Dienstag, 3. Dezember 2013

Achims Geschichte Teil 3


Kapitel 3: Axels Töpfchen

Am Frühstückstisch sagte Mama zu Axel, dass sie ein Geschenk für ihn hätte. Der kleine Scheißer war total happy. Mama packte eine weiße Plastikschüssel aus. 


Sie war vorne und hinten erhöht allerdings unterschiedlich stark. Ich verstand nicht was das sein sollte. „Was ist denn das?“ fragte ich aber niemand antwortete mir. Mama zeigte es Axel und sagte: „Das ist dein Töpfchen. Du hast mir gesagt, dass du wie die Großen aufs Klo möchtest und damit kannst du das bald!“ Der kleine Scheißer war ganz aus dem Häuschen. Mir jedenfalls war das völlig egal! Ich ging ohne mich zu verabschieden wieder in mein Zimmer.

Sollte der kleine Axel eben ab sofort ins Töpfchen machen! Bitte! Meinetwegen! Dann würde er eben bald nicht mehr in die Windel machen! In diesem Moment wurde mir klar wie stolz Mami tatsächlich darüber war und dass ich nur eine Entäuschung sei. Das machte mir traurig. Ich spürte wie es feucht zwischen meinen Beinen wurde. Ich nässte mich ein. Dann spürte ich meinen Popo aus dem etwas herauskam. Ich hatte keines von beidem aufhalten können und ich hatte auch nichts davon gespürt. Mir wurde klar, dass ich wohl niemals aufs Töpfchen gehen würde und mir kamen die Tränen.

Doch dann wurde mir etwas anderes klar. Wenn Axel nicht mehr gewickelt werden würde, dann war die Wickelzeit etwas was nur ich mit Mami teilte. Kein Baby mehr dass dazwischen quengelt! Alle Pampers nur für mich! Ich rutschte auf meinem Bürostuhl hin und her. Es war nicht gerade schön auf dem Stinker zu sitzen und so ging ich zu Mami. Ich fand sie im Bad.

„Du Mama...“ - „Nicht jetzt Achim!“ Mami starrte auf Axel der gerade auf seinem Töpfchen saß und die Augen zukniff. „Fertig!“ rief der kleine Scheißer stolz und Mami reagierte mal wieder übertrieben stolz. Ich wollte mir diesen Mist nicht antun und ging wieder.

Mama war auch mittags noch so von ihren Emotionen vereinnamt, dass sie total vergaß mich zu wickeln. Erst am Abend sah ich sie wie sie sich am Wickeltisch zu schaffen machte. Ich wusste nicht genau was sie tat, aber das bedeutete wohl, dass sie mich nun doch frisch pampern würde. Ich zog schonmal meine Hose aus und war froh endlich aus der triefenden und vollgekackten Windel zu kommen, doch dann holte sie Axel. Sie zog ihn aus und bereitete alles für das Wickeln vor.

„Ich dachte der große Axel braucht keine Pampers mehr!“, rief ich. Mami wickelte ihn weiter. Statt ihn jedoch in eine seiner Pampers Junior zu stecken holte sie etwas heraus, was wie eine Unterhose aussah. Ich wusste wie Unterhosen aussahen, weil ich die meiner anderen Geschwister manchmal gesehen hatte. „Ich wickle ihn mit einer Trainingshose.“ sagte Mama ohne mich anzusehen. Axel sah zu mir, deutete auf meine Gummihose und sagte: „Hosenscheißerhose!“ „Was?“ - „Ein anderes Kind in seiner Krabbelgruppe hat eine Gummihose als sowas bezeichnet.“ gab Mama mir zur Antwort. Nachdem sie dann fertig war, sah sie mich an, ging einen Schritt auf mich zu und wurde sofort wütend. „Achim! Warum hast du nicht gesagt, dass du deine Windel vollgemacht hast!? Ich dachte du wärst wenigstens dafür alt genug! Meine Güte!“

Mami wickelte mich nun endlich in eine frische Pampers Baby Dry und cremete meinen Intimbereich mit einer fettenden Creme ein. Der Bereich um meinen Pimmel war wund geworden. Ich hatte Windelausschlag.

Anonym per E-Mail eingesendet. Vielen lieben Dank!

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