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Donnerstag, 10. Oktober 2013

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Erkenntnis Teil 1

„ich gehe dann – bye“
von einem kurzen Grunzen begleitet,fiel die Türe hinter Lilian zu und sie stand noch kurz unter dem Vordach ihrer Veranda. Ihr kurzer Blick in das Haus bereitete ihr schon seit Tagen ernsthaftes Kopfzerbrechen.



„was ist nur geschehen?“ fragte sich die hübsche Amerikanerin.
Sie hatte Frank vor vier Jahren auf einem Ausflug kennengelernt. Damals sah er wirklich gut aus und bemühte sich ernsthaft um ihre Aufmerksamkeit. Sie hatte Pralinen, Rosen und alle anderen Arten von Klischee – behafteten Romanzen erhalten und ihn für diese romantischen Aktionen geliebt.

Schon nach fünf Monaten Beziehung wurde sie gefragt, ob sie ihn denn heiraten würde. Ohne zu Überlegen und zu dieser Zeit arbeitslos hatte sie natürlich zugestimmt.
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Mutig und selbstbewusst drängte Frank auf ein eigenes Geschäft. Sie eröffneten in seiner Heimatstadt Williston in North Dakota ein Fotostudio.


Lilian ließ sich wieder überrumpeln.
Sie zogen also in das kleine, aber hübsch rot gestrichene Holzhaus am Rande der großen Stadt, obwohl sie die Gegend inzwischen furchtbar verabscheute.


Lilian war gelernte Fotografin und ihr Mann hatte versprochen, das Büro und quasi die „Lehrlingsarbeit“ zu übernehmen. Anfangs war sie selbst für die ersten Auslagen und die Werbung als Model aufgetreten.
Die Figur dazu besaß sie allemal – aber meist wurde sie nur wegen ihrer leuchtend grünen Augen auf den Bildern von den Kunden angesprochen.
Sie war braunhaarig, die glatt und lang auf schmale Schultern fielen und liebte ihre tatsächlich stechend grünen Augen – die runde Stupsnase hingegen hasste sie.

Das Geschäft lief inzwischen prima, auch wenn es schleppend begonnen hatte. Mit ihrem gewinnenden Lächeln und dem sympathische Auftreten gewann sie im Lauf der Zeit treue Kunden, die jedes anstehende Fotoshooting bei ihr machen ließen.
Bei Hochzeiten, Geburtstagen und anderen wichtigen Feiern war sie nun die Topadresse in Williston.

Frank hingegen hatte sich mehr und mehr aus dem Dienst geschummelt. Scheinbar machte ihm Arbeit und Sport generell keinen Spaß, denn er war dick geworden. Er lies sich von ihr bekochen und saß fast nur noch vor dem Fernseher.

„Wie sehr vermisse ich die Zeit, als wir gemeinsam etwas unternommen haben – sogar der Sex fehlt mir“ stellte Lilian wehmütig an die Holzsäule ihrer Veranda gelehnt fest und kehrte langsam aus ihren Erinnerungen zurück

Sie ging das kurze Stück über ihren Vorgarten auf die Einfahrt und erschrak heftig, als der dunkle Van, der vor ihrem Haus parkte, Gas gab und schnell davon fuhr.
Sie zwickte schnell ihre Beine zusammen, doch es war schon zu spät und einzelne Tropfen gingen in die Unterhose.
Lilian ärgerte sich über den unbekannten Fahrer, blickte dem Fahrzeug böse nach und öffnete ihre Garagentor.




II


Ein Blick aus dem Fenster verriet Sam, das in der Nacht schon erster Schnee gefallen war. Nur mit einer Boxershort bekleidet, stieg er aus seinem warmen Bett und ging schnurstracks zum Ofen des kleinen Blockhauses, um Feuer zu machen.

 Endlich brannte das Holz knisternd und der muskulöse Kerl erhob sich langsam.
„Bald ist alles vorbereitet – dann kann ich sie holen“ schoss es ihm durch den Kopf und bei diesem Gedanken packte ihn die Erregung.
Der noch kalte Rauch drang in seine Nase und füllte mit leichtem Nebel gleich darauf den ganzen Raum aus.


Sam lies seinen Blick durch die Holzhütte wandern. Nur von einem großen, dicken Holzbalken gestützt, öffnete sich ein großer Raum. An einer Seite befand sich der Holzofen, über dem kleine Regale zum Kochen und Aufbewahren angebracht waren. Um ihn herum sind standen eine Menge Kisten – groß und klein, doch alle für den selben Zweck, doch noch war der Inhalt nicht notwendig.

Die restliche Fläche füllte ein einfacher, eckiger Tisch, zwei Stühle und das kleine Bett vorerst nur annähernd aus.

„na dann mal los“ dachte sich Sam, öffnete die Türe, trat hinaus in die mit weißem Zucker bestäubte Natur und rannte los. Nur so konnte er seine Gedanken in den Griff bekommen – seine Wut zügeln und gleichzeitig seinen Leistungsstand aufrecht erhalten. An einem kurzen Ast absolvierte er wie jeden Morgen seine Klimmzüge und anschließend die Liegestütze und Situps.

Verschwitzt, aber gut gelaunt wusch er sich anschließend mit dem kalten Brunnenwasser – putzte sich die Zähne und ging zurück in die Hütte. Fast versteckt passte sich das braune Gebäude in die nahen Berge ein – ein perfekter Ort!

Mit einem Grinsen zog sich Sam ein frisches Oberteil und eine Jeans an und ging zu seinem dunkelblauen Van, der hinter der Hütte vor dem Holzstapel stand und öffnete die  Heckklappen.

Mehrere Kamera´s, eine Mülltüte und mehrere Kisten lagen hinten im Fahrzeug.
Er stieg hinein und öffnete eine der Pappkartonschachteln. Ordentlich gestapelt lagen dort die Foto seiner Opfer.

Frauen, die unterschiedlicher nicht hätten sein können, waren darauf zu sehen. Jung und Alt, Dick und Dünn, doch nur das oberste Foto hatte es Sam angetan...






III


Lilian sang laut mit dem Radio ihres Wagens mit, während sich ihre Gedanken weiter um den dunklen Lieferwagen drehten. Sie hatte das Auto schon oft gesehen, doch sie erinnerte sich nicht, wann und wo.

„na ja, es wird mir schon wieder einfallen“ dachte sie die junge Frau und parkte gleich darauf vor ihrem Laden.
Sie öffnete die Türe mit einem quietschenden Geräusch und trat ein. Das Fotostudio besaß mehrere Räume, eins für Shootings, eines zum Entwickeln fertiger Foto´s und als Rückzugsraum und einen Empfangsbereich.

Sie würde nur kurz nach dem Rechten sehen, denn heute war sie für eine Hochzeit gebucht worden, auf der sie den ganzen Tag fotografieren sollte.
„Wo habe ich bloß meine gute Kamera gelassen“ fragte sich Lilian und suchte verzweifelt danach Raum für Raum ab.

Schließlich tauchte sie auf der Theke des Empfangsbereich´s auf und sie konnte sich gar nicht daran erinnern, sie dort hingelegt zu haben.
Sie nahm die Kamera fast zärtlich in die Hand und darunter kam ein Din A4 großes Blatt Papier zum Vorschein.

„ich weiß es....“ las Lilian laut das mit der Hand Geschriebene vor und musste Grinsen, dann drehte sie das Blatt um und blickte wie zu einer Säule erstarrt auf das Foto...


„Nein!“ hauchte sie, das konnte nicht sein.
Unsicher blickte sie sich um, doch niemand war zu sehen. Sie hatte ein komisches Gefühl in der Magengegend und fühlte sie sich beobachtet.

Hektisch schnappte sie nach der Kamera, zerknüllte das Bild wütend in ihrer Hand und verließ nach dem sorgfältigen Abschließen das Studio.

Sie fühlte sich, als läge eine Schlinge um ihren Hals, als sie sich zurück ins Auto rettete und verloren überlegte.
„was soll ich bloß tun?“ Verzweiflung machte sich breit.

Sie spielte gedanklich alle Möglichkeiten durch. Polizei, oder doch ihr Mann Frank. Aber alle würden dann dieses Foto sehen und das wollte sie unter allen Umständen vermeiden.

„Vielleicht war dieses Bild sogar von Frank?“ fragte sie sich, doch es konnte nicht sein, denn sie war viel zu vorsichtig gewesen.

Starr saß sie hinter dem Steuer, bis sie beschloss, sich vorerst nichts anmerken zu lassen. Lilian startete den Motor und fuhr weiter zur geplanten Hochzeit.





IV



David lief den Flur des Bürogebäudes entlang. Wieder einmal hatte ihn einer seiner Vorgesetzten  als Laufbursche missbraucht. Sicher lag das daran, das er noch fast wie ein Junge aussah, obwohl er fast zwanzig Jahre alt war.

Seit dem Beginn seiner Ausbildung war er ständig auf unterschiedlichste Weise gedemütigt und erniedrigt worden. Er hatte alles ertragen, wenn auch nur widerwillig und schon in drei Monaten würde er diese Firma verlassen können.
Der Gedanke an den morgen beginnenden Urlaub zauberte ein Lächeln in sein jugendliches Gesicht.

„Burkland, wo waren Sie denn schon wieder?“ fragte der bullig gebaute Vorstandsvorsitzende.
David war völlig außer Atem und rang nach Luft, bevor er dem Mann mit dem schwarzen Anzug die wichtigen Papiere überreichen konnte.

Anschließend wurden ihm vom Chef ebenfalls Dokumente in die Hand gedrückt, die er bei der Assistentin abgeben sollte.
Alle Lehrlinge beneideten ihn um seine Stelle, da er im selben Büroraum wie diese arbeitete.

Miss Darel trug oft halterlose Strümpfe unter ihren kurzen Röcken und galt unter den Mitarbeitern als leichte Beute. Er jedoch interessierte sich nicht für sie – zu billig und naiv.

Nur zu oft kam es vor, dass sie während der Arbeitszeit mit einem der Kollegen verschwand.
Der junge Mann hatte sein Augenmerk mehr auf Antonio geworfen, der im Lager als Lehrling angestellt war.

Schon während der Pupertät war David klar geworden, dass seine Leidenschaft Männern gehören würde, doch er versuchte seine steten Annäherungsversuche an den braunhaarigen, ebenfalls knabenhaft wirkenden Italiener so gut wie möglich zu verheimlichen.

Er erledigte seine Kurierdienste stets zuverlässig und schnell – auch dieses Mal erhielt Miss Darel die Dokumente rechtzeitig, also konnte David wieder seiner normalen Arbeit nachgehen, und weiter unwichtige Sachen in den Computer tippen.





V


Sam beobachtete die Szenerie amüsiert und dennoch konzentriert. Viele Leute drängten sich auf engem Raum, alle in schöne Kleider und Anzüge gekleidet. Der Sektempfang fand bei diesem wunderschönen Wetter draußen statt und zur Feier des Brautpaares war eine große Torte angeschnitten worden.

Seine Aufmerksamkeit jedoch galt einer anderen Person, die sich unsicher durch die Menge schlängelte und Foto´s schoss.
Ständig blickte sie sich unsicher um, als wäre sie auf der Suche nach jemandem.

Dann endlich erblickte sie seinen dunkelblauen Van und durch sein Fernglas konnte er sehen, wie Lilian erblasste.

Schnell legte er den Gang ein und rauschte mit quietschenden Reifen davon.
Nur wenige Minuten später parkte er vor dem roten Holzhaus. Vorsichtig stieg er aus und blickte sich um, doch glücklicherweise war niemand zu sehen.

Er umrundete das Haus, aus dem man den lauten Fernseher hören konnte.
„wie nachlässig“ dachte sich Sam, als er durch das geöffnete Fenster auf der Rückseite leise einstieg.
Wie erwartet brütete der fett gewordene Frank in Unterwäsche vor dem Fernseher. Es stank furchtbar nach kaltem Zigarettenrauch und Schweiß. Er schlich die Treppe nach oben und stand dann vor drei Türen. Die linke führte ins Badezimmer, die rechte ins Schlafzimmer und die mittlere in das zukünftige Kinderzimmer.

Sam kannte den Weg bereits, denn er war nicht zum ersten Mal hier bei Lilian „eingebrochen“
Er öffnete die mittlere Türe und betrat leise den Raum.

Die hübsche Braunhaarige hatte hier eine Art Bastelzimmer eingerichtet, auch das Bügelbrett und eine Nähmaschine standen hier. Im linken Teil des Raums stand ein großer Schrank mit zwei Türen und unten zwei großen Schubläden.

Er öffnete die linke der beiden Schubkästen und zog sie leise weit auf. Hier lagen alte Sachen von ihr sauber aufgereiht, doch Sam wusste, was sich darunter verbarg.

Sanft hob er die obersten Sachen weg und legte den vorbereiteten Zettel ab. Wieder die Kleidung an Ort und Stelle verstaut, schloss Sam die Schublade und schlich zurück nach unten.

„nicht mehr lange...“ flüsterte er unhörbar Richtung Frank und kletterte aus dem Fenster.


VI


Lilian war mit ihren Nerven am Ende, als sie zuhause endlich die Garage hinter sich schloss und müde das Haus betrat.
„Hallo, ich bin zuhause“ rief sie laut, doch als Antwort konnte sie nur den lauten Fernseher im Wohnzimmer hören.


„ich hab schon gegessen, du brauchst nichts zu kochen“ grunzte Frank, als Lilian plötzlich vor ihm stand. Sie hatte gehofft, ja sich gewünscht, das er sich freuen würde, sie zu sehen, doch offensichtlich war die Liebe erloschen.

„ich werde jetzt duschen gehen und anschließend ins Bett“ sagte sie laut und frustriert, packte ihre Kamera und ging nach oben.
Im Schlafzimmer eilte sie hektisch zum Fenster, denn nach dem erneuten Auftauchen auf der Hochzeit suchte sie nun ständig nach dem dunklen Lieferwagen, der dort aufgetaucht war.

Nichts war zu sehen und erleichtert atmete sie auf.
Sie zog sich ihre Sachen aus und legte alles sorgfältig auf das Bett. Ihr Slip roch deutlich nach Urin, denn angespannt und ängstlich waren an diesem Nachmittag immer wieder Tropfen in die Hose gegangen.

Sie holte den zusammengelegten Schlafanzug unter der Decke hervor, schloss laut die Schlafzimmertüre und ging ins Badezimmer.

Sie genoss den warmen Wasserstrahl auf ihrer Haut und die entspannende Wirkung. Sie cremte sich sorgfältig ein, putzte sich die Zähne und schlich dann mit dem Schlafanzug bekleidet leise ins Bastelzimmer.
Dort öffnete Lilian die linke Schrankschublade und hob das oberste Shirt an.

Furcht und Panik schoss wie ein Blitz durch ihren Körper.
Wie heute Vormittag lag ein Bild von ihr auf dem sorgsam behüteten Geheimnis.
Vorsichtig und ängstlich drehte sie das Bild um

„ich weiß es...“
ihr Hals schnürte sich eng zusammen und Lilian rang nach Luft. Schnell schlug sie die Schublade wieder zu und rannte ins Schlafzimmer.

Stunde um Stunde verging, während sich ihre Gedanken weiter mit dem grässlichen Bild beschäftigten. Natürlich konnte sie nicht einschlafen, doch dann endlich öffnete sie die Tür.

Frank war offensichtlich zu faul oder einfach wieder einmal zu besoffen, um den Lichtschalter zu betätigen und wankte zum Bett.
Lilian war trotzdem unglaublich froh um die Anwesenheit ihres Mannes, der nahe an ihre Bettseite heran trat.

„ich weiß es...“ sagte eine unbekannte, männliche Stimme. Eine starke Hand packte sie und drückte ihr ein Tuch auf die Nase.

Sie wollte schreien, doch die Dunkelheit umfing sie.....

Eingesendet von Tanja Z. Vielen lieben Dank!



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Kommentare:

  1. Liebe Tanja Z.
    Dieses mal hast Du dich selber übertroffen.
    Du fängst an die Spannungsschraube zu drehen. :-)
    Deine Geschichten werden immer besser. Diese ist für mich im Augenblick die beste von Dir.
    Bin gespannt wie ein Flitzebogen, wie es weiter gehen wird.

    Aplaus
    gruss petra

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  2. Gute Idee bitte bald weiterschreiben

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  3. Eine eher düstere Story scheint das zu werden, aber dafür stilistisch bisher eine der Besten hier - langsamer, spannender Aufbau, geschickte Dramaturgie und (das sollte eh selbstverständlich sein) tadellose Rechtschreibung und Grammatik.
    Ich freue mich auf die Fortsetzungen, es wird ja gerade erst spannend!

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  4. eine tolle geschichte lb. Tanja schreib bitte weiter
    lg michael

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