HINWEISE
Es ist keine erotisch Sexgeschichte. Es gibt keine Gewalt, Demütigungen oder
sonstige Abartigkeiten. Die Geschichte liest sich am Anfang wie ein Kinderbuch,
entwickelt sich aber später zu einer Art Familiendrama. Der Handlungsverlauf ist frei
erfunden und wurde höchstens am Rande von wahren Gegebenheiten inspiriert. Ich
freue mich über Kommentare, auch über kritische mit Verbesserungsvorschlägen. Es
ist meine erste Geschichte und bin überzeugt davon, dass es noch viele Punkte gibt,
die ich besser machen könnte.
DER ANFANG
Ohne Rücksicht auf Verluste schleuderte Femke ihren Schulranzen in die Ecke. Es
waren Sommerferien. Frau Weber, ihre Mutter, stand noch neben der offenen
Haustür und guckte leicht belustigt-erschrocken auf ihre einzige Tochter, die jetzt,
beide Schuhe gleichzeitig ausziehend, von ihrem letzten Schultag berichtete:
„Sommerferien! Wir müssen jeden Tag ein Eis essen, Herr Bachmann hat uns das als
Hausaufgaben aufgegeben. Mia fährt mit ihrer Oma und Opa auf eine echte Insel und
– ah, wir haben unsere ersten Zeugnisse bekommen, Mama, rate mal, was bei mir zu
Mathe steht.“
Ihre Mutter lächelte und unterbrach den Redeschwall der stolzen Zweitklässlerin:
„Na, jemand scheint gute Laune zu haben. Jetzt zieh dich erstmal in Ruhe aus und
komm in die Küche. Es gibt Spaghetti Bolognese und Schokoladenpudding als
Nachtisch.“
„Au ja“, rief Femke erfreut, während sie zu ihrer Schultasche robbte und ihre
Postmappe mit dem Zeugnis herauszerrte. Ihre blonden Zöpfe wippten bei jeder
Bewegung. Schon hatte sie das leicht geknitterte Blatt mit dem Zeugnis in der Hand
und folgte ihrer Mutter in die Küche.
„Mama, du musst das hier unterschreiben, nach den Ferien bekommen wir dann das
echte.“ Femke legte das Blatt auf den großen Esstisch und schob es ihrer Mutter
entgegen, die gerade noch die Schüssel mit den Spaghetti auf die Unterlage stellte:
„Immer langsam, Zappelmaus. Pass auf, dass es nicht schmutzig wird.“
„Das ist doch eh noch nicht das echte, nur eine Kopie hat Herr Bachmann gesagt“,
erwiderte ihre Tochter: „Nun lies schon endlich!“
Frau Weber setzte sich und strich das Papier glatt. Währenddessen kletterte Femke
auf ihren Stuhl und trommelte mit den Fingern auf die Tischplatte. „Und?“, fragte sie
nach wenigen Sekunden.
„Immer langsam, den Text muss ich erstmal lesen“, versuchte sie die
erwartungsfrohe Ungeduld zu zügeln.
Auf dem Zeugnis standen bei den ersten Stufen noch gar keine üblichen Schulnoten,
stattdessen wurde die Leistung durch persönliche Gutachten der Lehrer beschrieben.
In diesen kleinen Texten sollten die Schüler auf positive Art ausgezeichnet werden,
ohne direkt Vergleichsdruck untereinander auszulösen. Außerdem ließen sich die
Leistungen der zweiten Klasse sowieso noch nicht fair als Zahlen zwischen 1 und 6
kodieren.
Nach einer kurzen Zeit blickte Femkes Mutter auf und zu ihrer strahlenden Tochter.
„Das liest sich aber sehr gut“, lobte sie und empfand keinen geringen Stolz auf ihr
schon so großes, fleißiges Kind.
„Nicht wahr? Und Mathe?“, wollte diese wissen. Frau Weber legte den Finger auf
eine Zeile: „Hier steht: Femke löst Rechenaufgaben sicher und findet oft eigene
Lösungswege. Besonders freut sie sich über knifflige Aufgaben und gibt auch bei
schwierigen Rechnungen nicht so schnell auf.“
Femke lachte erfreut. Frau Weber las weiter: „Femke arbeitet stets aufmerksam und
gewissenhaft. Im Unterricht verhält sie sich ruhig und freundlich. Sie ist eher
zurückhaltend und meldet sich nur selten freiwillig, bringt ihre guten Ideen jedoch ein,
wenn sie dazu ermutigt wird. Gegenüber ihren Mitschülerinnen und Mitschülern
verhält sie sich freundlich, hilfsbereit und respektvoll.“
Femke senkte den Blick etwas nach unten, weiterhin lächelnd: „Ich hab halt Angst,
etwas Falsches zu sagen und lasse lieber die anderen vor.“
„Naja, lieber ein wenig schüchtern als ein vorlauter Besserwisser“, meinte ihre Mutter:
„Für nächstes Jahr kannst du ruhig üben, gute Ideen deiner Klasse und vor allem
deinen Lehrern zu zeigen. Aber jetzt wollen wir erstmal dein Zeugnis und den
Ferienbeginn feiern!“
Mit der Nudelzange hievte sie eine große Portion Spaghetti auf Femkes Teller und
darüber eine große Portion Fleisch-Tomatensoße. „Gut, dass ich so viel gekocht
habe“, kommentierte Frau Weber, als sie sah, mit welchem Heißhunger sich Femke
über ihre Portion stürzte. „Heute musst du unbedingt noch deinen Koffer packen,
morgen geht’s sehr früh los“, erinnerte sie ihre Tochter an die bevorstehende
Urlaubsreise.
Frau Weber hatte für sich und Femke, auf den Tipp von der Nachbarin gegenüber
hin, für zwei Wochen eine Ferienwohnung in Garmisch-Partenkirchen gebucht. Sie
selbst liebte die Berge schon immer und wollte sie auch ihrer Tochter nahebringen.
Dort verteilen sich die Touristenmassen selbst in der höchsten Urlaubssaison
einigermaßen und vor allem weiter oben ist es selbst im Sommer angenehm kühl.
Weil Femke jetzt schon Schulkind war, ist ein Reisen außerhalb der Hauptreisezeiten
leider nicht mehr möglich, das war vor zwei Jahren noch anders. Deswegen hielt sie
die Alpen für das perfekte Ziel: Frühzeitig im Voraus gebucht, hielten sie die Kosten in
Grenzen und für sie als quasi alleinerziehende Mutter war eine Anreise im Zug
einigermaßen entspannt möglich. Femkes Vater hatte sie und seine Tochter leider
schon kurz nach der Geburt verlassen. Sie waren zwar offiziell noch verheiratet, Frau
Weber hatte aber seit Ewigkeiten keinen Kontakt mehr mit ihrem Mann und Femkes
Vater. Sie hatte aber trotzdem nicht das Gefühl, dass Femke irgendetwas fehlte und
diese fragte auch nur sehr selten nach ihrem Papa.
Nachdem der letzte Löffel Schokoladenpudding in Femkes Mund verschwunden war
und die Schüssel ausgekratzt, hüpfte die stolze bald Drittklässlerin schon auf und
stürmte die Treppe hoch in Richtung ihres Zimmers. Sie und ihre Mutter bewohnten
ein kleines, aber gemütliches zweistöckiges Reihen-Einfamilienhaus. Femkes
Zimmer war das größte in der ersten Etage und lag zur Straße hin. Direkt unter dem
Fenster stand ihr Schreibtisch mit Blick auf die umliegenden Häuser. So konnte sie
beim Hausaufgabenmachen direkt sehen, wenn ihre Freunde draußen spielten.
Rechts gegenüber, hinter der Straßenkurve, wohnte Sam, ein Klassenkamerad, und
direkt dahinter eine Querstraße weiter ihre Freundin Mia. Diese war ein knappes
halbes Jahr jünger als Femke und besuchte deshalb eine Klasse unter ihr. Trotzdem
gingen die beiden mit Sam jeden Tag gemeinsam zur Schule. Heute hatten sie alle
drei nur drei Schulstunden gehabt und konnten sich deshalb auch auf dem
Nachhauseweg über ihre Ferienpläne austauschen.
Femkes Koffer stand schon aufgeklappt auf ihrem Zimmerboden. Es handelte sich
um einen kleinen Rollkoffer, den sie vor einem Jahr zum Geburtstag bekommen
hatte. Zum Glück musste sie sich nicht um das Packen ihrer Klamotten kümmern,
das übernahm ihre Mutter für sie. So hatte sie den ganzen Koffer frei für wichtigere
Dinge. Als erstes marschierte sie zum großen Bücherschrank an der Wand links
neben ihrem Schreibtisch und griff sich die drei „Das magische Baumhaus“-Bücher,
die sie sich neulich aus der alten Telefonzelle gegenüber ihrer Schule besorgt hatte.
Dort konnte jedermann nicht mehr gebrauchte Bücher hineinstellen und Femke
schaute häufiger mal vorbei, ob sie etwas Spannendes fand.
Nachdem sie die Bücher platzsparend in dem ansonsten noch leeren Koffer verstaut
hatte, platzierte sie noch ihr Malbuch, ein Mäppchen mit jeder Menge Stiften und ihre
Bastelsachen in dem Kinderkoffer. Was auch nicht fehlen durfte, war ihre
Lieblingspuppe „Annabelle“. Diese und die Box mit den Puppenkleidern legte sie
oben in den Koffer, damit sie auch ja nicht zerdrückt werden würde. Femke blickte
sich im Zimmer um und überlegte, was sie noch vergessen hatte. Ihre Mama hatte
sie ermahnt, dass sie ihren Koffer bitte nicht zu schwer machen solle, sie müssten ihr
ganzes Gepäck zum Zug tragen. Femke war ein wenig enttäuscht, dass sie nicht
auch ihr kleines Radio mitnehmen konnte, aber vielleicht gab es ja in der
Ferienwohnung eine Möglichkeit, ihren Hörspielen zu lauschen. Mit diesem
Gedanken quetschte Femke zwischen ihr Gepäck noch zwei CDs.
Als sie fertig war und der Koffer kaum noch zu ging, rief Femke ihre Mutter:
„Mamaaaaaa, ich bin fertig! Komm mal her.“ Frau Weber betrat das Zimmer und ließ
sich geduldig das Werk ihrer Tochter zeigen. „Sehr ordentlich“, lobte sie den Koffer.
Nach einem kurzen Gewichtstest meinte sie: „Das sollte in Ordnung gehen. Wir
müssen morgen nur schauen, dass wir den Koffer in die Gepäckablage bekommen.“
„Wollen wir uns jetzt an deine Hausaufgaben machen und einen letzten Ausflug vor
unserer großen Reise in die Innenstadt machen?“, fügte sie zwinkernd hinzu. Kaum
hatte sie das angeboten, stand Femke schon auf den Beinen und flitzte aus dem
Zimmer: „Ja! Sehr gerne.“
Es wurde ein schöner Nachmittag und Abend. Femke und ihre Mutter schlenderten
durch den kleinen Ortskern und schleckten jeder zwei Kugeln in der Waffel. Sie
wohnten in einer schönen Kleinstadt, aber nur 25 Autominuten von der nächsten
Millionenstadt entfernt. Das passte gut, da Frau Weber so während Femke in der
Schule war auch mal einkaufen gehen konnte. Von ihrer Haustür bis zur Schule
waren es nur wenige Minuten zu Fuß, sodass Femke den Weg zusammen mit ihren
Freunden auch alleine gehen konnte. Nach dem Eis liefen die beiden noch eine
ganze Weile durch die Einkaufsstraße der Fußgängerzone. In den Schaufenstern der
kleinen Geschäfte gab es jede Menge zu betrachten, sodass Femke immer wieder
stehen blieb, um die bunten Auslagen anzusehen. Später setzten sich Femke und
ihre Mutter noch auf eine Bank auf einer Lichtung im nahen Stadtpark, der schon
eher ein kleines Wäldchen war. Während Frau Weber die warmen Sonnenstrahlen
genoss, kletterte Femke auf die großen Findlinge am Rand und plauderte munter
über ihre Pläne für die Sommerferien. Sie war schon sehr gespannt auf die Alpen,
diese Art von Bergen kannte sie bisher nur von Bildern und aus den Erzählungen
ihrer Mutter. Die Gegend ihrer Stadt war so ziemlich das Flachste, das überhaupt
möglich ist.
Als sie endlich den Heimweg antraten, stand die Sonne schon merklich tiefer. Frau
Weber merkte an, dass es eigentlich schon längst Schlafensgehzeit für Femke wäre,
insbesondere wo sie morgen so früh aufstehen mussten. Beim Abendbrot gähnte
Femke auch schon mehrmals deutlich. Ihre Mutter forderte sie auf: „Geh doch
schonmal ins Badezimmer und putz dir die Zähne. Ich komme auch gleich.“ Femke
nickte, erstaunlicherweise ohne zu widersprechen, und trottete die Treppe nach
oben. Ihre Mutter sah gnädig darüber hinweg, dass sie vergaß, ihren Teller
abzuräumen. Die ganze Abendroutine ging heute etwas schneller als sonst. Im Bad
angekommen stieg die Siebenjährige auf ihren kleinen Hocker vor dem
Waschbecken und griff sich die elektrische Zahnbürste mit Marienkäferaufkleber.
Auch wenn sie die Erhöhung eigentlich nicht mehr brauchte, konnte sie so besser in
den Spiegel schauen. Gründlich, wie sie es gelernt hatte, fuhr sie mit der Zahnbürste
alle Reihen von innen und außen ab. Natürlich zuerst oben. Gerade als sie zu den
unteren Zähnen wechseln wollte, erschien ihre Mutter hinter ihr. „Gib mal her,
Schätzchen, ich kontrolliere nochmal“, sagte sie und nahm die Zahnbürste in die
Hand. Nachdem alle Zähnchen blitzblank waren und der Mund ausgespült, wies die
Mutter ihre Tochter an, sich schonmal auszuziehen und nochmal auf die Toilette zu
gehen. Sie selbst verließ das Bad, um schonmal Femkes Schlafanzug aus deren
Kleiderschrank rauszusuchen und eine Windel auf das Bett zu legen. Frau Weber
war es sehr unangenehm, dass ihrer großen Tochter nachts noch häufiger „Unfälle“
passierten. Der Kinderarzt hatte nach einer umfangreichen Untersuchung aber keine
organischen Ursachen feststellen können und sie damit beruhigt, dass das in dem
Alter hin und wieder schonmal vorkommen könne. Sie solle sich keine Gedanken
machen und das Bettnässen erstmal nur weiter beobachten. Auch Femke hatte
erstaunlicherweise kein Problem damit, beim Zubettgehen von ihrer Mutter gewickelt
zu werden. Für sie war das normal und kein großes Thema. Nur vor anderen war ihr
das peinlich. Wenn sie Besuch von ihren Spielkameraden hatte, bedeckte sie vorher
die Windelstapel in der Schublade ihres Kleiderschrankes sorgfältig mit Klamotten.
Sollte doch mal einer neugierig in ihren Sachen schnüffeln, würde dieser nicht sofort
ihr Geheimnis entdecken können. Übernachtungen bei Freunden hatte sie bisher
immer umgehen können. Nur vor der geplanten Klassenfahrt in etwas mehr als
einem halben Jahr sorgte ihre Mutter sich. Sie hatten schon Höschenwindeln
getestet, leider liefen diese häufiger mal aus, was in einem fremden Bett nicht
passieren sollte. Außerdem hatte sie keine Ahnung, wie Femke die benutzten
Windeln morgens entsorgen sollte. Eigentlich war die einzige Möglichkeit, den
Klassenlehrer einzuweihen, aber Femke würde niemals wollen, dass ihr Lehrer, den
sie jeden Tag im Unterricht sah, ihr Geheimnis kannte, und auch sie selbst als Mutter
schämte sich vor einem Gespräch mit dem Lehrer. Jetzt hoffte sie nur noch, dass
sich das Problem bis dahin von selbst löste.
Kaum zwei Minuten später schlurfte Femke aus dem Bad ins Zimmer, die Hose nicht
ganz ausgezogen und an einem Bein hinter sich herziehend. Ihre Mutter lachte, hob
ihre Tochter aus dem Bett und half ihr beim Ausziehen. Sie drückte Femke sanft nach
hinten und als sie „Popo hoch“ sagte, hob Femke automatisch den Unterkörper. Ihre
Mama schob die Pampers Größe 7 unter sie und Femke senkte sich routiniert auf die
Windel. Ihre Mutter zog das Vorderteil zwischen Femkes Beinen hindurch nach oben
und verschloss die beiden Seitenflügel über ihrem Bauch. Zum Schluss fuhr sie noch
einmal mit dem Finger die Bündchen entlang, damit diese bequem an der Haut
lagen. Die Decke einmal ausschlagend ließ sie diese glatt auf ihre Tochter sinken, bis
über die Schultern. Dann drückte Femkes Mutter die Decke entlang von Femke
kuschelig an sie, damit diese trotz des Sommers nicht in der eventuell kühleren
Nacht frieren würde. „Träum was Schönes“, wünschte sie Femke noch eine gute
Nacht, strich ihr einmal über die Haare und blieb noch ein Weilchen neben ihrer
Tochter sitzen. Femke hatte heute ein so gutes Zeugnis nach Hause gebracht, sie
konnte zurecht stolz auf ihre große Tochter sein. Schließlich stand Frau Weber auf,
stellte das Fenster auf Kipp und verließ leise das Zimmer. Sie packte noch die letzten
Kleinigkeiten wie die Zahnbürsten und ihr Handy in den Reiserucksack und legte sich
dann selber ein Zimmer weiter schlafen.
Trotz ihrer Müdigkeit konnte Femke vor Aufregung nicht schlafen. Nach einigen
Minuten öffnete sie nochmal die Augen und blieb mit offenen Augen liegen. Morgen
würden sie schon vor Sonnenaufgang aufstehen, um rechtzeitig beim Bahnhof zu
sein. Im Sachunterricht hatten sie gelernt, dass die Zugspitze mit 2962 Metern
Deutschlands höchster Berg ist und morgen würde sie diesen sehen. Femke wälzte
sich im Bett umher und versuchte die richtige Schlafposition zu finden. Das Laken
unter ihr hatte Falten bekommen und sie schwitzte trotz der kühlen Luft, die durch
das leicht offene Fenster zog. Während Femke so da lag, merkte sie plötzlich, dass
sie doch noch einmal auf Toilette musste. Sie hätte sich im Bad besser mehr Zeit
gelassen. Ohne groß darüber nachzudenken, rollte sie sich zurück auf den Rücken
und ließ es einfach laufen. Zwar wusste sie intuitiv, dass ihre Mama das nicht gut
finden würde, aber die Müdigkeit und das kuschelige Bett sorgten dafür, dass sie
diese Lösung häufiger anwandte. Während sie pullerte, drückte sie die Beine
zusammen und spürte das warme Vlies im Schritt. Nachdem sie sich erleichtert hatte,
konnte sie schließlich auch schnell einschlafen.
Pünktlich um fünf am Morgen klingelte der Wecker neben Frau Webers Bett. Mit einer
Mischung aus Vorfreude auf den gemeinsamen Urlaub mit ihrer Tochter und
Anspannung aufgrund der Verantwortung stand sie auf und machte sich fertig. Über
die Buchungsseite der Bahn war die frühe ICE-Verbindung um ein Vielfaches
günstiger vorgeschlagen worden, sodass sich Frau Weber schnell für das Angebot
entschlossen hatte. Die frühe Abreise hatte außerdem den Vorteil, dass sie nicht erst
am späten Abend ankommen würden. Selbst wenn es Verspätungen oder Probleme
beim Umsteigen geben sollte, würden sie den Abend trotzdem schon in Garmisch-
Partenkirchen verbringen können. Die alleinerziehende Mutter trat vorsichtig in
Femkes Zimmer und betrachtete die Schlafende. Sie lag auf dem Bauch in ihre
Bettdecke eingerollt. Die hellen Haare standen in alle Richtungen ab. Ihre Mutter
lächelte und strich ihrer Tochter vorsichtig über den Kopf. Sie hoffte, dass sie von
selbst aufwachen würde, wenn sie sich bei den letzten Abreisevorbereitungen keine
besondere Mühe gab, leise zu sein. Sie schleifte die Koffer die Treppe nach unten
und rollte sie schonmal zur Haustür. Sie legte die Regenjacken für sie beide noch
griffbereit nach oben, nach Wetterbericht könnten trotz der Temperaturen einige
Schauer geben. Anschließend ging sie in die Küche, um sich einen Kaffee zu
machen. Sie planten die Straßenbahn um 5:20 Uhr an der nahen Haltestelle zu
nehmen. Beim Hauptbahnhof in der nahen Großstadt würden sie dann in den
gebuchten ICE einsteigen und hoffentlich pünktlich ankommen. Als nach 10 Minuten
immer noch nichts von Femke zu sehen war, ging sie erneut nach oben. „Aufstehen!
Es geht los! Femke!“ Keinerlei Reaktion. Sie ging zum Lichtschalter und machte das
Zimmer taghell. Ihre Tochter ließ sich davon nicht beirren und drehte sich auf die
andere Seite. Frau Weber schüttelte den Kopf und setzte sich zu der Siebenjährigen
ans Bett. Liebevoll auf sie einredend befreite sie Femke vorsichtig von ihrer
Bettdecke. Trotz der Bewegungen durch ihre Mutter ließ sie sich nicht aufwecken.
Kein Wunder so früh am Morgen und wo sie gestern so lange aufgeblieben waren.
Murmelte nur etwas Unverständliches, zeigte aber ansonsten keinerlei Reaktion. Mit
Blick auf die Uhr und da ihr nichts anderes übrig blieb, zog Frau Weber ihr die Decke
ganz weg. Sie ging zum Kleiderschrank, um schonmal eine kurze Jeans und ein T-
Shirt als Reiseoutfit für Femke bereitzulegen. Langsam ungeduldig werdend begann
sie, die noch halb schlafende Femke umzuziehen. Sie griff zwischen deren Beine und
drückte das Material etwas zusammen, um festzustellen, dass Femke leider nicht
ganz trocken geblieben war. Frau Weber seufzte. Sie beschloss, dass ihre große
Tochter heute ausnahmsweise auch tagsüber vorsorglich eine Windel tragen sollte,
falls diese im Zug noch ein paar Stunden schlafen wollte. Sie könnten diese dann ja
auf der Zugtoilette ausziehen. Mit diesem Gedanken holte sie eine neue Pampers
und legte diese aufs Bett. Sie öffnete die Klebestreifen über Femkes Bauch und
entfernte die nasse routinemäßig Windel. Sie fühlte sich matschig an. Mit einem
Taschentuch trocknete sie vorsichtig die empfindliche Haut, legte dieses dann in die
alte Windel und rollte sie dann zusammen. Vermutlich durch die kühle Luft im Schritt
geweckt, schien Femke munterer zu werden. Sie murmelte: „Mama… was ist los?
Fahren wir heute zur Zugspitze?“ Ihre Mutter lachte, während sie die neue Windel
entfaltete und Femke zur Seite drehte: „Guten Morgen, mein Schatz! Heute fahren
wir erstmal Zug, aber wir werden die Zugspitze heute Abend bestimmt schon sehen
können.“ Frau Weber schob die frische Windel unter Femkes Po und hob sie etwas
an. Sie rollte Femke zurück auf den Rücken und verschloss das Vorderteil der
Pampers. Danach griff sie sich die Jeans und forderte Femke auf, die Beine zu
heben. Sie streifte die Hose über die Beine, die schlaftrunkene Femke richtete sich
auf und mit etwas Ruckeln zog sie die Jeans ganz nach oben. Femke setzte sich auf
den Bettrand und schaute ihre Mutter müde an. Diese half ihr noch ins T-Shirt und
begann dann die langen Haare mit Kamm und Bürste zu bearbeiten. „Wir müssen
uns ein wenig beeilen, Zappelmaus“, rief die Mutter zur Eile auf. „Um 6 Uhr müssen
wir beim Hauptbahnhof sein, um unseren Zug zu bekommen“, fügte sie als Erklärung
bei. Femke wurde langsam wacher und nickte aufgeregt.
Nach einer Katzenwäsche einer Tasse Wasser und einem Schokoriegel als Frühstück
waren sie auch schon abfahrbereit. Femke wartete an der Haustür, während ihre
Mutter nochmal durch alle Zimmer ging und prüfte, ob sie nichts vergessen hatten
und das Haus so zwei Wochen zurücklassen konnten. Femke genoss die Stimmung.
Draußen schlug ihnen frische, kühle Morgenluft entgegen. Es war noch dunkel und
wurde gerade erst langsam heller. Die Laternen brannten noch. Bis zur Haltestelle
der Straßenbahn waren es nur ein paar Minuten. Femke rollte ihren kleinen Koffer
hinter sich her, ihre Mutter zog den schweren Familienkoffer und trug den
Reiserucksack auf dem Rücken. Beide freuten sich sehr auf ihr Abenteuer. Auf dem
Weg beobachtete Femke aufmerksam die Gegend. So früh am Morgen hatte sie ihr
Viertel noch nie gesehen. An der Haltestelle angekommen, überprüfte Frau Weber
zuerst die digitalen Fahrplananzeigen. Sie würden nur 5 Minuten warten müssen, das
passte ja perfekt. Femke schlenderte zu den Sitzgelegenheiten und ließ sich auf eine
Bank fallen. Dabei spürte sie ein Polster unter sich. Sie betrachtete das Holz unter
sich und dann ihre Hose. Sie runzelte die Stirn und erstarrte panisch, als sie den
Hosenbund etwas nach vorne zog und feststellte, dass sie eine Windel trug. Und das
draußen! Sie hatte eben im Halbschlaf gar nicht gemerkt bzw. realisiert, dass sie
gewickelt wurde. „Mama! Mama!“, rief sie sofort ihre Mutter. Femke stand auf und lief
die paar Schritte zu ihrer Mutter. Sie zog sie am Ärmel und flüsterte: „Ich… ich hab
immer noch meine Windel an! Was ist, wenn mich jemand sieht?“ Ihre Mutter
beruhigte sie: „Ich dachte, du würdest gleich im Zug vielleicht gerne noch ein paar
Stunden schlafen oder ausruhen. Du warst vorhin noch so müde, da hab ich
umgezogen, damit wir es pünktlich schaffen. Wenn du willst, können wir gleich am
Hauptbahnhof eine Toilette suchen und die Windel ausziehen.“ Femke wirkte nicht
überzeugt. Sie blickte aufgeregt in alle Richtungen, ob auch ja keiner kam, den sie
kannte. Ihre Mutter lächelte, sie hatte eigentlich gedacht, dass ihrer Tochter das
nichts ausmachen würde: „Femke, keine Sorge. Man sieht überhaupt nichts.
Außerdem ist hier doch kein Mensch und schon gar niemand, den wir kennen.“
Femke ließ die Argumente nur bedingt gelten. Sie fühlte sich in der Windel zwar nicht
unwohl, der Gedanke daran, dass diese von einem ihrer Freunde, einem Lehrer oder
sonst wem gesehen werden könnte, sorgte sie aber sehr. Femke ging zurück zu
ihrem Sitzplatz und ließ sich wieder auf die Bank sinken, die Umgebung immer
wachsam im Auge. Es war still so früh am Morgen und sie standen ganz allein auf
dem Bahnsteig. Wegen dem dichten Gebüsch hinter ihnen konnten sie den
Sonnenaufgang zwar nicht sehen, merkten aber, dass es schon nicht mehr ganz so
dunkel wie eben war.
Pünktlich auf die Minute fuhr die Straßenbahn ratternd in die Station ein. Frau Weber
griff die Hand ihrer Tochter und trat über die Schwelle der aufklappenden Bahntüren.
In der anderen Hand den Koffer hinter sich herziehend. Niemand wollte aussteigen,
obwohl der Waggon erstaunlicherweise nicht ganz leer war. Einzelne Pendler saßen
schon in der Bahn müde zurückgelehnt. Frau Weber zog Femke zu einer freien
Vierergruppe hin und ließ sie durchrutschen, sodass sie am Fenster sitzen konnte.
Die Koffer stellten sie vor sich, zwischen die Sitze. Das Licht in der Bahn wirkte durch
die Dunkelheit draußen heller als gewöhnlich. Nachdem sie saßen, fuhr die Bahn mit
einem Ruck direkt wieder an. Femke dachte daran, wohin sie fuhren, und hatte die
Windel vor Aufregung schon fast verdrängt, als sie merkte, dass sie dringend Pipi
musste. Sie hatte bis eben gar nicht auf ihre Blase geachtet und wurde erst durch
das Vibrieren der Bahn darauf aufmerksam gemacht. Die Grundschülerin blickte zu
ihrer Mutter. Mama hatte gesagt, dass sie sich beim Hauptbahnhof umziehen könnte,
dort würde sie dann bestimmt auch aufs Klo gehen können. Leider wurde das
Drängen mit jeder Station immer stärker und unangenehmer. Femke fiel auf, dass sie
heute noch gar nicht auf dem Klo gewesen war. Sie beschloss, nur ein paar Tropfen
in die Windel gehen zu lassen, damit das Einhalten etwas erträglicher werden würde.
Ein bisschen was würde bestimmt schnell wieder trocknen und dann nicht mehr
sichtbar sein. Sie blickte wieder zu ihrer Mutter. Diese hatte die Anzeige mit den
nächsten Stationen im Blick. Femke tat, als schaue sie aus dem Fenster und änderte
die Sitzposition etwas. Es war ganz ungewohnt, in dieser Position Pipi zu machen.
Dank der Dringlichkeit klappte es aber relativ schnell. Ungebremst ergoss sich das
Wasser in ihre spezielle Unterwäsche. Femke vergaß ganz, wieder einzuhalten, wie
geplant, so gut tat diese Erleichterung. Es wollte gar nicht mehr aufhören zu laufen.
Erst als der letzte Tropfen raus war, fragte sie sich erschrocken, wie sie das ihrer
Mutter erklären sollte. Sie blickte zur Seite, aber ihre Mama schien nichts gemerkt zu
haben. Unauffällig strich sie ihr helles Oberteil über dem Hosenbund glatt. Jetzt hatte
sie von ihrer Mutter verlangt, ihr die Windel gleich wieder auszuziehen und konnte
nicht mehr so tun, als wäre das versehentlich beim Dösen im ICE passiert. Femke
blickte unruhig umher und schaute an sich herunter, ob man wenigstens von außen
nicht sehen konnte. Es sah alles normal aus, sie hätte genauso gut eine Unterhose
tragen können. Die Jeans warf im Schritt eine kleine Falte, es handelte sich aber um
keine hautenge Hose, also war das normal. Femke lehnte sich wieder zurück in den
harten Sitz und schaute aus dem Fenster. Sie konnte nur hoffen, dass ihre Mutter
vergaß, dass sie heute eine Windel anhatte. Dann konnte sie überlegen, wie sie das
Problem lösen konnte. Aus dem Fenster blickend versuchte sie auszumachen, wo sie
waren. Draußen konnte man aber aus der hellen Bahn heraus nicht so viel erkennen,
nur hin und wieder den Schatten eines Baumes oder Pfeilers. Femke lehnte sich zur
Seite an die Schulter ihrer Mutter.
Nach kurzer Zeit näherten sie sich auch schon dem Hauptbahnhof und mussten sich
aufs Aussteigen vorbereiten. Femke hatte jedes Mal Sorge, dass sie beim Aussteigen
im Zug zurückbleiben würde. Ihre Mutter wusste das und nahm ihre Tochter deshalb
an die Hand. Den großen Reiserucksack auf den Rücken hievend und den Koffer in
der anderen Hand stellten sich die beiden in den Türbereich. Femke hatte ihren
kleinen Koffer vor sich gestellt, sodass sie ihn zügig mittragen konnte. Mit einem
hellen Sirren bremste die Bahn so plötzlich, dass Femke Mühe hatte, auf den Beinen
zu bleiben. Die Flügeltüren öffneten sich und Femke und ihre Mutter traten auf den
Bahnsteig. Der Bahnhof war riesig. Ungeachtet der Uhrzeit hallten überall Schritte
und die Geräusche von eilenden Menschen vermischten sich zu einem
Durcheinander. Femke und ihre Mutter nahmen die Rolltreppen auf dem Weg zur
Bahnhofshaupthalle. Frau Weber wollte auf die großen Anzeigetafeln im
Eingangsbereich schauen, ob Gleis und Ankunftszeit noch aktuell waren. Femke
klammerte sich ganz fest an die Hand ihrer Mutter und hielt sich dicht neben ihr, um
ja nicht verloren zu gehen. Plötzlich stöhnte ihre Mutter auf. Auf der Anzeigetafel
wurde ihre ICE-Verbindung Richtung München Hbf, die eigentlich auf Gleis 3 um 6:05
Uhr abfahren sollte, gelb hinterlegt markiert. Der Zug würde jetzt auf Gleis 9
abfahren. Femkes Mutter schüttelte verärgert den Kopf. „Was ist passiert?“, fragte
Femke erschrocken. „Wir müssen doch auf ein anderes Gleis“, antwortete ihre
Mutter, während sie versuchte herauszufinden, in welche Richtung sie dafür gehen
mussten.
Beim neuen, richtigen Bahnsteig angekommen, stellen sie erstaunt fest, dass schon
ein Zug am Bahnsteig stand und dass es sogar ihrer war. Das lag wohl daran, dass
das hier ein Knotenbahnhof war, also der Startbahnhof für die Zugverbindung. Frau
Weber stellte nochmal sicher, dass es wirklich der korrekte Zug am Gleis stand und
freute sich, dass sie jetzt in aller Ruhe Platz nehmen konnten. Sie erklärte ihrer
Tochter, dass man einen ICE immer an dem roten Streifen erkennen konnte und dass
er so hieß, weil er superschnell fuhr und nur in den wichtigsten Städten anhielt. Wenn
der Rest nach Fahrplan lief, würde der Zug erst in knappen 10 Minuten losfahren, sie
hatten also genug Zeit, sich einen Sitzplatz zu suchen. Ohne gebuchte
Sitzplatzreservierung hatten sie zwar keine Garantie, den Wunschplatz zu
bekommen, waren dafür aber auch flexibel. Sie fanden ein zum Großteil leeres Abteil.
Frau Weber hob den schweren Koffer in die dafür vorgesehenen Abstellflächen zu
Beginn des Abteils. Den Rucksack und Femkes kleinen Koffer nahmen sie mit auf der
Suche nach einem Sitzplatz. In all der Reiseaufregung war Frau Weber ganz
untergegangen, dass sie eigentlich die Örtlichkeiten aufsuchen wollten und auch
Femke vermied es, sie daran zu erinnern. Die Tatsache, dass die vor ihr stehende
und sich interessiert umschauende Femke gerade eine Windel umhatte, hatte Frau
Weber vergessen. Kein Wunder bei den ganzen Sachen, an die sie denken musste,
und auch da Femke ja sonst nie tagsüber eine Windel trug. Femke bemerkte auch,
dass ihre Mutter das Thema offenbar völlig vergessen hatte. Einerseits war sie
deshalb erleichtert, ihrer Mutter würde nicht sofort bemerken, dass sie sich
absichtlich nass gemacht hatte. Sie wüsste nicht, wie sie das erklären sollte und
wollte nicht, dass es schlechte Stimmung gab. Andererseits würde ihre Mutter das
sowieso entdecken. Wenigstens könnte sie dann die Ausrede bringen, dass es beim
Ausruhen im ICE passiert sei, sie merkte ja wirklich, dass sie noch ein bisschen
schläfrig vom frühen Aufstehen war.
Frau Weber entschied sich für eine freie Sitzgruppe mit eigenem Tisch. Sie setzte
sich in Fahrtrichtung und ließ die zappelige Femke gegenüber rückwärts fahren. Das
war für ihren Magen schonender. Femke drückte ihr Gesicht gegen die
Fensterscheibe. Draußen konnte man immer noch den Bahnsteig sehen. „Wann
fahren wir los, Mama?“, fragte sie. „Kann nicht mehr lange dauern“, antwortete diese:
„Du kannst dich aber ruhig zurücklehnen, Zappelmaus, wir werden einige Stunden
unterwegs sein, da bleibt noch genug Zeit zum Erkunden.“ „Jetzt hab ich erst mal
Lust auf ein richtiges, zweites Frühstück“, fügte sie noch hinzu. Sie zauberte eine
Dose belegter Toasts hervor, für Femke eine Flasche Apfelschorle und eine
Thermosflasche Kaffee für sich selber. „Hunger“, kommentierte Femke lustig gemeint
und machte sich ans Essen. Frau Weber bat sie unauffällig zu essen, da sie sich
nicht sicher war, ob man überhaupt Mitgebrachtes verzehren durfte. Nach dem ersten
Toast öffnete Femke vorsichtig die zischende Apfelschorlenflasche und trank gierig.
Auch ihre Mutter genehmigte sich ein paar Schlucke des noch heißen Kaffees.
Endlich setzte sich der Zug in Bewegung. Der Lokführer begrüßte die Passagiere mit
einer freundlichen Durchsage. Femke lauschte gespannt und konzentriert. Draußen
war es inzwischen hell geworden. Man konnte erkennen, wie der Zug beschleunigte.
Mit Blick auf die zurückziehenden bekannten Gegenden kommentierte Femke
fröhlich und aufgeregt: „Wir fahren! Mama! Wir fahren!“
NÄCHSTES KAPITEL
Das Zweite Kapitel habe ich schon fast fertig geschrieben und werde es
veröffentlichen wenn euch der Anfang gefallen hat.
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