedanken aufgibst. Dieser Trakt wird fast schärfer bewacht als ein Gefängnis - auf meine Anweisung hin. Ich bin friedlich, Kira, das solltest du wissen, auch wenn du jetzt nicht den Eindruck haben solltest. Lässt du alles ruhig geschehen, dann beginnt ab nächster Woche ein neues, aber wunderbares Leben für dich und Lilly... Falls nicht... Dann wird es wohl so enden müssen wie mit der kleinen blonden Windelprinzessin..." Kira wusste, dass Dr. Winter von Maja sprach. Sie wollte etwas entgegnen, doch Dr. Winter holte eine Rolle silbernes Klebeband aus ihrem Kittel und setzte an Kiras Lippen an. Nachdem sie diese fest versiegelt hatte, ging sie abermals zum Schrank, entnahm ihm einen Bilderrahmen und stellte ihn neben die kleine Flasche mit dem Brechmittel. Kira blickte in ihr doppeltes Ebenbild. Nach einer kurzen Schrecksekunde realisierte sie, dass das Bild nicht Lilly und sie zeigte, sondern Julia und Stella, Dr. Winters verunglückte Adoptivtöchter. Beiden sah man erstaunlicherweise keineswegs an, dass sie aus einer halb-italienischen Familie stammten. Kira starrte das Bild an. Ihre Gedanken rasten, ihr Blick war festgefroren. Sie registrierte daher nicht, wie Dr. Winter dem Tropf auf der rechten Seite, welcher reines Wasser enthielt, etwas beimischte. Sie bemerkte ebenfalls nicht, wie die Ärztin das Zimmer leise verließ. Schließlich wurde sie schläfrig. Jule hatte ein Betäubungsmittel in den Behälter gegeben, welches nun seine Wirkung zeigte. Selbst als ihr Bildschirm langsam schwarz wurde, meinte Kira noch immer die beiden toten Zwillinge anzusehen. 

Majas Windeln waren zum Bersten gefüllt. Sie stolperte über die Straßen und Wege und wich entgegenkommenden Passanten so gut es ging aus. Schließlich musste sie eine Pause einlegen. Ihr war bitterkalt. Die beiden Frauen - Jule und Karin - hatten ihr die Daunenjacken ausgezogen. Hauptsächlich fiese Spritzen und einige Elektroschocks hatte das blonde Mädchen zuerst über sich ergehen lassen müssen. Anschließend hatte Karin sie in einen Nebenraum geführt, nachdem Jule über Kopfhörer klar geworden war, dass Kira und Lilly eine Entscheidung gefällt hatten. Karin hatte Maja mit dicken Stricken an einen Holzstuhl gefesselt und anschließend einen Eimer Honig auf ihrem Kleid entleert. Keine paar Sekunden nachdem Karin den Raum verlassen hatte war Maja der Grund klar geworden. Unbemerkt hatte Karin einen Schwärme von Bienen, Wespen und Ameisen freigesetzt, die Maja innerhalb kürzester Zeit samt Honigvorrat entdeckt hatten.
An die folgenden Minuten wollte und konnte sich das Mädchen nicht mehr erinnern. Ihr war klar geworden, dass Kira und Lilly den Vertrag unterschreiben wollten, um sie zu retten. Doch die beiden Frauen konnten Maja nicht gehen lassen. Und offenbar war keine gewillt, sie bei sich aufzunehmen. Und dann hatte sie die Stimme gehört, eine bekannte Stimme, eine, die weder Karin noch Jule gehört hatte...
Majas Windelpaket machte das Sitzen auf der Bank, auf der sie sich niedergelassen hatte, unerträglich. Sie war froh, dass es später Morgen war. Außer Rentnern und einigen Touristen war kaum jemand unterwegs, jeder arbeitete. Und auf den Pfaden, die Maja kurz darauf einschlug, war es menschenleer. Sie bog in einen Wald ein. Der Schnee knirschte unter ihren Füßen. Ihre Kleidung wäre für den Sommer in Athen ideal gewesen, für einen Winter in Deutschland war sie jedoch völlig verkehrt. Majas Kräfte schwanden. Aber sie musste weiter! Niemand durfte sie finden, nicht Jule Winter, nicht ihre Freundin Karin und schon gar nicht die Person mit der Stimme, die Maja wiedererkannt hatte. Wenn sie irgendwo auf eine Polizeistation oder ein Krankenhaus stieß, war sie gerettet. Niemandem auf der Straße wollte sie sich anvertrauen, plötzlich schien es ihr, als wenn jeder entgegenkommende Passant sie packen und zurück in die Hölle schleppen wollte, der sie gerade erst entronnen war, nachdem die Ameisen Maja beim Durchtrennen der Fesseln geholfen hatten. Sie wusste nicht mehr, auf welche Weise sie ihren Entführern entkommen war. Maja verließ den Wald wieder, weil sie meinte, ein Krankenhaus erkennen zu können. Als sie gerade die Straße überqueren wollte, sah sie das Auto. Es war ein Taxi. Maja kannte das Kennzeichen. Kopflos und in Panik stolperte sie rückwärts und stürzte, gerade rechtzeitig, bevor die zu dieser Tageszeit seltsamerweise eingeschalteten Scheinwerfer sie erfasst hätten. Das Taxi fuhr vorbei. Gerade atmete Maja auf, doch sie hatte den tiefen Graben hinter sich vergessen. Im Nachhinein kam es ihr so vor, als wenn ihr prall gefülltes Windelpaket, auf dem sie sich in diesem Moment abzustützen versuchte, den Sturz nach hinten bewirkt hatte. Maja fiel auf das Eis, der Graben war zugefroren, doch unter der Eisschicht war tiefes Wasser. Sie knallte mit dem Kopf so unglücklich hin, dass sie das Bewusstsein verlor und sich als Letztes nur noch an den Satz der ihr Angst einjagenden Stimme, die sie wiedererkannt hatte, erinnerte: "Ich habe euch geholfen, euch die Mädchen ausgeliefert, aber Mord geht eindeutig zu weit! Auch wenn du kleinen Viechern die Arbeit überlässt, Karin!" Dann wurde Maja ohnmächtig. Die Windeln hingen nur noch schlaff an ihrem Körper und das Eis um unter ihr schmolz mit jeder Minute...

Lilly erwachte. Sie befand sich - auch wenn sie das nicht wissen konnte - in einem ähnlichen Raum wie Kira, hing ebenfalls an Drähten, Apparaturen, Kabeln, Schläuchen und Zugängen. Sofort erinnerte sie sich daran, wie sie Dr. Winter beobachtet hatte, die ihr etwas in einen der Flüssigkeitsbehälter getan hatte - und an ihre anschließende Müdigkeit. Sie wusste nicht, was sie tun konnte. An Flucht war vorerst nicht zu denken. Vor allem musste Lilly wach bleiben. Nur kurze Zeit später jedoch sollte sie sich wünschen, noch zu schlafen, denn plötzlich öffnete sich die Tür. Lilly beschloss, sich zunächst noch schlafend zu stellen und beobachtete mit halb geschlossenen Augen, wie die Gestalt, die eine Kapuze trug, an ihr Bett trat. Lillys Herz pochte. Wer war das? Und dann blickte sie direkt in ein ihr sehr bekanntes Gesicht - und riss ihre Augen weit auf.

Kommentare:

  1. Weiter Schreiben wird immer spannender ich zitiere mit den Zwillingen

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  2. bitte ein fortsetzung... sehr gut geschrieben...

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  3. Diese Geschichte erscheint am 29. August 2016 in vollständiger und überarbeiteter Form als "Die Fetisch Zwillinge 1 - Verschwörung in der Spezialklinik" als E-Book bei Amazon.

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  4. schreib weiter...��

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  5. Unter diesem link ist das e book erhältlich: https://www.amazon.de/gp/aw/d/B01GD8OGZC/ref=mp_s_a_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅZÕÑ&qid=1476714798&sr=8-1&pi=AC_SX236_SY340_FMwebp_QL65&keywords=die+fetisch+Zwillinge

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